So entwickeln Sie eine klare Positionierung

So entwickeln Sie eine klare Positionierung

TIPPS, TRICKS UND CHECKLISTE FÜR POSITIONIERUNG UND MARKETING:

Eine klare Positionierung beleuchtet die wichtigsten Eckpfeiler Ihres Unternehmens: Sie als Business-Persönlichkeit, Ihr unternehmerisches Umfeld, Ihr einzigartiges Angebot, Ihre Zielgruppe, das Alleinstellungsmerkmal (USP) und den Nutzen sowie Ihre Sichtbarkeit. Sie ist das strategische Fundament und unterstützt Sie dabei, Ihr Business zielgerichtet auszurichten. Und darum geht es heute in diesem Blog-Beitrag. 😃

Unternehmerin Sarah und ihre strategische Positionierung

Natürlich hat Sarah schon von „Positionierung“ und „strategischer Ausrichtung“ gehört. Sie ist gerade dabei, ein Unternehmen zu gründen und recherchiert dazu fleißig im Internet. Von ihrer Geschäftsidee ist sie überzeugt. Und sie ist total motiviert und voller Tatendrang. Für den Start fühlt sich Sarah bestens gerüstet, hat viel über Unternehmensgründung gelesen und den ein oder anderen Marketing-Tipp bedenkt sie bei all ihren Gründungsüberlegungen natürlich mit. Sie rechnet mit einer großen Nachfrage, wenn sie mit ihrem Angebot erstmal auf dem Markt ist.

Was hält Sarah von Positionierung?

Also spannend findet sie das Thema „Positionierung“ nicht. Außerdem wirkt es unnötig kompliziert auf Sarah. Zudem weiß sie nicht wirklich, wie und wo man am besten anfängt. Ihre Geschäftsidee ist super, Zielgruppenanalyse braucht sie nicht, denn sie war selbst mal ihre Zielgruppe und kennt schon die Bedürfnisse. Deswegen legt sie das Thema zur Seite. Und da einer ihrer selbsternannten Werte die Spontanität ist, hält sie nicht wirklich viel von einer langfristigen Strategie und taktischen Maßnahmen. Sie beschließt, erstmal zu starten und später bei Bedarf Kurskorrekturen vorzunehmen. Das macht sie dann auch…

Sarahs Business: los geht’s!

Mittlerweile ist Sarahs Business auf dem Markt. Um es weiter voranzubringen, arbeitet sie täglich bis zu 15 Stunden. Ihr wichtigstes Kriterium ist die Kundengewinnung, was aber irgendwie noch nicht so ganz funktioniert. Und das kann Sarah überhaupt nicht verstehen, denn sie hat so viel Zeit und Geld in verschiedene Anzeigen gesteckt und ist auf fast allen bekannten Social-Media-Kanälen täglich aktiv.

Vor kurzem hatte noch eine Bekannte erzählt, dass aktuell Instagram viel angesagter sei – also hat sie da auch einen Account eingerichtet und ist dort durchgestartet. Aber es zeigt sich weiterhin kein wirklicher Erfolg.

Nach ihrer euphorischen Anfangsphase in ihrem Business, in der noch alles neu und aufregend war, setzt nun Ernüchterung ein. So hatte sie sich ihr Unternehmerinnen-Dasein nicht vorgestellt. Langsam beginnt sie, an sich und der Geschäftsidee zu zweifeln… Ob sie ihr Angebot erweitern soll? Vielleicht stößt sie so auf ein Angebot, das am Markt „funktioniert“. Sie recherchiert viele Wochen und sucht nach möglichen Fehlern. Und während sie weiter nach Antworten sucht, wird sie auf einen Jungunternehmer:innen-Stammtisch aufmerksam, an dem sie kurzfristig teilnimmt.

Da ist sie wieder, die Positionierung

Durch einen Vortrag beim Netzwerk-Treffen wird sie wieder auf das Thema „Positionierung“ aufmerksam. Sarah fragt sich, ob ihr eventuell doch eine eigene Positionierung fehlt, mit der sie mehr Klarheit hat und die sich zudem stimmig anfühlt. Dass die Positionierung ein solides Fundament für die strategische Ausrichtung darstellt und mehr Klarheit für das Marketing und auch die Kundengewinnung bringt, klingt auf einmal logisch.

Und so langsam entwickelt sie Interesse dafür. Denn auf einmal erscheint ihr einiges schlüssig. Also beschließt sie, sich zunächst ausschließlich einem Thema zu widmen: ihrer Positionierung! Ja genau, Ihre Positionierung, die nach außen klar zeigt, was sie leistet, für wen ihr Angebot bestimmt ist und warum sich die Kund:innen ausgerechnet für ihr Angebot entscheiden sollten. Und siehe da, alles wird auf einmal klarer und sie fängt an, das Wort „Positionierung“ zu mögen.

Weiterhin zuversichtlich und von positiven Resultaten überzeugt, nimmt sich Sarah die Zeit und beginnt mit der Ausarbeitung. Also stellt sie Markt, Angebot und Nachfrage auf den Prüfstand. Zudem klärt sie, wie sie sich vom Wettbewerb abheben kann. Sie startet neu durch – diesmal mit einem verständlichen Angebot und einer Positionierung, die auf spezifische Bedürfnisse einer definierten Zielgruppe ausgerichtet ist. Nun hat sie Klarheit, sie weiß genau, was als nächstes zu tun ist und ihre geplanten Marketingaktivitäten sind zielgerichtet, mit weniger Streuverlust.

Und die Moral von der Geschicht‘: ohne Positionierung geht es nicht.

😆 Ja, das klingt erstmal platt, aber tatsächlich ist was dran. Denn so wie Sarah geht es vielen Unternehmen. Sie mühen sich ab, ohne zu erkennen, dass viele ihrer Anstrengungen im Sand verlaufen. Viele Gründerinnen und Gründer glauben, eine gute Idee reiche aus, damit das Business schnell von alleine läuft. Allerdings ist viel Vorarbeit zu leisten, bevor ein Geschäftsmodell richtig greift.

Und ohne Planung, Strategie und Marketing – in welcher Form auch immer – läuft es meistens nicht oder nur gaaaanz langsam. Mangelndes professionelles Marketing gehört übrigens zu den zweithäufigsten Ursachen des Scheiterns in den ersten sechs Jahren, denn nicht selten wird die Nachfrage nach einem Produkt oder einer Dienstleistung überschätzt und der Wettbewerb erheblich unterschätzt.

Wer denkt, das Thema Positionierung sei nur etwas für Start-Ups, liegt übrigens falsch. Die Positionierung betrifft uns alle. Gerade im Zeitalter von Digitalisierung, demografischem Wandel sowie Globalisierung werden Märkte und Wettbewerb zunehmend dynamischer. Kundenbedürfnisse, Interessen, Nachfrage ändern sich fortlaufend und deshalb sollte die unternehmerische Ausrichtung immer mal wieder geprüft angepasst bzw. geschärft werden. Mit einer klaren strategischen Positionierung generieren Sie mehr Aufmerksamkeit, mehr Kunden und mehr Umsatz.

Positionierung – was ist das genau?

Das Konzept der Positionierung existiert seit den 1970er Jahren in der Welt des Marketing und der Strategieführung. Es ist bis heute nicht wegzudenken. Positionierung ist ein gezieltes Herausstellen von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt, eine Dienstleistung, ein Unternehmen, eine Institution oder ein Mensch in der Einschätzung der jeweiligen Zielgruppe klar und positiv von anderen unterscheidet. Klingt eigentlich ganz einfach, oder? Ist es auch. 😎 Dennoch haben viele Menschen erstmal Schwierigkeiten, die Wirkung zu verstehen.

Auf dem Bild ist der Positionierungsstern mit den 5 Hauptfragen abgebildet.

Was ist eine Positionierung? 

Positionierung beleuchtet die wichtigsten Eckpfeiler Ihres Unternehmens: Sie als Business-Persönlichkeit, Ihr unternehmerisches Umfeld, Ihr einzigartiges Angebot, Ihre Zielgruppe, das Alleinstellungsmerkmal (USP) und den Nutzen sowie Ihre Sichtbarkeit.

Und was bringt Positionierung? 

Kurz und knapp: Eine Positionierung hebt Sie und Ihr Business von der Masse ab. Schauen Sie sich selbst mal im unternehmerischen Umfeld um. Viele sind weder Fisch noch Fleisch. Mit einer Positionierung jedoch beziehen Sie ganz klar eine Position. Das hilft Ihnen selbst und wirkt sehr anziehend auf Interessent:innen und Kund:innen, für die Sie dann etwas ganz Besonderes sind.

Warum ist die Positionierung so wichtig?

Um sich den Themen Positionierung und strategische Ausrichtung genauer zu widmen, beginnen wir direkt „im Zentrum des Geschehens“. Deswegen ist unser Ausgangspunkt der Markt auf dem ein Unternehmen aktiv ist. Hier wird mit dem Verkauf von Dienstleistungen oder Produkten Geld verdient. Wenn es nur eine einzige Position auf diesem einen Markt gäbe, wäre die strategische Positionierung nicht notwendig. Weil das Unternehmen eine Strategie hätte: Entdecke und besetze diese eine Marktposition, und verdiene dort Geld.
Nun sieht die Realität allerdings anders aus, und es gibt Wettbewerb, viele Positionen und im Idealfall auch viel Nachfrage. Die Positionierung stellt die Schaffung einer einzigartigen und werthaltigen Marktposition dar. Sie ist die Basis für die strategische Ausrichtung und daraus resultierenden Markentingmaßnahmen.

Übrigens findet Positionierung so oder so statt. Wenn Unternehmen bzw. deren Angebote eine klare Marktposition einnehmen, es also schaffen, die wichtigen Fakten herauszuarbeiten und diese Besonderheiten strategisch passend zu platzieren, dann ist Positionierung ein bedeutender Erfolgsfaktor. Überlassen Sie also Ihre Positionierung nicht dem Zufall. Ihre Zielkund:innen werden Sie ohnehin – mit oder ohne Ihr Zutun – positionieren.

Vorteile der strategischen Positionierung

  • Weniger Verzettelung in erfolgsversprechende Aktivitäten, Sie wissen dann genau, was als nächstes zu tun ist.
  • On- und Offline-Marketingaktivitäten verlaufen zielgerichtet und mit viel weniger Streuverlust.
  • Klare, zielgruppengerechte Kommunikation zieht genau die anvisierten, passenden Kund:innen an.
  • Wunschkund:innen fassen schneller Vertrauen, da sie zielgruppenkonform angesprochen werden.

Sarahs Checkliste: 6 Schritte zur Positionierung

Mit der nachfolgenden Checkliste können Sie direkt beginnen und Ihre Positionierung Schritt für Schritt optimieren.

✅ Check 1: Ist eine Markt- und Wettbewerbsanalyse erfolgt und positiv ausgefallen?

Eine gründliche Analyse der aktuellen Situation ist wichtig und Basis für alle weiteren Schritte. Je genauer Sie über den Zielmarkt, den Wettbewerb und dessen Angebote informiert sind, desto besser können Sie die eigene Position in Abgrenzung zum vorhandenen Markt erarbeiten. Aus Analysen von Branche, Markt, Wettbewerb lässt sich dann ein Überblick über den Zielmarkt und erste Positionierungsmöglichkeiten gewinnen.

 ➜ Diese Fragen können hier mehr Klarheit geben:

  • Können Sie den Markt benennen, der für Ihr Angebot interessant und erfolgsversprechend ist?
  • Wie ist der Wettbewerb in diesem Bereich aufgestellt? Zu welchen Preisen/ Konditionen wird angeboten?
  • Welche Trends und Entwicklungen lassen sich in der Branche beobachten? Gibt es Produkte oder Dienstleistungen die derzeit stark nachgefragt werden?

✅ Check 2 : Sie kennen Ihr Kernangebot?

➜ Diese Fragen unterstützen bei der Erarbeitung und Formulierung:

  • Was wird angeboten?
  • Was genau macht Ihr Angebot aus und was macht es besser als das Angebot des Wettbewerbs?
  • Warum soll das Angebot gekauft und verwendet werden?
  • Welches Unterscheidungsmerkmal sticht aus Sicht der Kundschaft besonders heraus?
  • Welches Problem löst das Angebot? Welche positiven Emotionen erzeugt die Problemlösung? Welches Bedürfnis steckt dahinter?

✅ Check 3 : Sind Ihre Zielkund:innen definiert?

Für eine erfolgreiche Positionierung ist es elementar, zu verstehen an wen sich das Angebot genau richtet und wer es kaufen soll. Zudem sollte das Angebot der Zielgruppe „passen“, also den Vorstellungen, Erwartungen und Motiven der anvisierten Kundschaft entsprechen. Deswegen ist es ratsam, Marktsegmente beispielsweise nach Grundmotiven, Werten, Wünschen genauer unter die Lupe zu nehmen (z.B. mit Hilfe der SINUS-Milieus oder Limbic Map), um Einflussgrößen, Bedürfnisse und Kaufentscheidungen der „Wunschkunden“ besser nachvollziehen zu können.

Anschließend kann die Arbeit mit Personas dabei unterstützen, aus Zielgruppen greifbare Kundenprofile zu erschaffen. Dabei wird Ihre Fantasie benötigt, denn es geht darum, eine idealtypische Vorstellung von Ihrem „Wunschkunden“ zu kreieren, also ein Bild von genau der Person, auf die Ihr Angebot optimal zugeschnitten ist.

 

➜ Diese Fragen unterstützen bei der Erarbeitung:

  • Handelt es sich bei dem Kunden Avatar um eine Privatperson oder eine/n Unternehmer:in? Männlich oder weiblich?
  • Wie alt ist die Person ungefähr?
  • Wie sieht die Person aus?
  • Was macht sie beruflich / geschäftlich / privat? Welche Interessen gibt es?
  • Welche Wünsche, Ziele und Träume hat die Person?
  • Welche Herausforderungen, Probleme, Unzufriedenheiten gibt es?
  • Wo trifft man die Person am besten? Welche Medien nutzt die Person?
Abbildung Workbook / Arbeitsbuch Erfolgsfaktor Positionierung

✅ Check 4 : Ist die Alleinstellung (USP) und Unterscheidbarkeit zum Wettbewerb in klaren, einfachen Sätzen ausformuliert?

Um zu vermitteln, was Ihr Angebot bzw. das Unternehmen ausmacht, sollten Sie auf kurze und prägnante Sätze zurückgreifen, die die Kundschaft und vor allem den Kundennutzen ins Zentrum stellen.

Die hilfreiche Leitfrage lautet hier: „Was will, braucht und sucht die/der Kund:in – und warum soll sie/er bei uns kaufen?“

 

✅ Check 5 : IST DAS ANGEBOT MARKTGERECHT POSITIONIERT ?

Eine gelungene Positionierung verfolgt das Ziel, der Kundschaft einen Entscheidungsgrund dafür zu bieten, sich direkt für das Angebot zu entscheiden.

Damit Ihre Zielkund:innen Sie finden, kennenlernen und Vertrauen zu Ihnen aufbauen, ist es wichtig, dass Sie online und offline in den passenden Kanälen sichtbar sind.

 

✅ Check 6 : Haben Sie Ihre MARKETINGStrategie in einen konkreten Maßnahmenplan verwandelt?

Mit dem Wissen, wohin Sie möchten und wie genau das gelingt, können Sie alle Aktivitäten planen und umsetzen. Dabei sollte das definierte Alleinstellungsmerkmal (USP) zum integralen Bestandteil aller Werbe- bzw. Marketingmaßnahmen gemacht werden.

Ihr taktischer Online-Offline-Maßnahmenplan setzt voraus, dass Sie verstehen, wo und wie Sie Ihre Zielkund:innen erreichen und wissen, wie Sie Ihre Angebotsvorteile zielgemäß kommunizieren. Bitte beachten Sie immer, dass nicht Trends die Stoßrichtung vorgeben, sondern die Wünsche Ihrer Zielkund:innen.

Marketingmaßnahmen funktionieren nur, wenn Sie Ihre Zielgruppe online wie offline an den richtigen Stellen aufspüren, eine Marketingstrategie erstellen und Ihre taktischen Maßnahmen strukturiert und schlüssig durchführen. Weitere Infos zum wirkungsvollen Marketingplan finden Sie in diesem Blog-Beitrag.

In a nutshell – 6 Schritte zur klaren Positionierung:

  1. Analyse Markt- und Wettbewerb
  2. Definition von Kernangebot
  3. Definition Zielkund:innen
  4. Formulierung Alleinstellungsmerkmal (USP) und Nutzen
  5. Bestimmung relevanter Markt mit entsprechender Angebotsausrichtung
  6. Ableitung Marketingziele, Marketingstrategie und Maßnahmenplan

    Fazit

    Das Bearbeiten der einzelnen Punkte meiner Checkliste zur Positionierung, gibt einen guten Ansatz, um konzentriert am strategischen Fundament zu arbeiten. Mit meinen Kundinnen und Kunden erarbeite ich im Positionierungs-Coaching eine individuelle Positionierung, die es schafft, die Stärken des unverwechselbaren Angebots herauszustellen – und zwar aus Sicht der Käufer:innen. Denn das ist eine wichtige Grundlage für ein funktionierendes Marketing. Unser Ziel lautet dabei, eine Positionierung zu entwickeln und die Erkenntnisse für die praktische Umsetzung zu nutzen. Immer wieder ergeben sich bei dieser Arbeit einige Aha-Erlebnisse. So macht es richtig Spaß herauszufinden, was das Besondere, das Einzigartige des Unternehmens bzw. der angebotenen Dienstleistungen oder Produkte ist. 😊

    Wie steht es um Ihr Business und die Positionierung? Konnten Sie die 6 Punkte Checkliste für eine erfolgreiche Positionierung auch für sich bzw. das Business nutzen?

    Sie haben Fragen oder möchten an der Positionierung oder dem Marketing arbeiten? Dann kontaktieren Sie mich gerne direkt oder vereinbaren Sie ein kostenfreies Erstgespräch, in dem wir gemeinsam besprechen, wie wir Ihre Business optimieren.

     Ich freue mich auf Sie.  👋

     

    NEWS

    los gehts!

    Unternehmensstrategie entwickeln: So gehen Sie vor

    Unternehmensstrategie entwickeln: So gehen Sie vor

    Vor Kurzem habe ich ein Buch über Intervallfasten gelesen, von vorne bis hinten. Erst das Wissen, dann die Rezepte. Viele Menschen machen es andersherum: Buch aufschlagen, direkt nach hinten blättern, Einkaufszettel schreiben, abends loslegen. Nach zwei Wochen ist alles wieder vorbei.

    In Beratungsgesprächen höre ich dasselbe Muster. Ein Social-Media-Post nach dem anderen, in Snack-Größe, weil man das heute wohl so macht. Irgendwann kommt die Einsicht, dass etwas nicht stimmt. Dann wird alles über den Haufen geworfen und das nächste Rezept ausprobiert.

    Eine Unternehmensstrategie entstehen zu lassen heißt, drei Entscheidungen bewusst zu treffen: welche Kundinnen Sie gewinnen wollen, mit welchem Angebot und über welche Aktivitäten. Aus diesen Festlegungen leiten sich Wettbewerbsvorteil, Kundennutzen und Positionierung ab. Erst danach kommen Marketing und die einzelnen Maßnahmen.

    Kurz vorab: Strategie oder Taktik?

    Die Strategie beschreibt das Ziel, die Taktik den Weg dorthin. Wenn Sie die Begriffe ausführlich abgegrenzt haben möchten, lesen Sie hier den Unterschied zwischen Strategie und Taktik. In diesem Beitrag geht es darum, wie Sie Ihre Strategie tatsächlich entwickeln.

    Was ist eine Unternehmensstrategie?

    Eine Unternehmensstrategie ist der langfristige Ansatz, mit dem Sie Ihre Unternehmensziele erreichen. Sie richtet die Organisation aus und sichert den wirtschaftlichen Erfolg über Jahre statt über Quartale.

    In jeder Branche gibt es mehrere Positionen, die ein Unternehmen besetzen kann. Bei der Strategiefindung geht es darum, eine davon zu wählen. Nicht die beste im Allgemeinen, sondern die, die zu Ihrem Angebot, Ihrem Markt und Ihren Möglichkeiten passt.

    Die drei Entscheidungen, um die Sie nicht herumkommen

    Jede dieser Entscheidungen hat zwei Seiten. Die eine fällt leicht, die andere selten.
    1. Die Kundinnen und Kunden, die Sie ansprechen wollen. Genauso wichtig ist die Festlegung, wen Sie nicht ansprechen.
    2. Das Angebot, das Sie machen. Und die Produkte oder Leistungen, die Sie bewusst nicht anbieten.
    3. Die Aktivitäten, mit denen Sie verkaufen. Und die, von denen Sie die Finger lassen.

    Der zweite Teil jeder Entscheidung ist der, an dem es in der Praxis hakt. Ein Angebot, das für alle passt, hebt sich von nichts ab. Wenn Sie in den letzten zwölf Monaten keine Anfrage abgelehnt haben, ist das ein Hinweis darauf, dass diese Entscheidungen noch offen sind.

    Drei Grundlagen für Ihre Strategie

    1. Der komparative Wettbewerbsvorteil

    Aus Ihrer Marktanalyse kennen Sie das Marktpotenzial und den Wettbewerb. Daraus lässt sich der komparative Konkurrenzvorteil bestimmen, also das, was Ihr Angebot im Verhältnis zu den anderen Angeboten am Markt auszeichnet. Entscheidend ist der Vergleich, nicht die absolute Qualität. Ein sehr guter Service ist kein Vorteil, wenn ihn alle bieten.

    2. Der Kundennutzen

    Der besondere Kundennutzen, oft als USP bezeichnet, beantwortet die Frage, warum jemand bei Ihnen kauft und nicht woanders. Er kann im Preis liegen, in der Qualität, im Service, in der Geschwindigkeit oder in der Erreichbarkeit. Ohne einen solchen Nutzen wird es schwer, dauerhaft am Markt zu bestehen.

    3. Die Positionierung

    Die Positionierung ist das gezielte Herausstellen der Stärken, durch die Ihre Zielgruppe Sie von anderen unterscheidet. Sie funktioniert nur im Kopf Ihrer Kundinnen, nicht auf Ihrer Website. Ein Test: Wenn eine Kundin einer Bekannten von Ihnen erzählt, welchen Satz sagt sie dann? Wenn Sie das nicht wissen, ist die Positionierung noch nicht fertig. Sechs konkrete Ansätze dafür finden Sie hier: 6 Tipps für eine erfolgreiche Positionierung .

    Welche Wettbewerbsstrategie passt dazu?

    Die Wettbewerbsstrategie ist der Teil Ihrer Unternehmensstrategie, der festlegt, wie Sie sich im Vergleich zu Ihren Mitbewerbern ausrichten. Nach Michael E. Porter gibt es drei Grundrichtungen: Qualität und Differenzierung, Preis, oder Spezialisierung auf eine Nische.

    Welche zu Ihnen passt und woran Sie erkennen, dass Sie zwischen zwei Richtungen feststecken, steht ausführlich in diesem Beitrag: Wettbewerbsstrategie: Welche passt zu Ihrem Unternehmen?

    Und jetzt die Social-Media-Häppchen?

    Jetzt ja. Wenn Angebot, Zielgruppe und Positionierung stehen, wird aus Aktivität Wirkung. Der nächste Schritt ist ein Marketingplan, mit dem Sie Ihre Maßnahmen vorbereiten statt sie zu improvisieren:  In 7 Schritten zum wirkungsvollen Marketingplan .

    Ein Prüfpunkt vorher: Gehen Sie Ihre drei größten Marketingaktivitäten der letzten Monate durch und ordnen Sie jede einer der drei Entscheidungen von oben zu. Was sich nicht zuordnen lässt, kostet Zeit ohne Richtung. 

     

    👉 Wenn Sie dabei jemanden brauchen

    Strategiearbeit scheitert selten am Wissen und fast immer an der Distanz zum eigenen Unternehmen. Genau dafür ist ein Blick von außen da:
    In einem kostenfreien Erstgespräch schauen wir in 30 Minuten auf Ihre Situation und klären, wo der Hebel sitzt: zu meinem Online-Kalender – vereinbaren Sie gerne direkt einen Termin. Ich freue mich auf das Kennenlernen. 👋

    NEWS

    los gehts!

    Ihr Marketingplan in 7 Schritten

    Ihr Marketingplan in 7 Schritten

    LOS GEHT’S ZUM WIRKUNGSVOLLEN KONZEPT:

     

    Die Welt verändert sich, Digitalisierung verändert uns, Märkte und Kundenbedürfnisse verändern sich und Unternehmen müssen sich ebenso verändern. Und wenn wir offen sind für genau diese Veränderungen, dann lässt sich festhalten, dass wir uns in aufregenden und spannenden Zeiten mit viel neuem Potenzial befinden. 😊

    Für Unternehmer:innen entstehen neue Möglichkeiten, Geschäftsmodelle zu entwickeln und mit diesen einen hohen Mehrwert für Kund:innen zu etablieren. Also raus aus der Schockstarre, mal kurz Aufstehen und mögliche mentale Verstaubung abschütteln und die Welle der Veränderung mitsurfen 🏄🏻‍… Los geht’s!

    WAS BRAUCHT ES ZUM GLÜCK DER WELLENSURFENDEN?

    Damit Sie den unternehmerischen Wandel aktiv gestalten und die Welle der Veränderung surfen können, brauchen Sie einen Plan. Ein solcher Plan erfolgt auf Basis von Analysen und einem strategischen Gesamtkonzept und mündet in einer Charakterisierung der einzusetzenden Maßnahmen.

    Wir benötigen also einen Marketingplan – aber wieso? Im Marketing steht die konsequente Ausrichtung des Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes im Fokus – deshalb Market-ing („market“ = englisch für Markt). Ziel ist es, die Bedürfnisse und Erwartungen der Kund:innen zu erkennen und diese umzusetzen.

    Ein Wandel auf dem Markt, z.B. durch Veränderungen des Konsumverhaltens oder rückgehende Nachfrage, muss frühzeitig erkannt werden, damit sich das Unternehmen anpasst, die eigene Position im Markt behält und dem Wettbewerb weiterhin eine Nasenlänge voraus sein kann.

    Der Marketingplan ist ein umfassender Plan, der sich an den Zielen eines Unternehmens orientiert und grundlegende Strategien sowie notwendige Maßnahmen klar und schlüssig zusammenfasst.

    Warum ist ein Marketingplan wichtig – geht’s auch ohne?

    Ja, das denken manche Unternehmer:innen. Prinzipiell stimmt das auch, aber nur sehr bedingt. Außerdem handelt es sich ja nicht um unnötigen, zusätzlichen Ballast. Der Plan soll unterstützen. Sie wollen doch die Welle effizient surfen. Das geht nur mit Leichtigkeit, Klarheit und eben einem Plan. Mit Ballast geht man auf dem Board unter… 🏄🏻‍♂️

    Der Marketingplan dient als Orientierungsrahmen und ist ein hilfreiches Instrument, um ein Unternehmen oder ein einzelnes marktorientiertes Vorhaben erfolgreich voranzubringen.

    Konkret hilft er, Marktchancen zu erkennen, Wettbewerbsvorteile zu erreichen, einen Überblick über Ziele sowie die Systematik von Marketingaktivitäten zu behalten, und dient nebenbei auch noch als Motivation für Mitarbeitende und/oder Sie selbst im täglichen Business.

    Zudem lässt er Abweichungen der Planung schnell sichtbar werden und ermöglicht es, notwendige Anpassungen einzuleiten. Sogar Ihre Bank wird sich für Ihren Marketingplan interessieren – z.B. wenn Sie sich nach einem Kredit erkundigen. Ein Marketingplan gehört zu jedem Unternehmen – von Anfang an.

    Der Marketingplan ist also wie das Fundament eines Hauses und bildet eine solide Basis für die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen. Ohne eine solche Grundlage werden schlimmstenfalls Bausteine aufeinander gesetzt, die nicht richtig zusammenpassen. Dann würde alles in sich zusammenfallen.

    Somit gibt das Konzept einen klaren Plan vor und unterstützt ein strukturiertes Vorgehen. Es ist allerdings „nur“ die Ausgangsbasis. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist ein darauf aufbauender praxistauglicher detaillierter Maßnahmenplan elementar.

    Was beinhaltet ein Marketingplan?

    Ein gut durchdachtes Konzept analysiert die aktuelle Situation und definiert, welche Marketingmaßnahmen taktisch umgesetzt werden sollen, um die Ziele zu erreichen. Bewährte Modelle zur Erarbeitung eines Marketingplans beinhalten folgende Bausteine, die der Reihe nach gesetzt werden:

    1. Analyse der aktuellen Situation
    2. Marketing-Ziele
    3. Marketing-Strategie
    4. Marketing-Instrumente
    5. Marketing-Mix
    6. Umsetzung des Plans
    7. Erfolgskontrolle

    Wie erstelle ich einen Marketingplan?

    Arbeiten Sie sich am besten Schritt für Schritt entlang der 7 Bausteine. Im folgenden erfahren Sie, welche Punkte in die Ausarbeitung eines Marketingplans gehören und was dieser für Ihr Unternehmen leisten kann. Sobald Ihr Vorhaben umfassend ausgearbeitet wurde, kann er als Leitfaden und Wegweiser dienen.

    1.) Ist-Analyse
    Um festzulegen, was sein soll und kann, muss erst einmal festgestellt werden, wie die aktuelle Situation ist. Daher sollte zu Beginn eine ganzheitliche Betrachtung des Status Quo stattfinden.

    Verschaffen Sie sich also einen fundierten Überblick über den Status des Unternehmens und der Branche. Ohne einer solchen Situationsanalyse läuft das Unternehmen Gefahr, wegen unvollständiger oder falscher Basisinformationen in den weiteren Schritten Fehlentscheidungen zu treffen.

    Um Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für das Unternehmen gegenüberzustellen, kann die SWOT-Analyse eingesetzt werden. SWOT ist ein englisches Akronym und steht für:

    • Strengths = Stärken
    • Weaknesses = Schwächen
    • Opportunities = Chancen
    • Threats = Risiken

    Folgende Bereiche zur Analyse mit dazugehörigen Kernfrage können unterstützen:

    • Unternehmen
      • Wo steht das Unternehmen?
      • Wo wollen wir stehen?
      • Was treibt uns an? Was ist unsere Vision?
      • Was sind unsere Werte?
      • Welchen Stellenwert hat welche Marketingdisziplin für das Unternehmen?
      • Welche Erfahrungen konnten bereits durch vorausgegangene Marketingaktivitäten gemacht werden?
      • Welche Ziele verfolgt das Unternehmen mit welchen Marketingmaßnahmen?
    • Kund:innen
      • Wer sind unsere Kund:innen?
      • Wie sieht die aktuelle Kund:innen-Struktur aus?
      • Wer ist unsere Kernzielgruppe?
      • Welche Kund:innen-Prototypen (Personas) gibt es?
      • Welches Problem haben unsere Kund:innen und welche Lösungen bieten wir? 
    • Wettbewerb
      • Wer sind die Wettbewerber:innen?
      • Gibt es erkennbare Strategien oder zu erwartende Marktaktivitäten des Wettbewerbs?
      • Warum sollte man sich für uns, und nicht für die Mitbewerber:innen entscheiden?
    • Rahmenbedingungen
      • Gibt es Markteintrittsbarrieren?
      • Gibt es rechtliche Rahmenbedingungen?

    2.) Ziele setzen – und später erreichen
    Die Festlegung von Zielen ermöglicht eine klare Ausrichtung. Erst wenn wir wissen, welches Ziel angestrebt werden soll, lassen sich daraus eine strukturierte Vorgehensweise und konkrete Maßnahmen ableiten. Nun gilt es also Ihre Ziele so zu formulieren, dass sie unmissverständlich und eindeutig sind. Je konkreter Sie Ihre Ziele bestimmen, desto genauer können Sie planen und Ihre Performance optimieren.

    Wenn Sie auf tragfähige Marketingziele setzen wollen, ist es hilfreich, nach der SMART-Methode zu verfahren. Dabei ermitteln Sie, wie konkret und realistisch das Ziel ist. Dazu wird geprüft, ob es spezifisch, messbar, ansprechend, realistisch und terminiert ist.

    Werden diese Kriterien erfüllt, ist es ein SMART-Ziel und es ist damit wahrscheinlicher, dass sich dieses Ziel auch tatsächlich erreichen lässt.

    Die SMART-Formel ist ein englisches Akronym und steht für:

    • SPECIFIC = spezifisch, klar und präzise formulierte Ziele, die unmissverständlich sind
    • MEASURABLE = messbar, festgelegte Messzahlen
    • ATTRACTIVE = attraktiv und ansprechend, um die Ziele erstrebenswert zu machen
    • REALISTIC = realistischer Rahmen, mit verfügbaren Ressourcen erreichbar
    • TIME-BOUND = zeitgebunden, Ziele sollen im definierten Zeitrahmen realisierbar sein

    So wird im Rahmen des SMART-Modells beispielsweise die „Gewinnung von X neuen Kund:innen bis Datum durch eine neue Anzeigenkampagne auf Social Media-Kanal Y“ festgelegt, statt „Neukundengewinnung“ als grobes Ziel zu verfolgen.

     

    3.) Die Marketingstrategie als stabiles Fundament
    Ohne Strategie kein taktischer Feldzug – mit der Marketingstrategie wird das längerfristig ausgerichtete Vorgehen zur Realisierung der Marketingziele definiert. Sie ist für das Unternehmen von zentraler Bedeutung, z.B. bezüglich Expansion, Anvisierung neuer Märkte, Positionierung hinsichtlich relevanter, neuer Zielgruppen, Ausrichtung neuer Angebote, etc.
    Die Marketingstrategie ist deshalb so essenziell, da Sie keine taktischen Schachzüge machen können, wenn Ihnen das strategische Fundament fehlt. (Und glauben Sie mir, es ist so… ansonsten wird oftmals unnötiges Geld für Werbung ausgegeben).

    4.) Der Marketing-Mix und seine vier Bereiche
    Nachdem die Marketingstrategie festgelegt wurde, geht es an die Planung der Maßnahmen. Dabei werden vier Bereiche unterschieden, die auch als Marketinginstrumente oder 4Ps bekannt sind. Die Bezeichnung 4Ps bezieht sich übrigens auf die englischen Begriffe Product, Price, Place, Promotion.

    Zu den vier Instrumenten des Marketings lassen sich zentrale Fragen ableiten. Dabei lautet die Kernfrage: Welche Maßnahmen möchten wir einsetzen, damit unser Angebot am Markt erfolgreich wird? Wichtig ist auch, dass alle vier Bausteine aufeinander abgestimmt sind und zueinander passen.

    • Produkt / Dienstleistung
      o Welchen Nutzen hat das Angebot (=Produkt/ Dienstleistung) für die Kund:innen?
      o Wie ist das Produktdesign?
      o Welche Zusatzleistungen bietet das Angebot und worin unterscheidet sich diesbezüglich das Produkt / die Dienstleistung vom Wettbewerb? 
    • Preis
      o Was ist der optimale Preis für das Produkt oder die Dienstleistung unter Berücksichtigung von eigenen Kosten (Gewinnmargen), marktüblichen Preisen sowie der Kaufbereitschaft bei der Nachfrage? 
    • Distribution/Vertrieb
      o Wie kommt das Produkt oder die Dienstleistung zu den Kund:innen?
      o Welche Vertriebsart wird gewählt (Direktvertrieb oder indirekter Vertrieb)?
      o Über welche konkreten Vertriebswege kommt das Produkt/die Dienstleistung zur Kundschaft (Direktverkauf im eigenen Ladengeschäft, Einzelhandel, Fachhandel, Großhandel, Online-/Versandhandel)?
    • Kommunikation/Werbung
      o Wie erfahren die Kund:innen vom Produkt oder der Dienstleistung?
      o Wie werden Unternehmen und Angebot in Abhängigkeit von Zielgruppe, Markt und angestrebtem Image bestmöglich präsentiert?
       Corporate Identity bzw. Corporate Design: Stimmen Firmenlogo, Briefpapier mit dem Image des Unternehmens überein?
       Welche Kund:innen möchte ich ansprechen?
       Welche Werbe- und Kommunikationsmedien sprechen meine Kund:innen an? Über welche Online- und Offline-Kanäle erreiche ich sie?
       Welche Öffentlichkeitsarbeit ist geeignet?

    5.) Der Marketing-Mix
    Die 4Ps in den Mixer und heraus kommt ein _________?

    Richtig, heraus kommt ein Marketing-Mix. 😄

    Die Kombination der vier Instrumente wird auch als Marketing-Mix bezeichnet. Dabei müssen die vier Marketinginstrumente optimal aufeinander abgestimmt werden und sich gegenseitig in ihrer Zielerreichung ergänzen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass die langfristigen Ziele des Marketingplans (=Phase 2) berücksichtigt werden.

    Folgende Fragen können hilfreich sein:
    o Passt der Marketing-Mix noch in den Gesamtplan?
    o Ist er mit den Erkenntnissen der Ist-Analyse (=Phase 1) vereinbar?
    o Sind die On- und Offline Marketingkanäle definiert?
    – Wo halten sich die Wunschzielkund:innen auf?
    – Wie erreichen wir die Wunschzielkund:innen?
    – In welchem Marketingkanälen treffen wir die Wunschzielkund:innen?
    – Mit welchem Marketingkanal sollten wir die Aktivitäten starten?

    o Sind Inhalte bzw. Content geplant?
    – Wie und was kommunizieren wir?
    – Wie generieren wir Leads?
    – Wie machen wir Leads zu Kunden?
    – Wie machen wir Kunden zu Fans?

    6.) Umsetzung des Marketingplans
    Die beschlossenen Maßnahmen der Phasen 3-5 werden nun in die Praxis umgesetzt. Werbekampagnen werden geschaltet, Vertriebskanäle aufgebaut, Märkte erschlossen, u.v.m. Eine spannende Phase, denn es zeigt sich erstmals, ob der Plan aufgeht und Erfolge erzielt werden können.

    7.) Evaluation – Erfolgskontrolle nicht vergessen
    Wenn alle geplanten Maßnahmen umgesetzt sind, geht es an die Evaluation der Resultate. Sie ist nicht zu unterschätzen. Die Erfolgskontrolle stellt einen der wichtigsten Teile in einem Marketingplan dar, weil sie elementare Erkenntnisse für die folgenden Konzepte und Strategien liefert, die dann in der erneuten Ist-Analyse mit einbezogen werden können.

    Folgende Fragen können dabei unterstützen:

    – Was hat funktioniert?
    – Was hat nicht funktioniert?
    – Welche Ziele wurden erreicht?
    – Welche Ziele wurden verfehlt?
    – Welche Prozesse können optimiert werden?
    – Gibt es etwas, das wir beim nächsten Mal anders machen würden?

    Fazit: Keine Surfer:innnen-Welle und kein Marketingkonzept gleicht anderen

    Sieben Schritte, die zu viel mehr Klarheit und Struktur führen. Aber bedenken Sie, dass sich Marketingpläne nicht standardisieren lassen. Jede Veränderung, jedes Unternehmen, jedes Angebot und jede Zielgruppe sind unterschiedlich.

    Daher ist es wichtig, Schritt für Schritt einen individualisierten Plan für Ihr Unternehmen zu erstellen und so zum „best Surfer“ zu werden. 

    Lassen Sie uns Ihre Vermarktung gemeinsam auf Erfolgskurs bringen

    Und, wie fühlt es sich auf der Welle der Veränderungen an? Nicht schlecht, oder? 😎

    Sollten Sie bei all den Schritten professionelle Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie mich gerne. Ich zeige Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie dabei vorgehen. Ich habe fast 20 Jahre Fachwissen rund um Markt, Angebot, Nachfrage, Positionierung, Strategie und Marketing. Schon so oft ist mir aufgefallen, wie viele Unternehmen tolle Markeitingarbeit leisten, aber es nicht schaffen, diese zu struktieren, zu planen und passend zu kommunizieren. Das möchte ich gerne ändern. Soll ich Sie zu Ihrem wirkungsvollem Marketingplan führen?

    Übrigens kann meine Beratung auch staatlich gefördert werden. Kontaktieren Sie mich gerne für ein unverbindliches Erstgespräch, in dem wir alles weitere besprechen können.  👋

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    Weitere Fragen können wir gerne in einem kostenfreien Gespräch klären. Klicken Sie hier, um ganz einfach einen unverbindlichen Termin zu vereinbaren oder kontaktieren Sie mich gerne direkt. Ich freue mich auf Sie.