BUSINESS MODEL CANVAS – DAS KOMPAKTE TOOL
FÜR MEHR KLARHEIT IN IHRER GESCHÄFTSIDEE:
Sie haben eine Geschäftsidee – aber noch keinen klaren Plan, wie daraus ein tragfähiges Geschäftsmodell werden kann?
Genau hier setzt das Business Model Canvas an. Mit diesem einfachen, visuellen Tool bringen Sie Struktur in Ihre Idee und sehen auf einen Blick, wie Ihr Geschäftsmodell wirklich funktioniert.
Was ist das Business Model Canvas?
Das Business Model Canvas (kurz: BMC) ist ein vielseitig einsetzbares Tool zur Strukturierung von Geschäftsmodellen. Es unterstützt Sie dabei, sich einen Überblick über die wichtigsten Schlüsselfaktoren Ihres Geschäftsmodells zu verschaffen.
Die Methodik wurde vom Schweizer Alexander Osterwalder entwickelt und in seinem Buch „Business Model Generation“ veröffentlicht. Seitdem begeistert es viele Menschen bei der strategischen Planung und Entwicklung von Geschäftsmodellen. Es besteht aus neun Bereichen. Jeder dieser sogenannten „Building Blocks“ steht für einen zentralen Aspekt.
Warum Business Model Canvas?
Das Canvas hilft Ihnen dabei,
-
Ihre Zielgruppe klar zu definieren
-
Ihr Wertangebot verständlich zu formulieren
-
wichtige Einnahmequellen und Kosten zu erkennen
-
und alle Bausteine Ihres Geschäftsmodells systematisch miteinander zu verbinden
Das Ergebnis: Sie bekommen mehr Klarheit, Struktur und Fokus für Ihre Geschäftsidee.
Gerade für Gründer:innen oder neue Geschäftsideen ist das Business Model Canvas deshalb ein sehr hilfreiches Werkzeug.
Anwendung: So funktioniert das Tool
Laden Sie sich zunächst das Business Model Canvas als PDF herunter und drucken sie es aus. Am besten funktioniert es, wenn es auf einem großen Blatt Papier ausgedruckt oder auf einem White Board dargestellt ist. Dann ist genügend Platz, um Gedanken und Ideen zu visualisieren.
Das Business Model Canvas besteht aus den folgenden neun Geschäftsmodell-Bausteinen:
- Kundensegmente
- Wertangebote
- Kanäle
- Kundenbeziehungen
- Einnahmequellen
- Schlüsselressourcen
- Schlüsselaktivitäten
- Schlüsselpartnerschaften
- Kostenstrukturen
Das benötigen Sie:
Sie benötigen ein großes Blatt Papier 📋, ein paar Stifte ✏️, Post-Its – und schon kann es losgehen!
☑️ Drucken Sie die BMC-Vorlage aus bzw. zeichnen Sie die Canvas auf ein großes Blatt Papier bzw. ein White Board.
☑️ Schreiben Sie alle Ideen und Gedanken auf die Post-its (oder andere Zettel).
☑️ Bringen Sie diese auf dem Papier oder White Board an.
☑️ Jetzt wird es super spannend, denn auf einen Blick ist zu erkennen, wie sich die einzelnen Ideen zu einem Ganzen zusammenfügen. 😃
☑️ Die Ansicht ist noch nicht überzeugend? Dann lässt sich alles so lange ändern, bis das Modell Ihnen zusagt und im Idealfall auch tragfähig ist.
Lassen Sie uns noch schnell die neun Felder genauer betrachten, bevor Sie loslegen…
Zentrale Bestandteile des Business Model Canvas
Das BCM enthält neun Felder mit Schlüsselfaktoren. Diese werden nach und nach mit Inhalt gefüllt und in eine sinnvolle Beziehung zueinander gebracht. Bei den Schlüsselfaktoren handelt es sich um die folgenden neun Bausteine unterteilt:
➡️ 1. Kundensegmente – Welche Personen möchten Sie mit Ihrem Angebot erreichen?
Die Kundschaft ist das Herzstück jedes Geschäftsmodells. Deshalb definieren Sie im Business Model Canvas zunächst, für welche Personen oder Organisationen Ihr Angebot einen Mehrwert schafft.
Tragen Sie in diesem Feld alle Kund:innen ein, die Sie mit Ihrem Angebot erreichen möchten. Das Geschäftsmodell wird anschließend gezielt an den Bedürfnissen dieser Zielgruppen ausgerichtet. Denn ohne passende Kund:innen gibt es langfristig auch keine Umsätze.
Um die Kundschaft besser zu verstehen und gezielter anzusprechen, ist es hilfreich, den Markt zu segmentieren. Dabei wird der Gesamtmarkt anhand bestimmter Merkmale in einzelne Gruppen unterteilt – zum Beispiel nach:
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Alter oder Lebenssituation
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Bedürfnissen oder Problemen
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Verhalten oder Kaufgewohnheiten
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Branche oder Unternehmensgröße
Durch eine solche Segmentierung erkennen Sie schneller, welche Zielgruppen besonders relevant sind und welche Sie nicht bedienen möchten. Das hilft dabei, Ihr Angebot klarer zu positionieren und erfolgreicher zu vermarkten.
Ein Geschäftsmodell kann ein oder mehrere Kundensegmente beinhalten. Wichtig ist, dass Sie Ihre wichtigsten Zielgruppen bewusst auswählen und priorisieren. Wenn Sie bereits mit Personas arbeiten, können diese ebenfalls als Kundensegmente im Canvas verwendet werden.
Diese Fragen können unterstützen:
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Für wen schaffe ich mit meinem Angebot einen Wert?
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Wer sind meine wichtigsten Kund:innen?
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Lassen sich meine Kund:innen anhand gemeinsamer Merkmale (z. B. Alter, Ort, Bedürfnisse oder Verhalten) in Gruppen einteilen?
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Benötigen unterschiedliche Kundensegmente jeweils ein eigenes Angebot?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollten Ihre wichtigsten Kundensegmente oder Personas stehen. Wenn Sie mehrere Zielgruppen ansprechen, sollten diese idealerweise priorisiert werden.
👉 Notieren Sie die Segmente am besten auf Post-its und platzieren Sie diese im Canvas. So können Sie Ideen flexibel ergänzen, verschieben oder anpassen, während sich Ihr Geschäftsmodell weiterentwickelt.
➡️ 2. Wertangebote – Welches Angebot schöpft Wert für ein bestimmtes Kundensegment?
Es geht weiter in der Mitte Ihres BMCs: Zu jedem Kundensegment gehört ein passendes Werteversprechen. Dieses ist auf die Bedürfnisse des jeweiligen Segments abgestimmt.
Das so genannte Wertangebot ( „Value Proposition“ ) beschreibt, welchen konkreten Nutzen Ihr Angebot für ein bestimmtes Kundensegment hat. Es ist der Hauptgrund, warum Kund:innen sich für Ihr Angebot entscheiden – und nicht für das eines Wettbewerbers. Es beantwortet die zentrale Frage: Welches Problem lösen Sie oder welches Bedürfnis erfüllen Sie?
Manche Wertangebote sind komplett neu und innovativ. Andere verbessern bereits bestehende Lösungen – zum Beispiel durch einen besseren Service, einen niedrigeren Preis oder eine einfachere Nutzung.
Wichtig ist, dass jedes Kundensegment ein passendes Wertangebot erhält, das auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist.
Diese Fragen können unterstützen:
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Welches Problem möchten meine Kund:innen lösen?
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Welchen konkreten Nutzen oder Mehrwert bietet mein Angebot?
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Welche Bedürfnisse erfülle ich mit meinem Produkt oder meiner Dienstleistung?
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Welche Kombination aus Produkten, Dienstleistungen oder Services biete ich an?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollten Ihre wichtigsten Value Propositions (Wertangebote) stehen.
👉 Idealerweise ordnen Sie diese den jeweiligen Kundensegmenten oder Personas zu, damit klar wird, welches Angebot welchen Nutzen für welche Zielgruppe schafft.
➡️ 3. Kanäle – Über welche Kanäle erreichen Sie Ihre Kund:innen?
Sie wissen nun, wer Ihre Kund:innen sind und welchen Nutzen Ihr Angebot bietet. Im nächsten Schritt geht es darum zu klären, über welche Kanäle Sie Ihre Zielgruppen erreichen und wie Ihr Angebot zu ihnen gelangt.
Kanäle beschreiben die Schnittstellen zwischen Ihrem Unternehmen und Ihren Kund:innen. Dazu gehören sowohl Kommunikations-, Vertriebs- als auch Distributionskanäle.
Es geht also darum zu verstehen, wie Kund:innen auf Ihr Angebot aufmerksam werden, wie sie sich darüber informieren und auf welchem Weg sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung letztlich kaufen.
Hilfreich ist dabei das Konzept der Customer Journey, das den Weg der Kund:innen von der ersten Aufmerksamkeit bis zum Kauf beschreibt. Auch ohne eine detaillierte Analyse der Customer Journey können Sie bereits wichtige Kanäle identifizieren.
Diese Fragen können unterstützen:
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Wie werden Kund:innen auf mein Angebot aufmerksam?
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Über welche Kommunikations- und Vertriebskanäle erreiche ich meine Zielgruppen?
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Welche Kanäle funktionieren besonders gut?
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Gibt es unterschiedliche Kontaktpunkte (Touchpoints) entlang der Customer Journey?
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Werden verschiedene Kundensegmente über unterschiedliche Kanäle erreicht (z. B. online oder offline)?
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Wie läuft der Kaufprozess der Kund:innen ab?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollte eine Liste der wichtigsten Kanäle stehen, über die Sie Ihre Kund:innen erreichen.
👉 Idealerweise verknüpfen Sie die Kanäle mit den jeweiligen Kundensegmenten oder Personas. Zusätzlich können Sie notieren, wann und wie diese Kanäle entlang der Customer Journey relevant werden.
👉 Besonders für Startups und wachsende Unternehmen ist dieser Baustein strategisch sehr wichtig. Die richtigen Kanäle entscheiden oft darüber, wie sichtbar Ihr Angebot ist und wie effizient Sie neue Kund:innen gewinnen können.
➡️ 4. Kundenbeziehungen – Welche Beziehungen geht das Unternehmen mit den Kundensegmenten ein?
In diesem Baustein legen Sie fest, wie Ihr Unternehmen mit den verschiedenen Kundensegmenten interagiert und Beziehungen aufbaut.
Je nach Geschäftsmodell können Kundenbeziehungen ganz unterschiedlich gestaltet sein. Manche Unternehmen setzen auf persönliche Betreuung, andere auf automatisierte Prozesse oder digitale Self-Service-Angebote.
Überlegen Sie also, welche Art der Beziehung Ihre Kund:innen erwarten und wie Sie diese langfristig aufbauen und pflegen möchten. Eine gute Kundenbeziehung trägt entscheidend dazu bei, Kund:innen zu gewinnen, zufriedenzustellen und langfristig zu binden.
Diese Fragen können dabei unterstützen:
-
Erfolgt die Kommunikation persönlich oder automatisiert?
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Gibt es persönliche Ansprechpartner:innen oder Supportangebote?
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Wie gewinnen Sie neue Kund:innen und wie binden Sie bestehende Kund:innen langfristig?
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Welche Kanäle oder Medien nutzen Sie für die Kommunikation (z. B. Newsletter, Social Media oder Kundenservice)?
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Gibt es Maßnahmen zur Umsatzsteigerung, z. B. Up-Selling oder Cross-Selling?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld beschreiben Sie die Art der Kundenbeziehungen, die Sie mit Ihren Zielgruppen aufbauen und pflegen möchten.
👉 Wenn Sie unterschiedliche Kundensegmente bedienen, können auch verschiedene Formen der Kundenbeziehungsinnvoll sein.
👉 Eine durchdachte Strategie zur Kundengewinnung und Kundenbindung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für jedes Geschäftsmodell.
➡️ 5. Einnahmequellen – Welche Einkünfte werden aus jedem Kundensegment bezogen?
Ohne Moos 💰 nix los – kein Geschäftsmodell funktioniert langfristig ohne Geld. Im Mittelpunkt dieses BMC-Blocks stehen die entscheidenden Fragen, wie sich mit dem Geschäftsmodell Geld verdienen lässt und wie viel jede Einnahmequelle zum Gesamtumsatz beiträgt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Einnahmen zu erzielen, zum Beispiel durch:
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Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen
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Nutzungsgebühren
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Mitglieds- oder Abonnementgebühren
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Vermietung, Verpachtung oder Leasing
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Lizenzgebühren
Diese Fragen können dabei unterstützen:
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Für welchen Nutzen sind meine Kund:innen bereit zu zahlen?
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Wie hoch ist die Zahlungsbereitschaft der Kund:innen?
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Gibt es vergleichbare Angebote im Markt?
-
Wie verdienen Wettbewerber Geld?
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Wie viel trägt jede Einnahmequelle zum Gesamtumsatz bei?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollten Ihre wichtigsten Einnahmequellen aufgeführt sein.
👉 Idealerweise ordnen Sie diese den jeweiligen Kundensegmenten oder Wertangeboten zu. So wird sichtbar, welche Zielgruppen und Angebote die wichtigsten Umsatztreiber sind.
➡️ 6. Schlüsselressourcen – Welche Ressourcen braucht das Geschäftsmodell?
Schlüsselressourcen sind alle wichtigen Ressourcen, die erforderlich sind, damit Ihr Geschäftsmodell funktioniert.
Viele dieser Ressourcen ergeben sich bereits aus den vorherigen Bausteinen – etwa aus Ihrem Wertangebot, den Vertriebswegen oder den Kundenbeziehungen.
Zu den Schlüsselressourcen können beispielsweise gehören:
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qualifizierte Mitarbeiter:innen
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technologische Infrastruktur oder Software
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finanzielle Ressourcen
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Marken, Patente oder Lizenzen
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Maschinen, Anlagen oder andere materielle Ressourcen
Diese Fragen können dabei unterstützen:
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Auf welchen Ressourcen basiert mein Wertangebot?
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Welche Ressourcen brauche ich, um meine Kund:innen zu erreichen und zu bedienen?
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Welche Rollen oder Kompetenzen sind im Unternehmen besonders wichtig?
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Welche technischen oder digitalen Systeme werden benötigt?
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Wird Kapital benötigt, um das Geschäftsmodell umzusetzen oder zu skalieren?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld notieren Sie die wichtigsten Ressourcen, die notwendig sind, um Ihr Geschäftsmodell umzusetzen und den Kundennutzen zu liefern.
👉 Konzentrieren Sie sich dabei auf die entscheidenden Ressourcen, ohne die Ihr Geschäftsmodell nicht funktionieren würde.
➡️ 7. Schlüsselaktivitäten – Was ist zu tun, damit alles läuft?
Die Schlüsselaktivitäten sind die wichtigsten Aufgaben und Prozesse, die notwendig sind, damit Ihr Geschäftsmodell funktioniert. Auch hier geht es darum festzuhalten, worauf der besondere Fokus liegen muss, damit Sie die Produkte bzw. Dienstleistungen anbieten können und immer besser und erfolgreicher werden. 🤩 Sie beschreiben also, welche zentralen Tätigkeiten Ihr Unternehmen ausführen muss, um das Wertangebot zu erstellen, Kund:innen zu erreichen und Einnahmen zu generieren.
Oft lassen sich diese Aktivitäten direkt aus anderen Bereichen des Business Model Canvas ableiten – etwa aus dem Wertangebot, den Kanälen oder den Kundenbeziehungen.
Diese Fragen können dabei unterstützen:
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Welche Aktivitäten sind notwendig, um mein Wertangebot umzusetzen?
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Welche Tätigkeiten sind für Vertrieb und Marketing erforderlich?
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Welche Aktivitäten sind notwendig, um Kundenbeziehungen aufzubauen und zu pflegen?
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Welche Prozesse sind erforderlich, um Ressourcen und Partnerschaften zu nutzen?
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Welche Aktivitäten sind entscheidend für den langfristigen Erfolg des Geschäftsmodells?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollten die wichtigsten Aktivitäten Ihres Unternehmens stehen – also die Aufgaben, ohne die Ihr Geschäftsmodell nicht funktionieren würde.
👉 Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Tätigkeiten, die den größten Einfluss auf den Erfolg Ihres Unternehmens haben.
➡️ 8. Schlüsselpartner:innen – Welche Schlüsselpartnerschaften gibt es?
Viele Geschäftsmodelle funktionieren nicht vollständig allein. Deshalb wird auf der linken Seite des BMC der Frage nachgegangen, welche Partner:innen eine wichtige Rolle für Ihr Geschäftsmodell spielen.
Partnerschaften können zum Beispiel entstehen mit:
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Lieferanten oder Zulieferern
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strategischen Partnerunternehmen
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Technologieanbietern
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Vertriebspartnern
-
Kooperationspartnern
Solche Partnerschaften können helfen, Ressourcen zu sichern, Kosten zu reduzieren, Risiken zu teilen oder neue Märkte zu erschließen.
Diese Fragen können dabei unterstützen:
-
Gibt es Partner:innen, die für mein Geschäftsmodell besonders wichtig sind?
-
Gibt es Partner:innen, ohne die mein Wertangebot nicht umsetzbar wäre?
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Können Partnerschaften Kosten senken oder Effizienz steigern?
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Ermöglichen Partner:innen Zugang zu Kund:innen, Ressourcen oder Know-how?
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Welche Partnerschaften sind strategisch besonders relevant?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld listen Sie die wichtigsten strategischen Partnerschaften auf, die für Ihr Geschäftsmodell eine zentrale Rolle spielen.
👉 Konzentrieren Sie sich auf Partnerschaften, die einen echten Mehrwert für Ihr Geschäftsmodell liefern.
➡️ 9. Kostenstrukturen – Welche Kosten fallen an?
Last but not least geht es jetzt darum, die wesentlichen Kosten Ihres Geschäftsmodells zu betrachten. 💰
Wenn Sie die vorherigen Felder des Business Model Canvas ausgefüllt haben, lassen sich viele Kosten bereits ableiten – zum Beispiel aus den benötigten Ressourcen, Aktivitäten oder Partnerschaften.
Ziel ist es, die zentralen Kostentreiber Ihres Geschäftsmodells zu erkennen.
Diese Fragen können dabei unterstützen:
-
Welche Kosten entstehen durch mein Geschäftsmodell?
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Welche Schlüsselressourcen verursachen die größten Kosten?
-
Welche Aktivitäten sind besonders kostenintensiv?
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Welche weiteren Ausgaben beeinflussen das Ergebnis wesentlich?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld werden die wichtigsten Kosten und Kostentreiber Ihres Geschäftsmodells notiert.
👉 Es geht dabei nicht um eine detaillierte Budgetplanung, sondern um die zentralen Kostenfaktoren, die für den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Geschäftsmodells entscheidend sind.
Hilfsmittel, Tipps und Tricks
Hier gibt es weitere Infos und Materialien:
- Das Tool gibt es als PDF-Download unter businessmodelgeneration.com. Alexander Osterwalder stellt die Canvases unter einer Creative Commons-Lizenz zur Verfügung.
- In diesem YouTube-Video wird das Business Model Canvas sehr anschaulich erklärt.
- Personen, die das Tool lieber direkt in digitaler Form bearbeiten und speichern möchten, sollten sich die Version von Canvanizer ansehen.
- Und Beispiele zur Anwendung des Business Model Canvas bei Unternehmen wie Skype, Amazon und Google werden in diesen interessanten Slides auf Slideshare erläutert.
Fazit: Mit dem Business Model Canvas Klarheit über Ihr Geschäftsmodell gewinnen
Vielleicht gibt es die eine oder andere Kritik an diesem Tool. Diese findet hier aber keinen Platz – heute gibt es nur Komplimente. 😊
Das Business Model Canvas ist ein einfaches und gleichzeitig sehr wirkungsvolles Tool, um Geschäftsideen zu strukturieren und Geschäftsmodelle übersichtlich darzustellen. Statt sich direkt in einen umfangreichen Businessplan zu stürzen, hilft das Canvas dabei, die wichtigsten Bausteine eines Geschäftsmodells schnell sichtbar zu machen. Auf einer einzigen Seite erkennen Sie, wie Zielgruppen, Wertangebote, Einnahmequellen, Ressourcen und Aktivitäten zusammenhängen.
Gerade für Gründer:innen oder neue Geschäftsideen bietet das Business Model Canvas große Vorteile:
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Es schafft Klarheit über die eigene Geschäftsidee
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Es hilft, Zusammenhänge im Geschäftsmodell zu verstehen
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Es ermöglicht ein schnelles Testen und Anpassen von Ideen
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Es unterstützt dabei, den Fokus auf die wirklich wichtigen Faktoren zu legen
Ein weiterer Vorteil: Das Canvas ist flexibel. Ideen lassen sich jederzeit anpassen, erweitern oder neu kombinieren. Gerade in frühen Phasen einer Geschäftsidee ist das besonders hilfreich.
Gleichzeitig zeigt das Business Model Canvas auch, dass ein Geschäftsmodell kein einzelnes Element, sondern ein System aus verschiedenen Bausteinen ist. Alle neun Bereiche hängen miteinander zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.
Wenn Sie das Canvas ausfüllen, werden Sie schnell merken: Viele Fragen rund um Ihre Geschäftsidee werden plötzlich klarer und greifbarer. Vielleicht entdecken Sie sogar neue Chancen oder erkennen frühzeitig mögliche Herausforderungen. Gerade deshalb wird das Business Model Canvas heute häufig eingesetzt – sowohl von Startups und Gründer:innen als auch von etablierten Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln möchten.
👉 Nächster Schritt: Vom Canvas zur tragfähigen Geschäftsidee
Das Business Model Canvas ist ein hervorragender erster Schritt, um eine Idee zu strukturieren. Viele Gründer:innen merken jedoch beim Ausfüllen, dass weitere Fragen entstehen:
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Ist meine Geschäftsidee wirklich tragfähig?
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Ist meine Zielgruppe klar genug definiert?
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Funktioniert mein Geschäftsmodell auch wirtschaftlich?
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Wie gehe ich die nächsten Schritte systematisch an?
Genau an diesem Punkt kann eine strukturierte Begleitung im Gründungsprozess sehr wertvoll sein. Wenn Sie Ihre Geschäftsidee weiterentwickeln und Schritt für Schritt zu einem klaren, tragfähigen Geschäftsmodell ausarbeiten möchten, kann ein strukturierter Prozess helfen, den roten Faden zu behalten und typische Fehler zu vermeiden.
👉 Viel Erfolg beim Entwickeln Ihres Geschäftsmodells!
Das Business Model Canvas ist ein großartiger Ausgangspunkt, um Ideen zu strukturieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Nehmen Sie sich also Zeit, die einzelnen Bausteine sorgfältig auszuarbeiten – und scheuen Sie sich nicht, Ihr Modell immer wieder anzupassen. Denn genau darin liegt die Stärke des Canvas: Es macht komplexe Geschäftsmodelle sichtbar, verständlich und weiterentwickelbar.
Viel Erfolg beim Business-Modellieren! 🚀
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