Entwicklung der Marketingstrategie

Entwicklung der Marketingstrategie

TIPPS, TRICKS UND CHECKLISTE: 

Für jedes Unternehmen ist es wichtig, Marketing zu betreiben. Aber was genau hat es mit der Marketingstrategie auf sich, weshalb ist sie so wichtig und welche Vorteile ergeben sich durch sie? Genau darum geht es heute in diesem Beitrag. Zudem gibt es noch meine wertvolle 5-Schritte-Checkliste für die Erstellung der Marketingstrategie. 😊

Was ist überhaupt Marketing?

Lassen Sie uns erstmal einen Blick auf den Begriff „Marketing“ werfen. Vielen Menschen denken direkt an Werbung oder Verkaufen – und dass es nur eine gesonderte betriebliche Funktion ist. Ja, ein Bestandteil von Marketing sind Werbemaßnahmen wie Online-Anzeigen, Kundenbriefe, Internetauftritt und Beiträge auf Facebook – oder auch das Sommerfest, das Sie für Kund:innen und Geschäftspartner:innen veranstalten.

Aber wenn Sie das, was viele Unternehmen ohnehin planlos durchführen, zudem bündeln und marketingspezifisch ausrichten, dann kann es richtig spannend werden. Denn passend eingesetzt, verhilft Marketing, also der zielgerichtete Umgang mit Märkten, zu neuen Kund:innen und einer höheren Profitabilität.

Was ist eine Marketingstrategie?

Damit Sie sich mit den unzähligen Marketingmöglichen zurecht finden, brauchen Sie einen Wegweiser, der Orientierung gibt. Also eine Leitlinie, die Ihnen sagt, wo Sie ansetzen sollten, um Erfolge zu erzielen. Das ist eine Marketingstrategie. Sie ist ein auf einen bestimmten Zeitraum ausgelegter Plan, zur Umsetzung der zuvor definierten Marketingziele.

Eine Marketingstrategie ist heute wichtiger denn je. Weil sie den Weg weist und dabei hilft, sich auf die Dinge zu konzentrieren, die wirklich bedeutend sind. Basierend auf einer Markt- und Kundenanalyse, ist sie Ihr Masterplan, wie Sie bei den richtigen Menschen – nämlich bei Ihrer Zielgruppe – Aufmerksamkeit erzeugen und zum Kauf Ihrer Produkte bzw. Dienstleistungen begeistern.

Ihre Marketingstrategie hilft Ihnen dabei, die richtigen Marketingmaßnahmen auszuwählen, wie z.B. das Bewerben einer Verkaufsaktion. Das heißt, bei einer Marketingstrategie werden grundlegende Entscheidungen getroffen. Es geht an dieser Stelle noch nicht darum, welche Einzelmaßnahmen durchgeführt werden! Also was Sie wann auf Facebook oder Instagram posten und ob Sie besser Flyer oder Broschüren drucken lassen, ist noch nicht relevant. An dieser Stelle wird entschieden, welche der vielen Marketingmöglichkeiten Sie prinzipiell einsetzen werden. Und dabei muss immer geprüft werden, ob die Möglichkeiten zur Zielgruppe passen und somit erfolgversprechend sind.

Marketingstrategie versus Marketingmaßnahmen

Könnten Sie auf Anhieb den Unterschied zwischen Marketingstrategie und taktischen Maßnahmen erklären? Ja, gehört haben wir alle davon, aber so spontan… kein Problem, dafür ist ja auch der Blog da 🤓. Und wenn ich mich im Netz umschaue, dann wimmelt es oftmals nur so von Strategien, die eigentlich gar keine sind.

Daher muss ich hier nochmal den wichtigen Unterschied zwischen Strategie und taktischen Maßnahmen deutlich machen, weil es scheinbar immer wieder Menschen gibt, die diese Begriffe synonym verwenden – und damit letztendlich für Verwirrung sorgt.

👉 Die Strategie ist der übergeordnete Big Plan, zur Steuerung der taktischen Maßnahmen. Und Maßnahmen sind die spezifischen Methoden, die bei der Umsetzung der Strategie helfen.

Abbildung zeigt Unterschied zwischen Marketingstrategie und Maßnahmen bzw. Methoden

Entwicklung Marketingstrategie – Warum ist das so wichtig?

Ob für kleine oder große Unternehmen, fest steht inzwischen, dass es wichtig ist, alle Marketingmaßnahmen mit Strategie zu betreiben. Besonders wenn Ressourcen wie Geld oder Zeit begrenzt sind, sollten Sie eine Marketingstrategie entwickeln, um mit Plan die Ziele zu erreichen und auch die Produkte bzw. Dienstleistungen weiter zu entwickeln.

Bevor Sie also mit Maßnahmen loslegen, sollten Sie wissen was Sie genau machen möchten, worauf Sie sich konzentrieren – und worauf nicht. Sonst fangen Sie schnell an, alles Mögliche auszuprobieren. Und um das zu vermeiden, brauchen Sie die Strategie 😎. Wenn Sie keine haben, verzetteln Sie sich öfters und verschwenden möglicherweise Zeit und Geld mit Dingen, die für Ihr Business und dessen Ziele unnötig oder ungeeignet sind. Das Ziel sollte es also sein, fokussiert und klar zu handeln, damit eine realistische Chance besteht, mit Ihrem Angebot von der Kundschaft wahrgenommen zu werden.

Befreien Sie Ihren Unternehmenserfolg vom Zufall

Checkliste: In 5 Schritten zur Marketingstrategie

Sie sind startklar für die Entwicklung Ihrer Marketingstrategie? Ihr Masterplan ist ein Dokument oder Strategiepapier, in dem Sie die grundlegenden Eckdaten festhalten. Es beantwortet vor allem zwei Fragen:

• Was will ich erreichen?
• Wie genau schaffe ich das?

Sie werden sich also über Ihre Ziele im Klaren. Und Sie halten fest, wie Sie diese erreichen möchten. Es kommt übrigens nicht darauf an, dass die Marketingstrategie möglichst umfangreich und detailliert ist. Im ersten Schritt ist entscheidend, dass Sie sich die Zeit dafür nehmen und die Ergebnisse schriftlich festhalten. Idealerweise gehen Sie die folgenden fünf Schritte durch.

✅ Schritt 1: Welche Marketingziele möchten Sie erreichen?

Nur wenn Sie das Ziel klar definieren, können Sie die Maßnahmen darauf ausrichten. Mögliche Ziele sind: Bekanntheit der Marke oder eines Produkts bzw. einer Dienstleistung steigern, die eigene Expertise sichtbarer machen, die Umsätze erhöhen.
Bitte achten Sie darauf, sich realistische Ziele zu setzen, damit das alles hier richtig Spaß macht und Erfolg verspricht.

✅ Schritt 2: Welche Zielgruppe steht im Mittelpunkt?

Je besser Sie verstehen, auf welchem Markt Sie sich bewegen, wie der Wettbewerb aussieht und vor allem an wen Sie sich wenden, desto besser werden Sie diese Personen erreichen. Eine erfolgreiche Kommunikation beantwortet genau die Fragen, die Ihre Zielgruppe hat. Sie nutzt dazu die Formate und Ansprachen, die bei der Zielgruppe am besten ankommen.
o Die Kernfragen zu den Zielkund:innen lauten: Wer sind unsere Kund:innen?
o Wie sieht die aktuelle Kund:innen-Struktur aus?
o Wer ist unsere Kernzielgruppe?
o Welche Kund:innen-Prototypen (Personas) gibt es?
o Welches Problem haben unsere Kund:innen und welche Lösungen bieten wir?

✅ Schritt 3: Welche Ressourcen stehen zur Verfügung?

Dazu zählen finanzielle Mittel, aber auch technische Grundlagen oder die involvierten Personen. Sich das zu verdeutlichen, hilft dabei, diese Ressourcen möglichst effizient einzusetzen.

✅ Schritt 4: Wie sieht die Umsetzung genau aus?

Ziele und Pläne sind wertlos, wenn Sie sich nicht gleichzeitig überlegen, wie Sie diese Schritt für Schritt erreichen nöchten. Jetzt geht es also darum, den Marketing-Mix (auch bekannt als „4P“ oder „7P“) und die entsprechende zeitliche Planung festzuhalten. So können Sie zum Beispiel, Inhalte, die für Ihre Zielgruppe interessant sind, über Social Media veröffentlichen, parallel Online-Anzeigen über Google-Ads schalten und darauf aufbauend passende Vertriebsaktivitäten zuordnen. Die Kernfrage lautet dabei: Welche Maßnahmen möchten Sie einsetzen, damit Ihr Angebot am Markt erfolgreich wird? Sie merken vermutlich auch gerade, wie wichtig das strategische Marketing als Basis für Ihre Marketingplanung ist. Daher sollten Sie sich dafür Zeit nehmen und genaustens überlegen, wie Sie die einzelnen Marketingmaßnahmen koordinieren und welche Schritte dafür nötig sind.

 Tipp: Übrigens ist das auch ein Grund, warum es meinen Marketing-Workshop gibt. Bei der 1:1 Beratung für kleine und mittelständische Unternehmen nehmen wir erstmal das Geschäftsmodell unter die Lupe und überlegen dann genaustens , wie Sie die einzelnen Marketingmaßnahmen koordinieren und welche Schritte dafür nötig sind.

✅ Schritt 5: Wie häufig und in welcher Form wird überprüft, ob die Marketingstrategie noch funktioniert und aktuell ist?

Die Evaluation all Ihrer Maßnahmen ist superwichtig. Denn nur so wissen Sie, ob die gesetzten Marketingziele erreicht und die Strategie erfolgreich umgesetzt wurde. Denn Ihre Marketingstrategie ist wie ein lebendiges Dokument, das mit der Zeit angepasst, erweitert und aktualisiert werden sollte. Daher vergessen Sie bitte nicht, in regelmäßigen Abständen zu analysieren, ob die durchgeführten Maßnahmen das jeweilige Ziel erreicht haben.

Fazit

Marketing ist eine heiße Kiste. 😎 Oder was sagen Sie dazu? Ja, es gilt einiges zu beachten, aber wenn das alles rund ist und läuft, dann lassen sich so einige Erfolge verbuchen.

Wünschen Sie sich Unterstützung bei Ihrem Marketing? Dann lassen Sie uns darüber in einem kostenlosen und unverbindlichen Call sprechen. Gemeinsam überlegen wir, welche nächsten Schritte für Ihren Marketing-Erfolg gegangen werden sollten.

Übrigens kann meine Beratung auch staatlich gefördert werden.

Melden Sie sich gerne. Ich freue mich auf Sie.  👋

NEWS

Der Businessplan – Landkarte und Visitenkarte für Ihr Unternehmen

Blog - Businessplan - Landkarte für das Unternehmen - by Anna Gottschalk

Der Businessplan – Landkarte und Visitenkarte für Ihr Unternehmen

IHR WEG ZUM ERFOLGREICHEN BUSINESSPLAN:

 

Es ist vielfach belegt, dass ein solider Businessplan zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren einer Unternehmensgründung zählt. Aber ist all der Aufwand wirklich notwendig? Wäre es nicht sinnvoller, einfach auf den Bauch zu hören und direkt loszulegen? Wird der Plan nur für andere geschrieben? Fragen über Fragen – heute erfahren Sie, warum der Businessplan definitiv sinnvoll und notwendig ist.  😊 Zudem erhalten Sie einen groben Überblick zum Inhalt und Experten-Tipps rund um die Erstellung.

Verwendung und Nutzen: Wozu dient ein Businessplan?

Der erfolgreiche Aufbau eines Unternehmens erfordert eine gesicherte Basis. Denn mit der Gründung geht es richtig los, einiges steht auf einmal an und dafür braucht es einen ordentlichen Plan.

Alles beginnt normalerweise erstmal mit der Entwicklung von Produkten bzw. Dienstleistungen, die wirklich gute, realistische Marktchancen haben. Hinzu kommt natürlich ein tragfähiges Geschäftsmodell. Anschließend stehen Gründung, Vermarktung, Finanzierung und der gesamte Business-Aufbau im Fokus.

Bevor gleich die Schnappatmung einsetzt und negative Gedanken alarmartig im Kopf herumschwirren: Das bekommen Sie mit Klarheit und Struktur hin! 😊 Denn genau dafür ist ein ausgearbeitetes Konzept, ein Geschäftsplan, also in englischer Sprache ein „Businessplan“ da.

Ein Businessplan erfüllt gleich mehrerer Zwecke: Er unterstützt Sie dabei, Klarheit in Gedankengänge zu bekommen, die Geschäftsidee zu strukturieren, zeigt mögliche Schwachstellen auf und hilft Ihnen, Ihr Projekt bis zum Ende durchzudenken. Zudem begleitet er Sie wie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung durch die Gründung und die erste Zeit danach.

Außerdem unterstützt er Sie und potenzielle Kapitalgeber:innen, die ökonomische Machbarkeit und das Potenzial Ihres Vorhabens realistisch einzuschätzen. Somit ist er nicht nur für Sie als Gründer:in von Bedeutung, sondern auch für Ihre Geschäftspartner:innen oder Investor:innen.

Drei Fragen, die Ihr Businessplan unbedingt beantworten sollte:

Ein Businessplan geht der Frage nach, die jede Gründungsperson beschäftigt: Ist die eigene Geschäftsidee erfolgsversprechend?

Die folgenden drei Fragen sollte Ihr Businessplan auf jeden Fall beantworten:

➡️ 1. Wie setzt sich das Business zusammen?

• Definition Produkt bzw. Dienstleistung, Zielgruppe, relevanter Kundennutzen

➡️ 2. Wie ist das Business positioniert?

• Darstellung Markt, Marktumfeld, Branche und Wettbewerb und Ableitung der Strategie

➡️ 3. Wie erfolgt die Umsetzung?

• Beschreibung des Geschäftsmodells und Umsetzung

• Vorstellung von Gründungsperson, Team und vorhandener Kompetenzen

• Planung von Finanzen und Liquidität

• Darstellung Ihres Plans zur Verwirklichung des Vorhabens für die kommenden drei bis fünf Jahre

Aufbau und Umfang: Was gehört in einen Businessplan?

Ein klarer Aufbau ist das A und O für einen überzeugenden Businessplan. Auch wenn die Erfolgschancen einer Geschäftsidee, die im Businessplan geprüft werden, individuell sind, so folgt das Konzept im Aufbau stets einem ähnlichen Muster.

👉 Die inhaltlichen Elemente eines Businessplans sind:

  1. Zusammenfassung (Executive Summary)
  2. Produkt- und Geschäftsbeschreibung
  3. Einschätzung Markt und Wettbewerb
  4. Marketing und Realisierungsplan
  5. Organisation und Geschäftsmodell
  6. Wahl der Rechtsform
  7. Gründungsperson, Team, Management, Personal
  8. Finanzplanung
  9. Chancen und Risiken

10 Tipps für die Erstellung des Businessplans

➡️ Tipp 1: Überzeugende Einleitung mit Daten und Fakten

  • Auf die Einleitung kommt es an. Gleich zu Beginn entscheidet sich, ob sich die Leser:innen weiter mit Ihrem Konzept beschäftigen. Daher sollten Sie in der Executive Summary Interesse zum Weiterlesen wecken und einen kurzen Abriss aller wichtigen Aspekte des Businessplans geben. Stellen Sie kurz und knackig Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen vor, und bringen Sie mit Fakten bespickte Lösungen auf den Punkt. Was kann Ihr Angebot, welche Zielgruppe wird angesprochen, wie heben Sie sich vom Wettbewerb ab? Welche Strategie, welche taktischen Marketingmaßnahmen gibt es? Das macht neugierig, oder? Dann bitte genau so. 😊
  • Übrigens kann eine kreative Denkmethode wie das Business Model Canvas von Alexander Osterwalder sehr hilfreich für die Visualisierung der Geschäftsidee sein. Und Sie könnten damit die Executive Summary Ihres Businessplans informativ und kreativ gestalten.

 ➡️ Tipp 2: Klar und logische Strukturierung

  • Es ist davon auszugehen, dass der Businessplan oft in Ihrer Abwesenheit gelesen wird. Daher ist es wichtig, dass die Leser:innen eine klare und logische Strukturierung vorfinden, damit auch für aufkommende Fragen die angemessenen Antworten gefunden werden können.
  • Und bei aller Begeisterung für Ihre Idee: Bleiben Sie dabei sachlich. Eine zu überschwängliche Darstellung wie ein Werbetext könnte auch störend sein.

➡️ Tipp 3: Einfache Formulierungen und Wörter wählen

  • Vermutlich drehen sich aktuell viele Gedanken um Ihre Geschäftsidee. Allerdings sollten Sie bitte nicht erwarten, dass zum Beispiel eine potenzielle Investorin alle Gepflogenheiten der Branche kennt, selbst wenn sie bereits ähnliche Projekte finanziert. Sie sind Expert:in auf Ihrem Gebiet – die geldgebende Person vermutlich auf einem anderen Fachgebiet. Bauen Sie daher Ihren Plan verständlich und logisch auf. Fachwörter oder Kompliziertes sollten erklärt werden – zum Beispiel als Fußnote oder in einem Glossar im Anhang.

➡️ Tipp 4: Mit soliden Zahlen überzeugen

  • Mit der Einleitung haben Sie es idealerweise geschafft, bei den Leser:innen Interesse für Ihr Vorhaben zu wecken. Jetzt kommt es darauf an zu überzeugen. 😎
  • Alle Angaben sollten richtig und nach bestem Wissen und Gewissen gemacht werden. Mehrere Jahre im Voraus zu planen, bedeutet ein Abschätzen von zum Beispiel Größen wie Absatzvolumen und Marktwachstum. Festigen Sie Einschätzungen, indem Sie die Annahmen offenlegen und verwendete Quellen wiedergeben.
  • Übrigens: Neben Marktanalysen mit Absatzchancen legen Businessplan-Leser:innen auch Wert auf:
    • Umsatzprognosen,
    • Kostenerwartungen für Entwicklung und Personal in kommenden Jahren sowie
    • eine Finanzplanung mit wichtigen Kennzahlen wie Break-Even-Umsatz und Cashflow.
Arbeitsbuch / E-Book Businessplan erstellen

 

➡️ Tipp 5: Ehrlichkeit und das Ansprechen möglicher Haken oder Risiken

  • Der Volksmund sagt, dass man Vertrauen nicht geschenkt bekommt, sondern es sich verdienen muss. Nutzen Sie daher mit einer ehrlichen Risikobetrachtung diese Gelegenheit, Vertrauen aufzubauen. Zeigen Sie zum Beispiel auf, was Sie als Risiko identifizieren und wie Ihre Lösungswege aussehen.
  • Was immer Sie machen, seien Sie dabei ehrlich und realistisch.

➡️ Tipp 6: Businessplan-Vorlagen nutzen

  • Nutzen Sie Businessplan-Vorlagen als Anregung für das Finden Ihres eigenen unternehmerischen Wegs. Zudem können Gratis-Businessplan-Vorlagen aus dem Internet zur Orientierung hilfreich sein, damit im Businessplan keine Rubrik vergessen wird. Und immer dran denken, dass die Business-Planung ein kontinuierlicher Prozess ist. 🤓 Gibt es hier in dem einen Kapitel eine Änderung – dann muss auch in den anderen diese berücksichtigt werden…

➡️ Tipp 7: Optisch ansprechendes Layout

  • Empfehlenswert ist ein optisch ansprechendes Layout mit einheitlichen Schrifttypen, aussagekräftigen Grafiken, Finanzplanung in Tabellenform, einem Inhaltsverzeichnis mit fortlaufender Seitennummerierung sowie einer Kopfzeile mit Namen bzw. Firmenlogo.

➡️ Tipp 8: Die Finanzen und Modelle im Griff haben

  • Ich mache kurz ein Gedankenspiel: Wie kann sich Ihr Business entwickeln, wenn alles bestens läuft? Was benötigen Sie bei einem schlechteren Start mindestens, um über die Runden zu kommen? Mit einem Best- und Worst-Case-Szenario bekommen Sie und auch mögliche Kapitalgeber:innen ein Gefühl für Ihr Business.
  • Die Erstellung mehrerer Finanzplanungen ist daher oft ratsam. Mit beispielsweise einer Szenario-Darstellung für den besten und einer für den schlechtesten Ausgang haben Sie und die Leser:innen eine klarere Einschätzung.

➡️ Tipp 9: Seien Sie Gründer:in mit Herz und Verstand

  • Bei so vielen Fakten und Zahlen ist es auch schön, die Person hinter all dem zu sehen. Vielleicht stellt sich bei den Leser:innen auch die Frage, ob die Gründungsperson mit Herz und Verstand dabei ist. Ihr Einsatz und Engagement sollten unbedingt im Businessplan einen Platz finden. Daher gehört auch immer eine Übersicht des Teams sowie ein tabellarischer Lebenslauf mit Foto in den Businessplan.

➡️ Tipp 10: Last but not Least: Unterstützung annehmen

  • Das Schreiben eines Businessplans ist eine Herausforderung. Scheuen Sie nicht davor zurück, Expert:innen oder Institutionen um Rat und Hilfe zu bitten.

Fazit

Ein Businessplan ist super-toll!  😃 Denn er unterstützt Sie dabei, Ihr Vorhaben durchdacht und planmäßig umzusetzen. Und auch nach dem Unternehmensstart gibt der Geschäftsplan eine grobe Richtung für die Unternehmensentwicklung vor, auch wenn Sie nicht bedingungslos daran festhalten sollten und ggf. Anpassungen vornehmen.

➡️ Ist Ihr Businessplan bereits fertig und Sie möchten wissen, ob er wirklich trägt? Dann werfen Sie einen Blick auf Die zweite Meinung – 90 Minuten, in denen wir gemeinsam Ihre Zahlen, Ihren Preis und Ihre nächsten Schritte durchgehen.

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Wettbewerbsstrategie: Welche passt zu Ihrem Unternehmen?

Wettbewerbsstrategie: Welche passt zu Ihrem Unternehmen?

Eine Wettbewerbsstrategie legt fest, wie Sie sich gegenüber Ihren Mitbewerbern ausrichten. Michael E. Porter beschreibt drei Grundrichtungen: Qualitätsführerschaft über Differenzierung, Kostenführerschaft über den Preis, oder Spezialisierung auf eine Nische. Für kleine und mittlere Unternehmen ist die Nische meist die einzige tragfähige Wahl, weil Kostenführerschaft Stückzahlen braucht.

Strategie Sie gewinnen über Voraussetzung Typisches Risiko
Qualität und Differenzierung überlegene Leistung, Design, Service Sie können den Unterschied belegen, nicht nur behaupten Der Aufpreis lässt sich nicht vermitteln
Preis günstigeres Angebot als der Wettbewerb schlanke Prozesse, hohe Stückzahlen Ein größerer Anbieter unterbietet Sie
Spezialisierung klar abgegrenzte Nische echte Tiefe im Thema Die Nische ist zu klein, um davon zu leben

Wozu eine Wettbewerbsstrategie überhaupt gut ist

Die Wahl der Wettbewerbsstrategie ist Teil Ihrer Unternehmensstrategie. Sie beantwortet eine einzige Frage: Warum sollte jemand bei Ihnen kaufen und nicht bei dem Anbieter drei Straßen weiter?

Michael E. Porter hat die drei Hauptrichtungen 1985 in seinem Buch „Wettbewerbsvorteile“ beschrieben. Die Wettbewerbsmatrix, die daraus entstanden ist, gehört bis heute zu den gebräuchlichsten Modellen, wenn es um Positionierungsmöglichkeiten am Markt geht.

1. Qualität und Differenzierung

Bei der Qualitätsführerschaft entsteht Ihr Wettbewerbsvorteil aus einer überlegenen Leistung. Im Mittelpunkt steht nicht der niedrige Preis, sondern das, was Sie besser machen: Produktqualität, Design, Beratung, Reaktionszeit, Betreuung nach dem Kauf.

Diese Strategie funktioniert, solange der Unterschied für Ihre Kundschaft sichtbar ist. Ein Handwerksbetrieb, der binnen 24 Stunden vor Ort ist, während der Wettbewerb zwei Wochen braucht, hat einen belegbaren Vorteil. Ein Betrieb, der auf seiner Website „höchste Qualität“ schreibt, hat keinen.

2. Der Preis

Die Kostenführerschaft verfolgt ein klares Ziel: günstiger anzubieten als alle anderen und darüber Marktanteile zu gewinnen. Erreicht wird das über minimale Produktions- und Vertriebskosten, standardisierte Abläufe, schlanke Prozesse und hohe Stückzahlen. Der Gewinn entsteht über die Menge, nicht über die Marge.

Für die meisten kleinen Unternehmen ist das keine realistische Option. Wer 12 Mitarbeitende hat, gewinnt keinen Preiskampf gegen einen Anbieter mit 400. Wenn Sie als kleiner Betrieb dennoch über den Preis verkaufen, ist das meist keine Strategie, sondern das Ergebnis fehlender Differenzierung.

3. Spezialisierung und Nische

Bei der Nischenstrategie konzentrieren Sie sich auf ein klar abgegrenztes Feld: ein kleines Marktsegment, eine bestimmte Kundengruppe, eine Region oder spezielle Leistungen, die für Großanbieter zu aufwendig sind.

Das Alleinstellungsmerkmal trägt hier besonders viel. Nischenangebote sprechen weniger Menschen an, dafür genau die richtigen. Für inhabergeführte Unternehmen ist das in der Regel die tragfähigste der drei Richtungen, weil Tiefe sich nicht über Größe ausgleichen lässt.

Michael Porter's Wettbewerbskräfte - five forces

Für welche Wettbewerbsstrategie Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem Markt, Ihrer Größe und Ihren Möglichkeiten ab.

Entscheidend ist, dass Sie sich wirklich festlegen – und diese Entscheidung dann konsequent in allen Bereichen Ihres Unternehmens umsetzen: im Preis, im Angebot, im Vertrieb und in der Kommunikation.

Der häufigste Fehler: dazwischen feststecken

Porter nennt es „stuck in the middle“. Gemeint ist ein Unternehmen, das weder das beste noch das günstigste noch das spezialisierteste Angebot hat, sondern von allem etwas.

Das passiert selten durch eine Entscheidung, sondern durch viele kleine. Ein Zusatzangebot hier, ein Sonderpreis für eine Bestandskundin dort, eine Anfrage angenommen, die eigentlich nicht ins Profil passte. Nach ein paar Jahren ist das Angebot gewachsen statt geplant.

Drei Anzeichen, an denen Sie das erkennen:

  • Sie begründen Ihren Preis regelmäßig, statt ihn zu nennen.
  • Neue Kundinnen kommen fast ausschließlich über Empfehlung, weil Ihr Angebot von außen schwer einzuordnen ist.
  • Auf die Frage, was Sie von anderen unterscheidet, brauchen Sie mehr als zwei Sätze.

So prüfen Sie Ihre eigene Position

Nehmen Sie Ihre drei wichtigsten Mitbewerber und beantworten Sie für jeden dieselben Fragen:

  1. Sind Sie teurer, günstiger oder gleich teuer?
  2. Was bekommt eine Kundin bei Ihnen, das sie dort nicht bekommt? Eine Eigenschaft, keine Liste.
  3. Würde Ihre Kundschaft diesen Unterschied genauso benennen wie Sie?

Wenn Frage 2 schwerfällt oder Frage 3 unklar bleibt, liegt die Arbeit nicht im Marketing, sondern eine Ebene tiefer. Wie Sie daraus eine Strategie ableiten, steht hier: Unternehmensstrategie entwickeln

Für welche Richtung Sie sich entscheiden, hängt von Ihrem Markt, Ihrer Größe und Ihren Möglichkeiten ab. Wichtig ist, dass die Entscheidung in allen Bereichen Ihres Unternehmens ankommt, im Preis, im Angebot, im Vertrieb und in der Kommunikation.

Wenn Sie eine zweite Meinung dazu wollen

Die eigene Position von außen zu betrachten, ist der schwierigste Teil daran. In einem kostenfreien Erstgespräch gehen wir in 30 Minuten durch, wo Ihr Unternehmen im Wettbewerb steht und welche Richtung realistisch ist. zu meinem Online-Kalender

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los gehts!

Infografik: Was passiert in einer Minute im Internet?

Infografik: Was passiert in einer Minute im Internet?

60 SEKUNDEN VERGEHEN SCHNELL:  

Und in dieser Zeitspanne passiert so einiges im Internet. Was genau in einer Minute im Internet passiert geschieht, zeigt die alljährlich veröffentlichte Infografik von Loris Lewis und Chad Callahan.

Das passiert in einer Minute im Internet

In der vergangenen Minute haben Sie vermutlich diesen Blogbeitrag geöffnet und bis hierhin gelesen. Sehr gute Entscheidung – lesen Sie gerne weiter. 😊 Während Sie hier am Lesen waren, schafften es andere in einer Minute, schnell einen Kaffee zu holen, wenn der Weg zum Kaffeeautomaten nicht zu lange ist. Gleichzeitig waren Millionen von Menschen auch aktiv – viele davon online. Auch dieses Jahr zeigt die Studie, die bei All Access veröffentlicht wurde, wie allgegenwärtig das Internet ist und was in einer einzigen Minute im Internet passiert.

Zum wiederholten Male wurde diese farbenfrohe Grafik erstellt, um uns die Internetnutzung zu visualisieren. Jeden Moment agieren Millionen von Menschen mit Internetseiten, Apps oder sonstigen Web-Anwendungen. Facebook, Emails, Whatsapp, Twitter, Youtube, Netflix, Instagram, Tik Tok, … Die Welt ist vernetzt.

So werden in einer Minute circa 198 Millionen Emails versendet, 9132 LinkedIn – Kontakte geknüpft, rund 695.000 neue Instagram-Stories geteilt, circa 69 Millionen Nachrichten über Messenger-Dienste verschickt und knapp 1,6 Millionen US-Dollar in Online-Shops ausgegeben. Ist das nicht total spannend? Noch beeindruckender wird es im Vergleich mit den Vorjahren.

60 Sekunden Internet - der Vergleich zum Vorjahr

Der Vergleich zum Vorjahr – was hat sich geändert?

Beim Vergleich mit den vorherigen Jahren fällt auf, dass die Internet-Aktivitäten prinzipiell weiter ansteigen. Insbesondere beim Vergleich zum Vorjahr fallen einige große Veränderungen auf. Die Social-Media-Plattform Facebook nimmt weiter zu, Email- und Nachrichten-Versand über Messenger-Dienste sowie der klassische SMS-Versand wachsen weiter und die trendstarke Social-Media-Plattform TikTok hüpfte von 1.400 App-Downloads im Jahr 2020 auf 5.000 Downloads pro Minute. Auch die Online-Shopping-Umsätze in 60 Sekunden stiegen von 1,1 Mio. US-Dollar auf 1,6 Mio. US-Dollar kräftig an (zum Vergleich 2020). Neu in der Infografik ist LinkedIn mit über 9.000 Verbindungen, die Menschen in sechzig Sekunden hergestellt haben.

60 Sekunden Internet - der Vergleich zum Vorjahr

Fazit: Internetaktivitäten nehmen weiter zu

Alles sieht danach aus, als würden die Aktivitäten im Internet auch in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Dafür sorgen nicht zuletzt auch die schnellen Mobilfunknetze und der stetige Anstieg der Menschen, die Internetzugang haben. Die bisher schon beeindruckenden Zahlen werden also sicherlich steigen – und das, was in einer Minute im Internet passiert, wird bestimmt weiter faszinieren.

Mit dem Wissen, dass die Zahlen nicht komplett vollständig sind und durchaus eine gewisse Varianz vorhanden ist, bleibt die kommende Infografik abzuwarten, wenn sicherlich weitere digitale Auswirkungen der Pandemie zu erkennen sind.

Da ist einiges los in der digitalen Online-Welt. Wenn Sie sich mit mir über LinkedIn oder Xing vernetzen möchten, legen Sie am besten direkt los. 😃 Ich freue mich, auch Sie in meiner virtuellen Welt zu treffen. 👋

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los gehts!

Strategie oder Taktik? Der Unterschied einfach erklärt

Strategie oder Taktik? Der Unterschied einfach erklärt

Die Strategie ist das Ziel, die Taktik der Weg dorthin. Eine Strategie legt fest, wo Ihr Unternehmen in drei bis fünf Jahren stehen soll und über welche Eckpunkte. Taktiken sind die einzelnen Maßnahmen im Tagesgeschäft, mit denen Sie diese Strategie umsetzen. Ohne Strategie bleiben Taktiken beliebig. Ohne Taktiken bleibt die Strategie Theorie.

Merkmal Strategie Taktik
Zeithorizont 3 bis 5 Jahre Tage bis Monate
Leitfrage Wohin wollen wir? Was tun wir diese Woche?
Beispiel In drei Jahren kommen 40 Prozent des Umsatzes aus Wartungsverträgen Ab Oktober bekommt jede Rechnung ein Infoblatt zum Wartungsvertrag
Wer entscheidet Geschäftsführung, selten und bewusst Team, laufend

Was genau ist eine Strategie?

Der Begriff ist uralt. Er geht auf die griechischen Wörter „Stratos“ (das Heer) und „Agein“ (führen) zurück. Wer ein Heer führt, plant nicht den nächsten Schritt, sondern den Feldzug. Genau darum geht es auch im Unternehmen.

In die Betriebswirtschaftslehre kam das strategische Denken über die Spieltheorie. Dort ist eine Strategie ein vollständiger Plan, der für jede denkbare Situation eine Antwort bereithält.

Ein Schachspiel macht das anschaulich. Erfolg hat, wer nicht nur den eigenen nächsten Zug sieht, sondern auch die Züge der Gegenseite mitdenkt. Dieser vorausschauende Plan ist die Strategie. Der einzelne Zug ist es nicht.

Für Ihr Unternehmen heißt das: Eine Strategie ist ein Bündel richtungsweisender Entscheidungen, keine akribische Detailplanung. Sie beantwortet, welche Kundinnen Sie gewinnen wollen, mit welchem Angebot und worauf Sie bewusst verzichten.

Was genau ist eine Taktik?

Eine Taktik ist eine einzelne Maßnahme auf dem Weg zum Ziel. Im Unternehmen sind das die täglichen operativen Aufgaben: die Kaltakquise am Dienstagvormittag, die neue Landingpage, das Messeangebot im Frühjahr, der Rabatt zum Quartalsende.

Taktiken haben kurze Ziele und sind schnell austauschbar. Wenn eine nicht funktioniert, ersetzen Sie sie. Das ist kein Scheitern, sondern der Sinn der Sache.

Woran Sie im Alltag erkennen, was was ist

Im Netz wimmelt es von Strategien, die keine sind. „10 Strategien für besseren Content“ oder „Mit 5 Strategien verdoppeln Sie Ihre Follower“: gemeint sind Taktiken. Das klingt nach Wortklauberei, hat aber Folgen. Wer Taktiken für Strategien hält, wechselt alle paar Wochen die Richtung und wundert sich, warum nichts greift.

Ein Praxistest mit drei Fragen. Nehmen Sie eine Maßnahme, die Sie gerade umsetzen, und prüfen Sie:

  • Wenn diese Maßnahme in sechs Monaten wegfällt, ändert sich dann Ihr Ziel? Falls nein, war es eine Taktik.
  • Können Sie in einem Satz sagen, auf welches Ziel sie einzahlt? Falls nein, fehlt darüber die Strategie.
  • Haben Sie diese Maßnahme gewählt, weil sie zum Ziel passt, oder weil andere sie auch machen?

Warum die Reihenfolge zählt

Ziele lassen sich nicht direkt in operatives Handeln übersetzen. Dazwischen fehlt sonst die Lenkung.

  • Ohne Ziele keine Strategie. Strategien sind langfristig angelegt und bestehen aus Maßnahmenbündeln, nicht aus Einzelmaßnahmen. Sie müssen in taktische Schritte heruntergebrochen werden.
  • Ohne Strategie keine Taktik. Taktiken beziehen sich auf die Strategie und bringen sie voran. Fehlt der Bezug, entsteht Aktivität ohne Wirkung.

Insofern ist die Strategie ein Plan mit Richtliniencharakter. Sie bündelt unternehmerische Entscheidungen und kanalisiert, wofür Zeit und Geld eingesetzt werden.

Ihr nächster Schritt

Wenn Sie beim Praxistest gemerkt haben, dass Ihre Maßnahmen auf kein gemeinsames Ziel einzahlen, liegt die Arbeit eine Ebene höher. Wie Sie aus Ihren Zielen eine Unternehmensstrategie entwickeln, mit Wettbewerbsvorteil, Kundennutzen und Positionierung als Fundament, steht in diesem Beitrag: Unternehmensstrategie entwickeln

Geht es Ihnen dagegen um die Umsetzung, ist ein Marketingplan der passende nächste Schritt: In 7 Schritten zum wirkungsvollen Marketingplan

Und falls Sie beim Sortieren jemanden brauchen, der von außen draufschaut und unbequeme Fragen stellt: In einem kostenfreien Erstgespräch klären wir in 30 Minuten, wo Sie stehen und was der nächste sinnvolle Schritt ist: zum Online-Kalender

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los gehts!

Mindset-Tipps für die Existenzgründung

Mindset-Tipps für die Existenzgründung

DER 7-SCHRITTE-FAHRPLAN:

 
Viele Menschen haben großartige Gründungsgedanken. Und doch sind sie schon bei der Vorstellung all der notwendigen Schritte von der Geschäftsidee bis zum Launch des Unternehmens überwältigt. Dabei gibt es ein paar ganz einfache Tricks. Und darüber erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ihr Mindset als Erfolgsfaktor

Ja, es lässt sich nicht abstreiten, dass aller Anfang schwer ist und dass ein Business-Aufbau nicht über Nacht erfolgt. Es stecken einige Monate oder auch Jahre an Arbeit, Kreativität, Innovation, Freude, Korrekturzyklen, Optimismus, Niederlagen, Anpassungen etc. in diesem spannenden Entwicklungsprozess. Was allerdings super-hinderlich ist, sind ausbremsende, limitierende Glaubenssätze!

Kommen auch Ihnen solche Gedanken bekannt vor: „Das schaff ich doch niemals“ oder „Ich habe dafür gar nicht genug Wissen“ oder „so wie XY das macht, bekomme ich es nie hin“? Ja, solche Gedanken können ziemlich hinderlich sein. Wussten Sie, dass genau solche negativen Glaubenssätze zu den stärksten Wachstumsbremsen von Business-Starter:innen gehören? Ihr Mindset ist also ein entscheidender Erfolgsfaktor – oder eben auch nicht… Und daran gilt es zu arbeiten!  🥳

Verschieben Sie also Ihren Fokus und sagen Sie sich „Ich schaffe das!“ 😎 Und dazu gibt es noch ein sehr hilfreiches Zauberwort: KLARHEIT. Denn die ist genau in dieser Phase sehr wichtig und entscheidend für den weiteren Verlauf. Starten Sie also Ihren Business-Aufbau mit Motivation, ganz viel Klarheit und einem genauen Fahrplan, der Sie unterstützt. So können Sie mit einem soliden Fundament endlich durchstarten.

So funktioniert der Business-Aufbau

➡️ Schritt 1: Der ultimative Trick lautet: Zäumen Sie das Pferd von hinten auf und überlegen Sie sich erstmal, wo Sie mit Ihrem Business hin möchten. Was ist also genau Ihr Ziel? Wie soll das Business sein? Wie wäre der Arbeitsalltag, wenn Sie Ihr erfolgreiches Unternehmen an den Start gebracht haben?

 ➡️ Schritt 2:  Im nächsten Schritt geht es darum, sich Teilziele zu setzen: Welche einzelnen Teilaufgaben sind notwendig, damit Sie Ihr gesetztes Ziel erreichen? Am besten schreiben Sie – wie in einem Brainstorming – erstmal alle Ideen unsortiert auf. Was muss alles erledigt werden, damit Sie zum Ziel kommen?

➡️ Schritt 3: Jetzt wird Ordnung reingebracht und Sie bilden für Ihre notierten Ideen thematische Oberbegriffe wie zum Beispiel: Angebot, Zielgruppe, Markt, Wettbewerb, Positionierung, Marketing, Verkaufsstrategie, Werbung etc.

➡️ Schritt 4: Für jeden Oberbegriff nehmen Sie sich anschließend etwas Zeit und definieren die Teilschritte, die für die jeweilige Aufgabe notwendig sind.

➡️ Schritt 5:  Setzen Sie sich für den Start Ihres Unternehmens einen festen, unveränderbaren Termin. Eine gute Orientierung sind 3-6 Monate. Diesen Termin vermerken Sie in Ihrem Kalender und schreiben Ihn auf ein großes Blatt Papier, das an Ihrem Arbeitsplatz befestigt wird.

➡️ Schritt 6: Erstellen Sie nun einen Zeitplan: Was gehen Sie als erstes, zweites, drittes (…) an? Wann genau werden Sie welche Aufgabe erledigt haben?

➡️ Schritt 7: Legen Sie los! Hilfreiche Tools zum Loslegen sind die Pomodoro-Technik und die 72 Stunden Regel.

Fazit

In einem chinesischen Sprichwort heißt es: „Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ Wenn Ihnen etwas zu groß erscheint, dann lassen Sie sich nicht einschüchtern.

Also, legen Sie los! Sie packen das. 

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