Der Businessplan – Landkarte und Visitenkarte für Ihr Unternehmen

Blog - Businessplan - Landkarte für das Unternehmen - by Anna Gottschalk

Der Businessplan – Landkarte und Visitenkarte für Ihr Unternehmen

IHR WEG ZUM ERFOLGREICHEN BUSINESSPLAN:

 
Es ist vielfach belegt, dass ein solider Businessplan zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer Unternehmensgründung zählt. Aber ist all der Aufwand wirklich notwendig? Wäre es nicht sinnvoller, einfach auf den Bauch zu hören und direkt loszulegen? Wird der Plan nur für andere geschrieben? Fragen über Fragen – heute erfahren Sie, warum der Businessplan definitiv sinnvoll und notwendig ist.  😊 Zudem erhalten Sie einen groben Überblick zum Inhalt und Experten-Tipps rund um die Erstellung.

Verwendung und Nutzen: Wozu dient ein Businessplan?

Der erfolgreiche Aufbau eines Unternehmens erfordert eine gesicherte Basis. Denn mit der Gründung geht es richtig los, einiges steht auf einmal an und dafür braucht es einen ordentlichen Plan.

Alles beginnt normalerweise erstmal mit der Entwicklung von Produkten bzw. Dienstleistungen, die wirklich gute, realistische Marktchancen haben. Hinzu kommt natürlich ein tragfähiges Geschäftsmodell. Anschließend stehen Gründung, Vermarktung, Finanzierung und der gesamte Business-Aufbau im Fokus.

Bevor gleich die Schnappatmung einsetzt und negative Gedanken alarmartig im Kopf herumschwirren: Das bekommen Sie mit Klarheit und Struktur hin! 😊 Denn genau dafür ist ein ausgearbeitetes Konzept, ein Geschäftsplan, also in englischer Sprache ein „Businessplan“ da.

Ein Businessplan erfüllt gleich mehrerer Zwecke: Er unterstützt Sie dabei, Klarheit in Gedankengänge zu bekommen, die Geschäftsidee zu strukturieren, zeigt mögliche Schwachstellen auf und hilft Ihnen, Ihr Projekt bis zum Ende durchzudenken. Zudem begleitet er Sie wie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Gründung und die erste Zeit danach.

Außerdem unterstützt er Sie und potenzielle Kapitalgeber:innen, die ökonomische Machbarkeit und das Potenzial Ihres Vorhabens realistisch einzuschätzen. Somit ist er nicht nur für Sie als Gründer:in von Bedeutung, sondern auch für Ihre Geschäftspartner:innen oder Investor:innen.

Drei Fragen, die Ihr Businessplan unbedingt beantworten sollte:

Ein Businessplan geht der Frage nach, die jede Gründungsperson beschäftigt: Ist die eigene Geschäftsidee erfolgsversprechend?

Die folgenden drei Fragen sollte Ihr Businessplan auf jeden Fall beantworten:

➡️ 1. Wie setzt sich das Business zusammen?

• Definition Produkt bzw. Dienstleistung, Zielgruppe, relevanter Kundennutzen

➡️ 2. Wie ist das Business positioniert?

• Darstellung Markt, Marktumfeld, Branche und Wettbewerb und Ableitung der Strategie

➡️ 3. Wie erfolgt die Umsetzung?

• Beschreibung des Geschäftsmodells und Umsetzung

• Vorstellung von Gründungsperson, Team und vorhandener Kompetenzen

• Planung von Finanzen und Liquidität

• Darstellung Ihres Plans zur Verwirklichung des Vorhabens für die kommenden drei bis fünf Jahre

Aufbau und Umfang: Was gehört in einen Businessplan?

Ein klarer Aufbau ist das A und O für einen überzeugenden Businessplan. Auch wenn die Erfolgschancen einer Geschäftsidee, die im Businessplan geprüft werden, individuell sind, so folgt das Konzept im Aufbau stets einem ähnlichen Muster.

👉 Die inhaltlichen Elemente eines Businessplans sind:

  1. Zusammenfassung (Executive Summary)
  2. Produkt- und Geschäftsbeschreibung
  3. Einschätzung Markt und Wettbewerb
  4. Marketing und Realisierungsplan
  5. Organisation und Geschäftsmodell
  6. Wahl der Rechtsform
  7. Gründungsperson, Team, Management, Personal
  8. Finanzplanung
  9. Chancen und Risiken

10 Tipps für die Erstellung des Businessplans

➡️ Tipp 1: Überzeugende Einleitung mit Daten und Fakten

  • Auf die Einleitung kommt es an. Gleich zu Beginn entscheidet sich, ob sich die Leser:innen weiter mit Ihrem Konzept beschäftigen. Daher sollten Sie in der Executive Summary Interesse zum Weiterlesen wecken und einen kurzen Abriss aller wichtigen Aspekte des Businessplans geben. Stellen Sie kurz und knackig Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen vor, und bringen Sie mit Fakten bespickte Lösungen auf den Punkt. Was kann Ihr Angebot, welche Zielgruppe wird angesprochen, wie heben Sie sich vom Wettbewerb ab? Welche Strategie, welche taktischen Marketingmaßnahmen gibt es? Das macht neugierig, oder? Dann bitte genau so. 😊
  • Übrigens kann eine kreative Denkmethode wie das Business Model Canvas von Alexander Osterwalder sehr hilfreich für die Visualisierung der Geschäftsidee sein. Und Sie könnten damit die Executive Summary Ihres Businessplans informativ und kreativ gestalten.

 ➡️ Tipp 2: Klar und logische Strukturierung

  • Es ist davon auszugehen, dass der Businessplan oft in Ihrer Abwesenheit gelesen wird. Daher ist es wichtig, dass die Leser:innen eine klare und logische Strukturierung vorfinden, damit auch für aufkommende Fragen die angemessenen Antworten gefunden werden können.
  • Und bei aller Begeisterung für Ihre Idee: Bleiben Sie dabei sachlich. Eine zu überschwängliche Darstellung wie ein Werbetext könnte auch störend sein.

➡️ Tipp 3: Einfache Formulierungen und Wörter wählen

  • Vermutlich drehen sich aktuell viele Gedanken um Ihre Geschäftsidee. Allerdings sollten Sie bitte nicht erwarten, dass zum Beispiel eine potenzielle Investorin alle Gepflogenheiten der Branche kennt, selbst wenn sie bereits ähnliche Projekte finanziert. Sie sind Expert:in auf Ihrem Gebiet – die geldgebende Person vermutlich auf einem anderen Fachgebiet. Bauen Sie daher Ihren Plan verständlich und logisch auf. Fachwörter oder Kompliziertes sollten erklärt werden – zum Beispiel als Fußnote oder in einem Glossar im Anhang.

➡️ Tipp 4: Mit soliden Zahlen überzeugen

  • Mit der Einleitung haben Sie es idealerweise geschafft, bei den Leser:innen Interesse für Ihr Vorhaben zu wecken. Jetzt kommt es darauf an zu überzeugen. 😎
  • Alle Angaben sollten richtig und nach bestem Wissen und Gewissen gemacht werden. Mehrere Jahre im Voraus zu planen, bedeutet ein Abschätzen von zum Beispiel Größen wie Absatzvolumen und Marktwachstum. Festigen Sie Einschätzungen, indem Sie die Annahmen offenlegen und verwendete Quellen wiedergeben.
  • Übrigens: Neben Marktanalysen mit Absatzchancen legen Businessplan-Leser:innen auch Wert auf:
    • Umsatzprognosen,
    • Kostenerwartungen für Entwicklung und Personal in kommenden Jahren sowie
    • eine Finanzplanung mit wichtigen Kennzahlen wie Break-Even-Umsatz und Cashflow.
 

➡️ Tipp 5: Ehrlichkeit und das Ansprechen möglicher Haken oder Risiken

  • Der Volksmund sagt, dass man Vertrauen nicht geschenkt bekommt, sondern es sich verdienen muss. Nutzen Sie daher mit einer ehrlichen Risikobetrachtung diese Gelegenheit, Vertrauen aufzubauen. Zeigen Sie zum Beispiel auf, was Sie als Risiko identifizieren und wie Ihre Lösungswege aussehen.
  • Was immer Sie machen, seien Sie dabei ehrlich und realistisch.

➡️ Tipp 6: Businessplan-Vorlagen nutzen

  • Nutzen Sie Businessplan-Vorlagen als Anregung für das Finden Ihres eigenen unternehmerischen Wegs. Zudem können Gratis-Businessplan-Vorlagen aus dem Internet zur Orientierung hilfreich sein, damit im Businessplan keine Rubrik vergessen wird. Und immer dran denken, dass die Business-Planung ein kontinuierlicher Prozess ist. 🤓 Gibt es hier in dem einen Kapitel eine Änderung – dann muss auch in den anderen diese berücksichtigt werden…

➡️ Tipp 7: Optisch ansprechendes Layout

  • Empfehlenswert ist ein optisch ansprechendes Layout mit einheitlichen Schrifttypen, aussagekräftigen Grafiken, Finanzplanung in Tabellenform, einem Inhaltsverzeichnis mit fortlaufender Seitennummerierung sowie einer Kopfzeile mit Namen bzw. Firmenlogo.

➡️ Tipp 8: Die Finanzen und Modelle im Griff haben

  • Ich mache kurz ein Gedankenspiel: Wie kann sich Ihr Business entwickeln, wenn alles bestens läuft? Was benötigen Sie bei einem schlechteren Start mindestens, um über die Runden zu kommen? Mit einem Best- und Worst-Case-Szenario bekommen Sie und auch mögliche Kapitalgeber:innen ein Gefühl für Ihr Business.
  • Die Erstellung mehrerer Finanzplanungen ist daher oft ratsam. Mit beispielsweise einer Szenario-Darstellung für den besten und einer für den schlechtesten Ausgang haben Sie und die Leser:innen eine klarere Einschätzung.

➡️ Tipp 9: Seien Sie Gründer:in mit Herz und Verstand

  • Bei so vielen Fakten und Zahlen ist es auch schön, die Person hinter all dem zu sehen. Vielleicht stellt sich bei den Leser:innen auch die Frage, ob die Gründungsperson mit Herz und Verstand dabei ist. Ihr Einsatz und Engagement sollten unbedingt im Businessplan einen Platz finden. Daher gehört auch immer eine Übersicht des Teams sowie ein tabellarischer Lebenslauf mit Foto in den Businessplan.

➡️ Tipp 10: Last but not Least: Unterstützung annehmen

  • Das Schreiben eines Businessplans ist eine Herausforderung. Scheuen Sie nicht davor zurück, Expert:innen oder Institutionen um Rat und Hilfe zu bitten.

Fazit

Ein Businessplan ist super-toll!  😃 Denn er unterstützt Sie dabei, Ihr Vorhaben durchdacht und planmäßig umzusetzen. Und auch nach dem Unternehmensstart gibt der Geschäftsplan eine grobe Richtung für die Unternehmensentwicklung vor, auch wenn Sie nicht bedingungslos daran festhalten sollten und ggf. Anpassungen vornehmen.

➡️ Brauchen Sie professionelle Unterstützung? Lassen Sie uns bei einem kostenfreien und unverbindlichen virtuellen Kennenlernen darüber sprechen. Hier geht es direkt zu meinem Online-Kalender.

➡️ Im Übrigen kann meine Beratung auch staatlich gefördert werden. Das Land Hessen fördert zum Beispiel die klassische Gründungsberatung . Klingt spannend? Ist es auch. 😊 Ich bin gelistete Beraterin beim RKW Hessen. Schauen Sie gerne dort online vorbei oder kontaktieren Sie mich, um alles weitere zu besprechen. Ich freue mich auf Sie.  👋

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Die Wettbewerbsstrategie

Die Wettbewerbsstrategie

WICHTIG FÜR DIE UNTERNEHMENSSTRATEGIE:  

Die Wahl der Wettbewerbsstrategie ist Teil der Unternehmensstrategie. Sie legt fest, wie sich ein Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern ausrichtet. Es gibt viele Ansätze, um erfolgreich mit den Kräften des Wettbewerbs umzugehen. Eine der historisch wichtigsten und bekanntesten Methoden ist die von Michael E. Porter. Und darum geht es heute in diesem Beitrag.

Unternehmensstrategie – was ist das?

Eine Unternehmensstrategie ist ein langfristiger Ansatz, um die Unternehmensziele zu erreichen. Sie dient der langfristigen Ausrichtung einer Organisation zur Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs. In jeder Branche gibt es mehrere erfolgversprechende Positionen, die ein Unternehmen besetzen kann. Eine gute Wettbewerbsposition wird durch Wettbewerbsvorteile erreicht, die einen besseren Umgang mit der Branchenstruktur im Vergleich zum Wettbewerb bedeuten.

Bei der Findung der richtigen Unternehmensstrategie geht es darum, die eine richtige Position zu finden. Und dabei gilt es immer, drei herausfordernde Entscheidungen in drei Dimensionen zu treffen:

  1. Die Kund:innen, die angesprochen werden sollten – genauso wichtig wie die Kund:innen, die nicht angesprochen werden sollten.
  2. Das Angebot, also die Produkte oder Dienstleistungen, die angeboten werden sollten – und diejenigen, die nicht vom Unternehmen angeboten werden sollten.
  3. Die Aktivitäten, die Sie unternehmen, um Ihre Produkte an Ihre Kund:innen zu verkaufen – und diejenigen Aktivitäten, von denen Sie die Finger lassen.

Letztlich geht es bei der unternehmerischen Strategiefindung immer darum, eine Wahl zu treffen und darauf aufbauend einen Plan zu schmieden. Dann hat ein Unternehmen sein eigenes Erfolgsrezept. Und wenn sich das Unternehmen für einen charakteristisch strategischen Standpunkt entscheidet – also einer Position, die sich vom Wettbewerb abhebt – dann wird es im Idealfall Erfolge feiern.

Wettbewerbsstrategie als Teil der Unternehmensstrategie

Die Wahl der Wettbewerbsstrategie ist Teil der Unternehmensstrategie. Sie legt fest, wie sich ein Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern ausrichtet. Es gibt viele Ansätze, um erfolgreich mit den Kräften des Wettbewerbs umzugehen. Eine der historisch wichtigsten und bekanntesten Methoden ist die von Michael E. Porter. Er stellte im Jahr 1985 in seinem Buch „Wettbewerbsvorteile, Spitzenleistungen erreichen und behaupten“ („Competitive Advantage: Creating and Sustaining superior Performance„) die strategischen Hauptrichtungen vor. Und darum geht es heute in diesem Beitrag.

Die Wettbewerbsmatrix von Michael E. Porter ist ein etabliertes Modell im Zusammenhang mit wettbewerbsrelevanten Positionierungsmöglichkeiten.

Drei Ansätze für die Entwicklung der Wettbewerbsstrategie

Die drei Ansätze bei der Realisierung der Wettbewerbsstrategie können die folgenden sein:

➡️ Der Fokus liegt auf der Qualität UND DER DIFFERENZIERUNG

Ein Business, das die Strategie der Qualitätsführerschaft verfolgt, erlangt seinen Wettbewerbsvorteil durch eine besonders hohe Qualität bei Produkt, Dienstleistung oder Service. Im Mittelpunkt steht nicht der geringe Preis, sondern die überlegene Leistung. Bei dieser Strategie wird die Führerschaft in Bezug auf Qualität, Design und Service angestrebt.

➡️ Der Fokus liegt auf dem Preis

Diese Strategie verfolgt das Ziel, Produkt oder Dienstleistung hauptsächlich günstiger anzubieten als der Wettbewerb. Ziele der Strategie der Kostenführerschaft sind möglichst minimale Produktions- und Distributionskosten, um den Preis zu senken und einen großen Marktanteil zu erreichen. Die Kostenminimierung wird durch eine Reihe von Maßnahmen erlangt, zum Beispiel durch standardisierte Abläufe, schlanke Prozesse und hohe Stückzahlen. Hohe Absatzmengen ermöglichen bei Betrieben mit dieser Unternehmensstrategie den Gewinn.

➡️ Der Fokus liegt auf der Spezialisierung UND DER NISCHENBESETZUNG

Bei der Strategie der Spezialisierung konzentrieren sich Unternehmen auf kleine Marktsegmente, bestimmte Kundengruppen, relevante Regionen oder spezielle Produkte bzw. Dienstleistungen die klar eingegrenzt und für Großunternehmen oftmals uninteressant sind. Diese Unternehmensstrategie eignet sich für Spezialist:innen, die eine bestimmte Nische bedienen. Auch hier spielt natürlich das Alleinstellungsmerkmal (USP) eine große Rolle. Zudem sind Nischenprodukte meist interessant für eine kleinere Anzahl an Kund:innen.

Michael Porter's Wettbewerbskräfte - five forces

Für welche Wettbewerbsstrategie Sie sich entscheiden, hängt von vielen Faktoren ab.

Wichtig ist immer, dass Sie einen festgelegten Big Plan in allen Bereichen der Unternehmungen berücksichtigen und die Strategie dann auch konsequent umsetzen.

NEWS

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Infografik: Was passiert in einer Minute im Internet?

Infografik: Was passiert in einer Minute im Internet?

60 SEKUNDEN VERGEHEN SCHNELL:  

Und in dieser Zeitspanne passiert so einiges im Internet. Was genau in einer Minute im Internet passiert geschieht, zeigt die alljährlich veröffentlichte Infografik von Loris Lewis und Chad Callahan.

Das passiert in einer Minute im Internet

In der vergangenen Minute haben Sie vermutlich diesen Blogbeitrag geöffnet und bis hierhin gelesen. Sehr gute Entscheidung – lesen Sie gerne weiter. 😊 Während Sie hier am Lesen waren, schafften es andere in einer Minute, schnell einen Kaffee zu holen, wenn der Weg zum Kaffeeautomaten nicht zu lange ist. Gleichzeitig waren Millionen von Menschen auch aktiv – viele davon online. Auch dieses Jahr zeigt die Studie, die bei All Access veröffentlicht wurde, wie allgegenwärtig das Internet ist und was in einer einzigen Minute im Internet passiert.

Zum wiederholten Male wurde diese farbenfrohe Grafik erstellt, um uns die Internetnutzung zu visualisieren. Jeden Moment agieren Millionen von Menschen mit Internetseiten, Apps oder sonstigen Web-Anwendungen. Facebook, Emails, Whatsapp, Twitter, Youtube, Netflix, Instagram, Tik Tok, … Die Welt ist vernetzt.

So werden in einer Minute circa 198 Millionen Emails versendet, 9132 LinkedIn – Kontakte geknüpft, rund 695.000 neue Instagram-Stories geteilt, circa 69 Millionen Nachrichten über Messenger-Dienste verschickt und knapp 1,6 Millionen US-Dollar in Online-Shops ausgegeben. Ist das nicht total spannend? Noch beeindruckender wird es im Vergleich mit den Vorjahren.

60 Sekunden Internet - der Vergleich zum Vorjahr

Der Vergleich zum Vorjahr – was hat sich geändert?

Beim Vergleich mit den vorherigen Jahren fällt auf, dass die Internet-Aktivitäten prinzipiell weiter ansteigen. Insbesondere beim Vergleich zum Vorjahr fallen einige große Veränderungen auf. Die Social-Media-Plattform Facebook nimmt weiter zu, Email- und Nachrichten-Versand über Messenger-Dienste sowie der klassische SMS-Versand wachsen weiter und die trendstarke Social-Media-Plattform TikTok hüpfte von 1.400 App-Downloads im Jahr 2020 auf 5.000 Downloads pro Minute. Auch die Online-Shopping-Umsätze in 60 Sekunden stiegen von 1,1 Mio. US-Dollar auf 1,6 Mio. US-Dollar kräftig an (zum Vergleich 2020). Neu in der Infografik ist LinkedIn mit über 9.000 Verbindungen, die Menschen in sechzig Sekunden hergestellt haben.

60 Sekunden Internet - der Vergleich zum Vorjahr

Fazit: Internetaktivitäten nehmen weiter zu

Alles sieht danach aus, als würden die Aktivitäten im Internet auch in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Dafür sorgen nicht zuletzt auch die schnellen Mobilfunknetze und der stetige Anstieg der Menschen, die Internetzugang haben. Die bisher schon beeindruckenden Zahlen werden also sicherlich steigen – und das, was in einer Minute im Internet passiert, wird bestimmt weiter faszinieren.

Mit dem Wissen, dass die Zahlen nicht komplett vollständig sind und durchaus eine gewisse Varianz vorhanden ist, bleibt die kommende Infografik abzuwarten, wenn sicherlich weitere digitale Auswirkungen der Pandemie zu erkennen sind.

Da ist einiges los in der digitalen Online-Welt. Wenn Sie sich mit mir über LinkedIn oder Xing vernetzen möchten, legen Sie am besten direkt los. 😃 Ich freue mich, auch Sie in meiner virtuellen Welt zu treffen. 👋

NEWS

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Strategie vs. Taktik: Wo liegt der Unterschied?

Strategie vs. Taktik: Wo liegt der Unterschied?

DAS IST DIE ERKLÄRUNG: 

Die Begriffe „Strategie“ und „Taktik“ stammen ursprünglich aus dem militärischen Bereich. Doch sie werden heutzutage auch oft im unternehmerischen Kontext verwendet. In diesem Beitrag erfahren Sie, was der Unterschied zwischen Strategie und Taktik ist.

Was genau ist eine Strategie?

Das große Ganze, das zuerst erschaffen werden muss, um es dann mit der richtigen Taktik erreichen zu können – das ist die Strategie. Und die Bezeichnung „Strategie“ ist uralt. Sie geht auf die griechischen Begriffe „Stratos“ (das Heer) und „Agein“ (Führen) zurück. Der Kerngedanke strategischen Denkens lässt sich so schon gut erkennen, oder?

Ausgehend von den historischen Wurzeln finden strategische Überlegungen in der Betriebswirtschaftslehre erstmals im Rahmen der Spieltheorie Anwendung. Dort entspricht die Strategie eines Spielers einem vollständigen Plan, der für alle denkbaren Situationen eine geeignete Wahlmöglichkeit hat.

Strategisches Denken lässt sich auch gut mit einem Schachspiel vergleichen. Dabei hat die Person den größten Erfolg, die alle Spielentwicklungen am besten erkennt und die Schritte der Mitspieler:innen nie außer Acht lässt. Dieser Plan, bei dem die/der Spieler:in sowohl die eigenen als auch die gegnerischen Aktivitäten gleichzeitig und vorausschauend berücksichtigt, wird „Strategie“ genannt. Eigentlich ganz logisch, oder? 🤓

Was genau ist eine Taktik?

Eine Taktik hingegen meint die einzelnen Schritte und Maßnahmen auf dem Weg bis zum Erreichen der Ziele. Im Business beschreibt die Taktik also die konkreten täglichen operativen Aktivitäten und Aufgaben, um das gesamte Vorhaben in die Realität umzusetzen.

OHNE ZIELE KEINE STRATEGIE – UND OHNE STRATEGIE KEINE TAKTIK

👉 OHNE ZIELE KEINE STRATEGIE

  • Strategien sind langfristige, übergreifende Ziele (Visionen). Sie werden langfristig geplant.
  • Strategien umfassen Maßnahmenbündel, keine Einzelmaßnahmen. Sie müssen in taktische Einzelmaßnahmen herunter gebrochen werden.

Strategie = Das große Ganze, also der Big Plan für Sie bzw. das Unternehmen. Und dieser Plan ist ein Bündel richtungsweisender Schritte und Entscheidungen (also keine akribische Detailplanung).

👉 OHNE STRATEGIE KEINE TAKTIK

  • Taktik meint die täglichen operativen Aktivitäten und Aufgaben zur Umsetzung der Strategie. Sie beziehen sich auf die Strategie und bringen sie voran.
  • Sie verfolgen oft direkt erreichbare, kurzfristigere Ziele.

Taktiken = Einzelne Teilschritte und kurzfristigere Teilziele, die es Ihnen ermöglichen, den Big Plan voranzubringen und Ihr strategisches Ziel zu erreichen.

Ziele, gewünschte Zustände und Ergebnisse lassen sich also nicht einfach in operatives Handeln umsetzen, sondern benötigen eine strategische Lenkung.

Nur strategiegeleitet lässt sich ein konsequenter Maßnahmenplan entwickeln und umsetzen. Insofern lässt sich die Strategie auch als Big Plan mit Richtlinien-Charakter bezeichnen, der dazu da ist, unternehmerische Entscheidungen zu fokussieren bzw. den Mitteleinsatz und taktische Maßnahmen im Unternehmen zu kanalisieren.

Fazit

Die Strategie benennt das große Ganze, also der Big Plan für Sie bzw. das Unternehmen, und die wesentlichen Eckpunkte, um dieses große Ganze zu erreichen.

Taktiken definieren einzelne Teilschritte, die es Ihnen ermöglichen, den Big Plan voranzubringen und Ihr strategisches Ziel zu erreichen.

Mit dem Wissen über die Unterschiede können Sie nun Ihre unternehmerischen Ziele effizienter planen und Aktivitäten klarer umsetzen. Sie zweifeln? Dann überprüfen Sie mal, ob Ihre Taktiken wirklich zur Strategie passen. Wenn Sie verunsichert sind, fangen Sie erst bei der Strategie an und überlegen dann, welche Taktiken am passendsten sind.

Und sollte Sie das ganze Thema hier komplett verwirren, dann schreiben Sie mir bzw. sprechen Sie mich gerne an. Ich freue mich, Sie dabei zu unterstützen.  👋

 

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Mindset-Tipps für die Existenzgründung

Mindset-Tipps für die Existenzgründung

DER 7-SCHRITTE-FAHRPLAN:

 
Viele Menschen haben großartige Gründungsgedanken. Und doch sind sie schon bei der Vorstellung all der notwendigen Schritte von der Geschäftsidee bis zum Launch des Unternehmens überwältigt. Dabei gibt es ein paar ganz einfache Tricks. Und darüber erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ihr Mindset als Erfolgsfaktor

Ja, es lässt sich nicht abstreiten, dass aller Anfang schwer ist und dass ein Business-Aufbau nicht über Nacht erfolgt. Es stecken einige Monate oder auch Jahre an Arbeit, Kreativität, Innovation, Freude, Korrekturzyklen, Optimismus, Niederlagen, Anpassungen etc. in diesem spannenden Entwicklungsprozess. Was allerdings super-hinderlich ist, sind ausbremsende, limitierende Glaubenssätze!

Kommen auch Ihnen solche Gedanken bekannt vor: „Das schaff ich doch niemals“ oder „Ich habe dafür gar nicht genug Wissen“ oder „so wie XY das macht, bekomme ich es nie hin“? Ja, solche Gedanken können ziemlich hinderlich sein. Wussten Sie, dass genau solche negativen Glaubenssätze zu den stärksten Wachstumsbremsen von Business-Starter:innen gehören? Ihr Mindset ist also ein entscheidender Erfolgsfaktor – oder eben auch nicht… Und daran gilt es zu arbeiten!  🥳

Verschieben Sie also Ihren Fokus und sagen Sie sich „Ich schaffe das!“ 😎 Und dazu gibt es noch ein sehr hilfreiches Zauberwort: KLARHEIT. Denn die ist genau in dieser Phase sehr wichtig und entscheidend für den weiteren Verlauf. Starten Sie also Ihren Business-Aufbau mit Motivation, ganz viel Klarheit und einem genauen Fahrplan, der Sie unterstützt. So können Sie mit einem soliden Fundament endlich durchstarten.

So funktioniert der Business-Aufbau

➡️ Schritt 1: Der ultimative Trick lautet: Zäumen Sie das Pferd von hinten auf und überlegen Sie sich erstmal, wo Sie mit Ihrem Business hin möchten. Was ist also genau Ihr Ziel? Wie soll das Business sein? Wie wäre der Arbeitsalltag, wenn Sie Ihr erfolgreiches Unternehmen an den Start gebracht haben?

 ➡️ Schritt 2:  Im nächsten Schritt geht es darum, sich Teilziele zu setzen: Welche einzelnen Teilaufgaben sind notwendig, damit Sie Ihr gesetztes Ziel erreichen? Am besten schreiben Sie – wie in einem Brainstorming – erstmal alle Ideen unsortiert auf. Was muss alles erledigt werden, damit Sie zum Ziel kommen?

➡️ Schritt 3: Jetzt wird Ordnung reingebracht und Sie bilden für Ihre notierten Ideen thematische Oberbegriffe wie zum Beispiel: Angebot, Zielgruppe, Markt, Wettbewerb, Positionierung, Marketing, Verkaufsstrategie, Werbung etc.

➡️ Schritt 4: Für jeden Oberbegriff nehmen Sie sich anschließend etwas Zeit und definieren die Teilschritte, die für die jeweilige Aufgabe notwendig sind.

➡️ Schritt 5:  Setzen Sie sich für den Start Ihres Unternehmens einen festen, unveränderbaren Termin. Eine gute Orientierung sind 3-6 Monate. Diesen Termin vermerken Sie in Ihrem Kalender und schreiben Ihn auf ein großes Blatt Papier, das an Ihrem Arbeitsplatz befestigt wird.

➡️ Schritt 6: Erstellen Sie nun einen Zeitplan: Was gehen Sie als erstes, zweites, drittes (…) an? Wann genau werden Sie welche Aufgabe erledigt haben?

➡️ Schritt 7: Legen Sie los! Hilfreiche Tools zum Loslegen sind die Pomodoro-Technik und die 72 Stunden Regel.

Fazit

In einem chinesischen Sprichwort heißt es: „Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ Wenn Ihnen etwas zu groß erscheint, dann lassen Sie sich nicht einschüchtern.

Also, legen Sie los! Sie packen das. 

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VON GLAUBENSSÄTZEN UND WIE SIE IHRE KOMFORTZONE VERLASSEN

VON GLAUBENSSÄTZEN UND WIE SIE IHRE KOMFORTZONE VERLASSEN

SO LÖSEN SIE LIMITIERENDE GLAUBENSSÄTZE AUF:

 

Eigentlich passt doch alles. Sie haben eine Idee für ein spannendes Business-Vorhaben und würden so gerne den ersten Schritt gehen – endlich loslegen. Aber irgendwo hakt es, und es gelingt dann doch nicht.
Es sind nicht immer die äußeren Umstände, die uns am Erreichen unserer Ziele hindern. Oft übersehen wir, dass die wichtigste Bremse in uns selbst liegt: In den Einstellungen und Glaubenssätzen, die uns limitieren. Ob Sie frei von negativen Glaubenssätzen sind, die Sie immer wieder ausbremsen? Das können Sie jetzt herausfinden. 😊

Was genau sind eigentlich Glaubenssätze?

Wussten Sie, dass ausbremsende, limitierende Glaubenssätze zu den stärksten Wachstumsbremsen von Business-Starter:innen, Unternehmer:innen und ihren Unternehmen gehören. Sie sind tückisch, denn sie tarnen sich geschickt. Sie tun so, als seien sie die legitime Wahrheit – in Stein gemeißelte Realität. Aber eigentlich sind sie oftmals einfach nur falsch oder „fake news“ 😎 vom Gehirn.

Denn Glaubenssätze sind wie Kurzanleitungen für unser gewöhnliches Handeln. Sie sind innere, nicht hinterfragte Überzeugungen. Und sie beeinflussen unsere Wahrnehmung. Glaubenssätze unterstützen uns auch dabei, im Alltag Dinge zu verstehen, zuzuordnen und zu bewältigen. Wie der Name bereits sagt, sind es Sätze, an die wir glauben. 😊 Also Annahmen, die wir für unverrückbar und richtig halten.

Solche Überzeugungen und Gedankenmuster wurden durch unsere Kindheit und Erziehung geprägt. Deshalb sind sie tief in uns verwurzelt. Vielleicht erinnern Sie sich noch an den ein oder anderen Schlüsselsatz Ihrer Eltern, Großeltern oder Lehrer:innen, die sich bis heute eingeprägt haben?

Es gibt förderliche und limitierende Glaubenssätze. Förderliche Glaubenssätze können echte Erfolgsbooster sein. Sie bringen uns nach vorne und eröffnen uns tolle Chancen und neue Wege. Als Gründer:in oder Unternehmer:in haben wir oftmals eine ganze Menge förderlicher Glaubenssätze: „Ich erreiche alles, was ich möchte“ oder „ich bin einzigartig und werde immer gebraucht“. Ja, das sind Erfolgsbooster! Und ohne solchen Überzeugungen hätten wir möglicherweise ein Business gar nicht erst gestartet.

Limitierende Glaubenssätze sind da anders: Sie boykottieren, dass wir unser volles Potenzial nutzen, schränken unsere Wirksamkeit ein und können uns oftmals Entschuldigungen dafür liefern, bestimmte Dinge nicht zu tun. Wo sie sitzen? Genau am Ausgang unserer Komfortzone.

Was ist die Komfortzone?

Die Komfortzone ist eine Lebensweise, in der wir uns wohl fühlen. Dort ist es bequem, es gibt wenig Risiko, und wir brauchen keinerlei Anstrengung, um etwas zu tun. Sie kann sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammensetzen, wie zum Beispiel eine jahrelange Anstellung, Partnerschaft, Bekannten- und Freundeskreis, oder der gewohnte Weg zur Arbeit. Es kann auch der Job sein, der aus unterschiedlichen Gründen nicht (mehr) gemocht wird, aber „zumindest“ Geld bringt oder eine Gründungsidee, die immer mehr und mehr perfektioniert wird, aber noch immer nicht umgesetzt wurde.

Was bedeutet „raus aus der Komfortzone“

Die Komfortzone zu verlassen bedeutet, mutig zu sein und die eigenen Unsicherheiten zu überwinden. Und es bedeutet, freier zu sein, denn wir lassen uns nicht mehr von Gewohnheiten einschränken.

Verstehen Sie jetzt, warum es immer mal gut sein kann, die Komfortzone zu verlassen? 😊 Tatsächlich kann sich ein solcher dauerhafter Aufenthalt in der persönlichen Wohlfühloase langfristig auf die Entwicklung auswirken. Besonders für Gründungspersonen, Führungskräfte und Unternehmer:innen ist es wichtig, immer wieder die eigene Komfortzone zu verlassen und sich in unbetretenes Terrain mit ungewissem Ausgang zu begeben. Denn Menschen, die sich immer nur in Gewohnheit und Sicherheit wiegen, Altbewährtes machen oder bloß nichts riskieren wollen, treten auf der Stelle.

Wie finde ich meine Glaubenssätze?

Am Ausgang der Komfortzone sitzen – wie kleine Grenzposten – die ausbremsenden Glaubenssätze. Wenn mir mein Glaubenssatz sagt „lass das lieber! So toll bist Du nicht!“ muss ich vieles nicht angehen: keine Ziele, keine Strategie, keine taktischen Maßnahmen. Ich muss keine kreativen Ideen und keine spannenden Inhalte entwickeln, mich nicht um meine Selbstvermarktung kümmern, keine Aufträge annehmen usw.  Dann habe ich zwar nichts realisiert, bin dafür aber wunderbar in meiner Komfortzone geblieben… Aber wollen wir das wirklich? Nein – definitiv nicht!

Als Gründer:in, Führungskraft oder Unternehmer:in wirken diese negativen Glaubenssätze leider gleich doppelt: Auf der einen Seite hindern sie dabei, über sich hinauszuwachsen. Und auf der anderen Seite wird auch das Business beim Wachsen gehemmt. Es lässt sich oft beobachten, dass genau die limitierenden Glaubenssätze eine Ursache dafür sind, dass Projekte nicht vorangetrieben oder umgesetzt werden und so Wachstum gehindert wird. 🙈 Ist das nicht tragisch?!

Das Gute dabei: Daran lässt sich arbeiten. 😃 Denn wir haben ein cleveres Gehirn, dass zwar auf der einen Seite veränderungshemmende Automatisierungen toll findet, aber auf der anderen Seite die Fähigkeit besitzt, die neuronalen Vernetzungen zu ändern. Es kann neue Verknüpfungen von Nervenzellen ausbilden, wenn wir für eine gewisse Zeit Neues tun oder Anderes denken. Dann können wir auch durch positive Glaubenssätze die neuronale Plastizität anregen, so dass sich Gedankengut im cleveren Gehirn dementsprechend verändert. Denn am Ende des Tages bestimmt unser Gehirn, wie wir unsere Wirklichkeit erleben.

Sobald Sie sich also darüber bewusst werden und negative Glaubenssätze 👻 aufdecken, können Sie Ihr persönliches Wachstum oder das Ihres Unternehmens auf ein völlig neues Level heben. Klingt das nicht spannend?

Denn, sind wir mal ehrlich: Bringen Sie Sätze weiter wie „Ich mache das schon immer so“, „Smartphones über 700 Euro kauft keine:r“ oder „Das kann doch nur jemand, der das schon seit Ewigkeiten baut“??  🤔 Wenn wir kurz darüber nachdenken wissen wir, dass Apple, Tesla und auch viele andere erfolgreiche Unternehmer:innen es einfach gemacht haben – möglichweise nachdem sie negative Glaubenssätze enttarnt haben.

Beispiele für limitierende, negative Glaubenssätze:

Negative Glaubenssätze lassen sich daran gut erkennen, dass sie sehr allgemein formuliert sind. „Immer“, „alle“, „jeder“, „grundsätzlich“ sind beliebte Satzanfänge limitierender Glaubenssätze, ebenso wie „ich bin …“ oder „ich bin kein…“. Hier ein paar Beispiele von Glaubenssätzen, denen ich in meiner Arbeit mit Business-Starter:innen, Manager:innen und Unternehmer:innen begegnet bin:

👉 „Nur wenn es richtig gut ist, kann ich mit dem Produkt auf den Markt. So bin ich halt.“ 
➜ Mögliche Limitation: Mein Perfektionismus-Trigger hält mich davon ab, mich endlich raus in die Welt zu trauen und loszulegen.

👉 „Ich bin Chef und nicht für die Führung im Team zuständig.“
➜ Mögliche Limitation: Ich setze mich nicht mit der Rolle als Führungskraft auseinander und lerne nicht, sie auszufüllen.

👉 „Als Unternehmen sind wir schon immer bescheiden.“
➜ Mögliche Limitation: Wir gehen nicht an die aktive Vermarktung.

Wie Sie Glaubenssätze identifizieren und auflösen

So offensichtlich uns auch manche Glaubenssätze bei andere Menschen erscheinen: In der Realität sind die eigenen so selten zu erkennen, denn sie erscheinen ja als legitime Wahrheiten. Und das clevere Gehirn sorgt dafür, dass wir langfristig an ihnen festhalten.

Und besonders wenn Phasen der Veränderung im Leben eintreten, werden wir oft mit unseren Glaubenssätzen konfrontiert. Wer alte Gewohnheiten verlässt und noch nicht ganz in den neuen angekommen ist, braucht eine gute Portion Optimismus: Das Wissen, dass alles gut wird und die Brücke uns über den gefühlten Abgrund trägt. Dieser Optimismus hat viel mit allgemeinem Vertrauen und Selbstvertrauen, Haltungen und Einstellungen, Werten und positiven Glaubenssätzen zu tun.

Bei der Arbeit mit Glaubenssätzen geht es darum, Gedanken, mit denen Sie sich selbst im Weg stehen, zu identifizieren und durch bewusst wiederholte Übungen aufzulösen.

4 Schritte, um negative Glaubenssätze aufzulösen

➡️ Schritt 1: Identifizieren Sie den limitierenden Glaubenssatz

Kommen Sie dem Glaubenssatz, der Sie am meisten hindert, auf die Schliche. 🧐 Hören Sie in sich rein. Oder fragen Sie in Ihrem Umfeld nach Sätzen, die Sie immer wieder vorbringen. Oft braucht es auch externe Personen, die Sie dabei unterstützen, Ihre Glaubenssätze aufzudecken.

Wo schränken Sie Ihr Handeln ein, weil etwas „einfach nicht geht“ oder Sie „halt schon immer so sind“? Wo glauben Sie gibt es etwas, dass Sie „prinzipiell nicht können“?

 

 ➡️ Schritt 2: Hinterfragen Sie den limitierenden Glaubenssatz

Ein Satz, den Sie glauben – ein Glaubenssatz ✌️ – ist nur so lange wirksam, wie Sie ihn für wahr halten. Also ist es an der Zeit, das Gegenteil zu beweisen.

Folgende Fragen können unterstützen:

  • Ist es wirklich wahr?
  • Wo schränkt mich dieser Glaubenssatz ein?
  • Was waren seine „guten“ Seiten?
  • Wobei genau hindert mich der Glaubenssatz, meine Komfortzone zu verlassen?
  • Gab es bereits Situationen, die diesem Glaubenssatz widersprachen? Wenn ja, was ist passiert? Welche neuen Möglichkeiten und Freiheiten ergaben sich dann?

➡️ Schritt 3: Verändern Sie den Glaubenssatz zu einem positiven neuen Bild

Und, wie war Ihr Hinterfragen des Glaubenssatzes? Da Sie nun wissen, dass es auch anders geht, steht als nächstes das Verinnerlichen an: Verändern Sie jetzt Ihre Wahrnehmung so, dass Sie direkt mehr Leichtigkeit spüren.

Folgende Fragen können unterstützen:

  • Wie fühlt sich Ihr Leben ohne diesem limitierenden Glaubenssatz an?
  • Was passiert, wenn ich den Glaubenssatz aufgebe? Was wird dann möglich? Wie fühlt sich das Leben an?
  • Welcher konstruktive Glaubenssatz wäre ein guter Ersatz?
  • Wie fühlt es sich an, wenn Sie den neuen Glaubenssatz hören?

➡️ Schritt 4: Umsetzen und Reflektieren

Jetzt heißt es „Tschüss alter Glaubenssatz und willkommen neuer Glaubenssatz“!  😎 … wenn das nur so einfach wäre! Denn Glaubenssätze sind hartnäckig. Wie oft gab es schon Momente, in denen wir wussten, dass es anders besser wäre? Und doch sind wir in die alten Gewohnheiten verfallen.

Daher ist es wichtig, besonders in diesen Phasen regelmäßig zu reflektieren, ob die limitierenden Glaubenssätze wieder aktiv sind. Vielleicht hilft es Ihnen auch, mit Zielen zu arbeiten (Ziel: „Ich möchte den Glaubenssatz xy in meinem Mindset etablieren“). Oder Sie hinterfragen hinzukommend Ihre Motivation.

Fazit

Ist das nicht eine spannende Sache mit den Glaubenssätzen und der Komfortzone? Also, legen Sie los und sammeln Sie alle „ich bin so“ oder „so ist es halt“-Sätze und überlegen Sie: Was sagt das über meine Glaubenssätze aus? Wo limitiere ich mich oder das Unternehmen? Wie kann ich es lösen? Und was wird möglich, wenn ich diese Bremse endlich löse?

Viel Spaß dabei und gutes Gelingen 😊 Und sollten Sie Fragen oder das Bedürfnis haben, an Ihren Glaubenssätzen professionell zu arbeiten, dann kontaktieren Sie mich gerne. Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme. 👋

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