VON GLAUBENSSÄTZEN UND WIE SIE IHRE KOMFORTZONE VERLASSEN
VON GLAUBENSSÄTZEN UND WIE SIE IHRE KOMFORTZONE VERLASSEN
SO LÖSEN SIE LIMITIERENDE GLAUBENSSÄTZE AUF:
Eigentlich passt doch alles. Sie haben eine Idee für ein spannendes Business-Vorhaben und würden so gerne den ersten Schritt gehen – endlich loslegen. Aber irgendwo hakt es, und es gelingt dann doch nicht.
Es sind nicht immer die äußeren Umstände, die uns am Erreichen unserer Ziele hindern. Oft übersehen wir, dass die wichtigste Bremse in uns selbst liegt: In den Einstellungen und Glaubenssätzen, die uns limitieren. Ob Sie frei von negativen Glaubenssätzen sind, die Sie immer wieder ausbremsen? Das können Sie jetzt herausfinden. 😊
Was genau sind eigentlich Glaubenssätze?
Wussten Sie, dass ausbremsende, limitierende Glaubenssätze zu den stärksten Wachstumsbremsen von Business-Starter:innen, Unternehmer:innen und ihren Unternehmen gehören. Sie sind tückisch, denn sie tarnen sich geschickt. Sie tun so, als seien sie die legitime Wahrheit – in Stein gemeißelte Realität. Aber eigentlich sind sie oftmals einfach nur falsch oder „fake news“ 😎 vom Gehirn.
Denn Glaubenssätze sind wie Kurzanleitungen für unser gewöhnliches Handeln. Sie sind innere, nicht hinterfragte Überzeugungen. Und sie beeinflussen unsere Wahrnehmung. Glaubenssätze unterstützen uns auch dabei, im Alltag Dinge zu verstehen, zuzuordnen und zu bewältigen. Wie der Name bereits sagt, sind es Sätze, an die wir glauben. 😊 Also Annahmen, die wir für unverrückbar und richtig halten.
Solche Überzeugungen und Gedankenmuster wurden durch unsere Kindheit und Erziehung geprägt. Deshalb sind sie tief in uns verwurzelt. Vielleicht erinnern Sie sich noch an den ein oder anderen Schlüsselsatz Ihrer Eltern, Großeltern oder Lehrer:innen, die sich bis heute eingeprägt haben?
Es gibt förderliche und limitierende Glaubenssätze. Förderliche Glaubenssätze können echte Erfolgsbooster sein. Sie bringen uns nach vorne und eröffnen uns tolle Chancen und neue Wege. Als Gründer:in oder Unternehmer:in haben wir oftmals eine ganze Menge förderlicher Glaubenssätze: „Ich erreiche alles, was ich möchte“ oder „ich bin einzigartig und werde immer gebraucht“. Ja, das sind Erfolgsbooster! Und ohne solchen Überzeugungen hätten wir möglicherweise ein Business gar nicht erst gestartet.
Limitierende Glaubenssätze sind da anders: Sie boykottieren, dass wir unser volles Potenzial nutzen, schränken unsere Wirksamkeit ein und können uns oftmals Entschuldigungen dafür liefern, bestimmte Dinge nicht zu tun. Wo sie sitzen? Genau am Ausgang unserer Komfortzone.
Was ist die Komfortzone?
Die Komfortzone ist eine Lebensweise, in der wir uns wohl fühlen. Dort ist es bequem, es gibt wenig Risiko, und wir brauchen keinerlei Anstrengung, um etwas zu tun. Sie kann sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammensetzen, wie zum Beispiel eine jahrelange Anstellung, Partnerschaft, Bekannten- und Freundeskreis, oder der gewohnte Weg zur Arbeit. Es kann auch der Job sein, der aus unterschiedlichen Gründen nicht (mehr) gemocht wird, aber „zumindest“ Geld bringt oder eine Gründungsidee, die immer mehr und mehr perfektioniert wird, aber noch immer nicht umgesetzt wurde.
Was bedeutet „raus aus der Komfortzone“
Die Komfortzone zu verlassen bedeutet, mutig zu sein und die eigenen Unsicherheiten zu überwinden. Und es bedeutet, freier zu sein, denn wir lassen uns nicht mehr von Gewohnheiten einschränken.
Verstehen Sie jetzt, warum es immer mal gut sein kann, die Komfortzone zu verlassen? 😊 Tatsächlich kann sich ein solcher dauerhafter Aufenthalt in der persönlichen Wohlfühloase langfristig auf die Entwicklung auswirken. Besonders für Gründungspersonen, Führungskräfte und Unternehmer:innen ist es wichtig, immer wieder die eigene Komfortzone zu verlassen und sich in unbetretenes Terrain mit ungewissem Ausgang zu begeben. Denn Menschen, die sich immer nur in Gewohnheit und Sicherheit wiegen, Altbewährtes machen oder bloß nichts riskieren wollen, treten auf der Stelle.
Wie finde ich meine Glaubenssätze?
Am Ausgang der Komfortzone sitzen – wie kleine Grenzposten – die ausbremsenden Glaubenssätze. Wenn mir mein Glaubenssatz sagt „lass das lieber! So toll bist Du nicht!“ muss ich vieles nicht angehen: keine Ziele, keine Strategie, keine taktischen Maßnahmen. Ich muss keine kreativen Ideen und keine spannenden Inhalte entwickeln, mich nicht um meine Selbstvermarktung kümmern, keine Aufträge annehmen usw. Dann habe ich zwar nichts realisiert, bin dafür aber wunderbar in meiner Komfortzone geblieben… Aber wollen wir das wirklich? Nein – definitiv nicht!
Als Gründer:in, Führungskraft oder Unternehmer:in wirken diese negativen Glaubenssätze leider gleich doppelt: Auf der einen Seite hindern sie dabei, über sich hinauszuwachsen. Und auf der anderen Seite wird auch das Business beim Wachsen gehemmt. Es lässt sich oft beobachten, dass genau die limitierenden Glaubenssätze eine Ursache dafür sind, dass Projekte nicht vorangetrieben oder umgesetzt werden und so Wachstum gehindert wird. 🙈 Ist das nicht tragisch?!
Das Gute dabei: Daran lässt sich arbeiten. 😃 Denn wir haben ein cleveres Gehirn, dass zwar auf der einen Seite veränderungshemmende Automatisierungen toll findet, aber auf der anderen Seite die Fähigkeit besitzt, die neuronalen Vernetzungen zu ändern. Es kann neue Verknüpfungen von Nervenzellen ausbilden, wenn wir für eine gewisse Zeit Neues tun oder Anderes denken. Dann können wir auch durch positive Glaubenssätze die neuronale Plastizität anregen, so dass sich Gedankengut im cleveren Gehirn dementsprechend verändert. Denn am Ende des Tages bestimmt unser Gehirn, wie wir unsere Wirklichkeit erleben.
Sobald Sie sich also darüber bewusst werden und negative Glaubenssätze 👻 aufdecken, können Sie Ihr persönliches Wachstum oder das Ihres Unternehmens auf ein völlig neues Level heben. Klingt das nicht spannend?
Denn, sind wir mal ehrlich: Bringen Sie Sätze weiter wie „Ich mache das schon immer so“, „Smartphones über 700 Euro kauft keine:r“ oder „Das kann doch nur jemand, der das schon seit Ewigkeiten baut“?? 🤔 Wenn wir kurz darüber nachdenken wissen wir, dass Apple, Tesla und auch viele andere erfolgreiche Unternehmer:innen es einfach gemacht haben – möglichweise nachdem sie negative Glaubenssätze enttarnt haben.
Beispiele für limitierende, negative Glaubenssätze:
Negative Glaubenssätze lassen sich daran gut erkennen, dass sie sehr allgemein formuliert sind. „Immer“, „alle“, „jeder“, „grundsätzlich“ sind beliebte Satzanfänge limitierender Glaubenssätze, ebenso wie „ich bin …“ oder „ich bin kein…“. Hier ein paar Beispiele von Glaubenssätzen, denen ich in meiner Arbeit mit Business-Starter:innen, Manager:innen und Unternehmer:innen begegnet bin:
➜ Mögliche Limitation: Mein Perfektionismus-Trigger hält mich davon ab, mich endlich raus in die Welt zu trauen und loszulegen.
👉 „Ich bin Chef und nicht für die Führung im Team zuständig.“
➜ Mögliche Limitation: Ich setze mich nicht mit der Rolle als Führungskraft auseinander und lerne nicht, sie auszufüllen.
👉 „Als Unternehmen sind wir schon immer bescheiden.“
➜ Mögliche Limitation: Wir gehen nicht an die aktive Vermarktung.
Wie Sie Glaubenssätze identifizieren und auflösen
So offensichtlich uns auch manche Glaubenssätze bei andere Menschen erscheinen: In der Realität sind die eigenen so selten zu erkennen, denn sie erscheinen ja als legitime Wahrheiten. Und das clevere Gehirn sorgt dafür, dass wir langfristig an ihnen festhalten.
Und besonders wenn Phasen der Veränderung im Leben eintreten, werden wir oft mit unseren Glaubenssätzen konfrontiert. Wer alte Gewohnheiten verlässt und noch nicht ganz in den neuen angekommen ist, braucht eine gute Portion Optimismus: Das Wissen, dass alles gut wird und die Brücke uns über den gefühlten Abgrund trägt. Dieser Optimismus hat viel mit allgemeinem Vertrauen und Selbstvertrauen, Haltungen und Einstellungen, Werten und positiven Glaubenssätzen zu tun.
Bei der Arbeit mit Glaubenssätzen geht es darum, Gedanken, mit denen Sie sich selbst im Weg stehen, zu identifizieren und durch bewusst wiederholte Übungen aufzulösen.
4 Schritte, um negative Glaubenssätze aufzulösen
➡️ Schritt 1: Identifizieren Sie den limitierenden Glaubenssatz
Kommen Sie dem Glaubenssatz, der Sie am meisten hindert, auf die Schliche. 🧐 Hören Sie in sich rein. Oder fragen Sie in Ihrem Umfeld nach Sätzen, die Sie immer wieder vorbringen. Oft braucht es auch externe Personen, die Sie dabei unterstützen, Ihre Glaubenssätze aufzudecken.
Wo schränken Sie Ihr Handeln ein, weil etwas „einfach nicht geht“ oder Sie „halt schon immer so sind“? Wo glauben Sie gibt es etwas, dass Sie „prinzipiell nicht können“?
➡️ Schritt 2: Hinterfragen Sie den limitierenden Glaubenssatz
Ein Satz, den Sie glauben – ein Glaubenssatz ✌️ – ist nur so lange wirksam, wie Sie ihn für wahr halten. Also ist es an der Zeit, das Gegenteil zu beweisen.
Folgende Fragen können unterstützen:
- Ist es wirklich wahr?
- Wo schränkt mich dieser Glaubenssatz ein?
- Was waren seine „guten“ Seiten?
- Wobei genau hindert mich der Glaubenssatz, meine Komfortzone zu verlassen?
- Gab es bereits Situationen, die diesem Glaubenssatz widersprachen? Wenn ja, was ist passiert? Welche neuen Möglichkeiten und Freiheiten ergaben sich dann?
➡️ Schritt 3: Verändern Sie den Glaubenssatz zu einem positiven neuen Bild
Und, wie war Ihr Hinterfragen des Glaubenssatzes? Da Sie nun wissen, dass es auch anders geht, steht als nächstes das Verinnerlichen an: Verändern Sie jetzt Ihre Wahrnehmung so, dass Sie direkt mehr Leichtigkeit spüren.
Folgende Fragen können unterstützen:
- Wie fühlt sich Ihr Leben ohne diesem limitierenden Glaubenssatz an?
- Was passiert, wenn ich den Glaubenssatz aufgebe? Was wird dann möglich? Wie fühlt sich das Leben an?
- Welcher konstruktive Glaubenssatz wäre ein guter Ersatz?
- Wie fühlt es sich an, wenn Sie den neuen Glaubenssatz hören?
➡️ Schritt 4: Umsetzen und Reflektieren
Jetzt heißt es „Tschüss alter Glaubenssatz und willkommen neuer Glaubenssatz“! 😎 … wenn das nur so einfach wäre! Denn Glaubenssätze sind hartnäckig. Wie oft gab es schon Momente, in denen wir wussten, dass es anders besser wäre? Und doch sind wir in die alten Gewohnheiten verfallen.
Daher ist es wichtig, besonders in diesen Phasen regelmäßig zu reflektieren, ob die limitierenden Glaubenssätze wieder aktiv sind. Vielleicht hilft es Ihnen auch, mit Zielen zu arbeiten (Ziel: „Ich möchte den Glaubenssatz xy in meinem Mindset etablieren“). Oder Sie hinterfragen hinzukommend Ihre Motivation.
Fazit
Ist das nicht eine spannende Sache mit den Glaubenssätzen und der Komfortzone? Also, legen Sie los und sammeln Sie alle „ich bin so“ oder „so ist es halt“-Sätze und überlegen Sie: Was sagt das über meine Glaubenssätze aus? Wo limitiere ich mich oder das Unternehmen? Wie kann ich es lösen? Und was wird möglich, wenn ich diese Bremse endlich löse?
Viel Spaß dabei und gutes Gelingen 😊 Und sollten Sie Fragen oder das Bedürfnis haben, an Ihren Glaubenssätzen professionell zu arbeiten, dann kontaktieren Sie mich gerne. Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme. 👋
NEWS
los gehts!
In 8 Schritten zur Social-Media-Marketing-Strategie
In 8 Schritten zur Social-Media-Marketing-Strategie
SO FUNKTIONIERT ES:
Social-Media-Marketing ist eine Disziplin des Marketings, die sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat. Und das aus gutem Grund: Hier tummeln sich Milliarden von Menschen, die Inhalte konsumieren, teilen und Informationen verbreiten. Einige Nutzer:innen haben es in dem Bereich zur wahren Perfektion gebracht. Andere sind oftmals von der Vielfalt der sozialen Netze schnell überfordert.
Im Marketing-Mix vieler Unternehmen haben sich die sozialen Medien inzwischen fest etabliert. Denn sie stellen nicht nur einen weiteren Kommunikationskanal dar, der mit Infos, Themen und Werbung bespielt werden kann. Er bietet auch den direkten Kontakt zur Kundschaft.
Wie Sie in der virtuellen Welt die passenden Kanäle für Ihr Business identifizieren, optimal nutzen und eine solide Social-Media-Marketing-Strategie entwickeln, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag. 😊
DAS ERWARTET SIE HEUTE:
Warum Sie immer eine Strategie benötigen?
Strategie ist Ihr Big Plan für – in diesem Fall – Ihre Social-Media-Aktivitäten. Und dieser Plan ist ein Bündel von richtungsweisenden Schritten und Entscheidungen. Die Strategie ist also keine akribische Detailplanung, sondern eine langfristige, übergreifende Planung, die dann auf Einzelmaßnahmen herunter gebrochen wird.
Und die anfängliche Planung ist super wichtig! Es macht wenig Sinn, planlos Profile und Seiten zu erstellen, wenn Sie keinen strategischen Plan haben, der wie ein roter Faden für alle Kommunikationsmaßnahmen dient. Ja genau, die Basis jedes erfolgreichen Projekts ist eine detaillierte Planung. Oder was denken Sie, wie zum Beispiel ein Haus gebaut wird? Einfach mal hier ein Steinchen und da ein Fenster – fertig ist das Haus?! Das glaube ich auch nicht. 😉
Ich weiß, dass der operative Teil soooo viel verführerischer sein kann als die strategische Vorabeit. Aber ohne diese Planungsphase verplempern Sie viel Zeit und Geld. Also planen Sie! Und sollten Sie bei der strategischen Ausarbeitung Hilfe benötigen, holen Sie sich Unterstützung – gerne von mir 😎 . Danach können Sie genüsslich – und mit Plan – die operative Umsetzung beginnen.
Wir halten fest: Die Strategie basiert auf vorher definierten Zielen. Und somit wären wir auch schon beim ersten Schritt …
In 8 Schritten zur erfolgreichen Social-Media-Strategie
Was Social-Media-Marketing mit Onlinemarketing zu tun hat und warum das alles zusammenhängt, erfahren Sie gerne detailliert in einem weiteren Blog-Beitrag. Wir steigen hier direkt ins Thema ein und legen jetzt los! 🥳
➡️ Schritt 1: Definition der Ziele
Es ist wichtig, sich darüber bewusst zu werden, wohin die Reise mit einer Maßnahme gehen soll. Welche Ziele verfolgen Sie mit Social-Media-Marketing? Hilfreich ist übrigens hier auch als Basis ein Marketing-Plan.
Überlegen Sie sich also erstmal, was Sie mit dem Social-Media-Marketing erreichen wollen. Ein Beispiel aus der Praxis: Sie befinden sich gerade in der Gründungsphase und möchten den Bekanntheitsgrad des Unternehmens, der Produkte bzw. Dienstleistungen steigern. Sie wollen informieren, Menschen für Ihr Angebot begeistern und Nutzer:innen dazu bringen, zunehmend mit Ihren Inhalten zu interagieren. Außerdem ist Ihr Ziel, Interessenten sowie Leads auf Ihrer Webseite zu generieren – und natürlich den Umsatz anzukurbeln. Zusätzlich möchten Sie Ihre Ergebnisse messen können.
➡️ Schritt 2: Identifikation der Zielgruppe
Heutzutage kommt kein Unternehmen mehr an der Erkenntnis vorbei, dass nicht jede:r Kund:in mit dem gleichen Angebot angesprochen werden kann. Deswegen muss auch die Maßnahme Social-Media-Marketing differenziert – auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet – ausfallen.
Im modernen Marketing ist die Bildung von Buyer Persona ein wesentlicher Ansatzpunkt. Zum Beispiel können Sie mit Hilfe von demographischen Daten beginnen, die Zielgruppe herauszuarbeiten.
Anhand dieser Zielgruppe können Sie dann eine:n idealtypische:n Vertreter:in dieser Gruppe kreieren. Eine solche kreierte Persona ist quasi ein Gesicht der Zielgruppe mit spezifischen Bedürfnissen, Verhaltensweisen, Wünschen und Zielen.
Was könnte die Person interessieren? Was sind ihre Herausforderungen etc.? Sie bestimmen, wie die Persona wirklich tickt, also welche Wünsche Ziele, Träume, Probleme, Herausforderungen und Unzufriedenheiten es gibt. Dann hauchen Sie der Persona Leben ein. Und erstellen im Idealfall noch einen Steckbrief. 📋
Diese Persona gibt dann quasi den taktischen Ton an – für die bereitgestellten Inhalte, Datum und Uhrzeit von Veröffentlichungen oder den Segmentierungskriterien der Tools von zum Beispiel Facebook, Instagram, LinkedIn oder Twitter.
➡️ Schritt 3: Die Wahl des richtigen Kanals
Mit Kenntnissen über die Zielgruppe und Wettbewerb erfolgt nun die Wahl des passenden Kommunikationskanals. Seien Sie dort aktiv, wo auch die fiktive Buyer Persona aktiv wäre. Sie erreichen Ihre Zielgruppe auf den Plattformen, die sie am meisten nutzen.
Also überlegen Sie, wo Ihre Zielgruppe in den sozialen Medien Zeit verbringt. Durch die Wahl der richtigen Social-Media-Kanäle können Sie Ihre Aufmerksamkeit und Ressourcen genau dort konzentrieren, wo diese eine große Wirkung erzielen.
Die Social-Media-Landschaft bietet eine Vielzahl an Plattformen mit unterschiedlichen Nutzer:innen-Profilen zur Auswahl. Um ein sehr gutes Ergebnis im Social-Media-Marketing zu erreichen, ist es sinnvoll, an mehreren Fronten – gemäß Zielgruppendefinition – im Einsatz zu sein. Aber bitte übertreiben Sie es nicht! Wählen Sie zum Beispiel zwei Kanäle, die Sie fortlaufend mit strategischem Content pflegen können.
➡️ Schritt 4: Die Kraft des Storytelling nutzen
Die meisten Social-Media-Nutzer:innen konsumieren überwiegend Geschichten über Menschen, Ereignisse und alle möglichen sonstigen Dinge. Daher sollten Sie sich immer darauf fokussieren, das Interesse der potenziellen Kundschaft durch effektives Storytelling zu wecken. So bauen Sie eine Beziehung auf und verleihen Ihrem Business eine zusätzliche Bedeutung.
Überlegen Sie sich, was Ihre individuelle Story ausmacht. Warum tun Sie, was Sie tun? Erzählen Sie darüber in prägnanter Form und sprechen Sie die Gefühle Ihrer Zielgruppe an. So bleiben Sie im Gedächtnis. 😊
➡️ Schritt 5: Content entwickeln
Warum machen wir das alles hier? Richtig: Am Ende wollen wir Umsatz machen. Und vorher gilt es, Aufmerksamkeit für unser Angebot zu generieren, Beziehungen mit potenziellen Kund:innen aufzubauen und somit Bedingungen zu schaffen, unsere Produkte bzw. Dienstleistungen zu präsentieren.
In den digitalen Gewässern muss also der richtige Fisch 🐠 anbeißen. Er wird mit passenden Themen und Inhalten (= „Content“) gelockt. Content funktioniert, wenn dieser der Zielgruppe einen Mehrwert bietet. Je größer dieser Mehrwert für die potenziellen Kund:innen ist, desto besser.
➡️ Schritt 6: Veröffentlichung von Content im eigenen Blog
Für alle ein bekannter Prozess: Wir haben eine Frage, googeln diese und bekommen eine hilfreiche Quelle mit passender Antwort. Diesen netten Effekt können Sie auch nutzen: Machen Sie mit Ihrem Blog potenzielle Kund:innen auf Ihr Business aufmerksam.
Denken Sie dazu an Ihre Buyer Persona(s) und deren jeweilige Kundenreise ( = „Customer Journey“). Was beschäftigt sie? Was sind ihre Fragen, Herausforderungen und Probleme? Liefern Sie die Antworten in Ihrem Blog. Und wenn potenzielle Kund:innen Ihren Content hilfreich finden, teilen sie im Idealfall sogar Ihre Inhalte auch auf einem Social-Media-Kanal.
➡️ Schritt 7: Planung der Beiträge
Ja, ich weiß, manchmal passieren unvorhergesehene Dinge und alles wird im Alltag durcheinander gebracht. Ist alles kein Problem – so lange die Beiträge geplant und veröffentlicht sind. Denn wie Sie ja wissen, ist ein Plan super wichtig. 😉
Hinzu kommt aber noch, dass es für den Erfolg Ihrer Social-Media-Aktivitäten entscheidend ist, die Kanäle regelmäßig und zuverlässig mit Content zu versorgen! Hier sind Planungs-Tools, ein Social-Media-Kalender oder Social-Media-Tools eine tolle Unterstützung.
➡️ Schritt 8: Kontrolle der Ergebnisse
Messbare Erfolge sind toll. Dafür prüfen Sie erstmal, wie viele Besucher:innen durch die einzelnen Social-Media-Kanäle auf Ihre Webseite gelangt sind. Tracking-Tools wie Google Analytics sind hier hilfreich, weil sie Informationen über zum Beispiel die Zahl der Besucher:innen, Besuchsdauer und Webseitenverhalten geben.
So lassen sich verlässliche Schlüsse über Stärken und Schwächen Ihrer Social-Media-Kanäle ziehen. Prüfen Sie daher in regelmäßigen Abständen, über welche Social-Media-Plattform die meisten Besucher:innen auf Ihre Webseite kommen und was sie dort genau machen.
👉 Und immer dran denken: Es ist noch kein:e Meister:in vom Himmel gefallen. Also, finden Sie heraus, was funktioniert und bauen Sie weiter aus. Hat etwas längerfristig nicht die erwünschte Wirkung, passen Sie die Social-Media-Strategie an und machen dann wieder weiter – wie geplant.
Fazit
Mit Plan ist alles machbar: Wählen Sie Ihre Social-Media-Kanäle unter Berücksichtigung der definierten Ziele und Zielgruppe(n) sorgfältig aus. Füttern Sie die Kanäle konstant mit passendem Content. Wenn Sie diesen unter Berücksichtigung Ihrer Buyer Persona(s) kreieren und in Hinblick auf gutes Storytelling aufarbeiten, steht Ihrem Erfolg in den sozialen Medien nichts mehr im Weg! 😊
Viel Erfolg dabei und sollte Ihnen doch noch was im Weg stehen: Kontaktieren Sie mich! Ich helfe Ihnen gerne weiter. 👋
NEWS
los gehts!
Wie Sie in 5 Schritten Ihr Ziel erreichen
Wie Sie in 5 Schritten Ihr Ziel erreichen
DAS GEHEIMNIS DER ZIELSTREBIGKEIT:
Zielstrebigkeit bedeutet laut Duden „Entwicklung, Streben auf ein Ziel hin“. Und es ist gleichbedeutend mit Ausdauer, Beharrlichkeit, Beständigkeit, Fleiß, … Hinter all dem steckt also die Fähigkeit, sich eigene Ziele zu setzen und diese konsequent bis zur Realisierung zu verfolgen. Wie steht es um Ihre Zielstrebigkeit? Ist sie ausgeprägt oder ausbaufähig? Kennen Sie Ihre genauen Ziele? Der bevorstehende Jahreswechsel bietet eine gute Gelegenheit, über die eigenen Ziele (noch) einmal nachzudenken.
Und darum geht es in diesem Beitrag: Ich stelle Ihnen eine Vorgehensweise vor, wie Sie eigene Ziele finden, definieren und so fokussieren, dass Sie diese schließlich erreichen können. Klingt spannend? Dann lassen Sie uns direkt beginnen.
DAS ERWARTET SIE HEUTE:
Warum Ziele wichtig sind
Ziele geben uns eine Richtung vor. Sie zeigen uns, wohin es gehen soll. Auch wenn Spontanität super sein kann: Treten Sie eine Urlaubsreise an, ohne das Ziel zu kennen? Ich gehöre nicht zu den wenigen Menschen, die einfach in einen Zug steigen, ohne zu wissen, wo das Ziel ist. Und Sie?
Einfach einen Zug nehmen, ohne zu wissen, wohin die Reise gehen soll – klingt erstmal verrückt. Aber auf das Leben bezogen machen das sehr viele Menschen. Im Zug des Lebens sitzend, ohne Plan vorgehend und auf das beste Resultat hoffend… Klingt das nicht auch verrückt? 😉
Und hier kommen die Ziele ins Spiel:
Um zielstrebig zu sein, sollten Sie erstmal Ihre Ziele kennen und benennen. Und Sie brauchen einen Plan. Dabei ist es allerdings wichtig, dass es der eigene Plan und die eigenen Ziele sind – also nicht der Plan oder die Ziele von Eltern, Familie, Kollegen, Geschäftspartner:innen … Ihre ganz persönlichen Ziele sind hier gemeint!
Denn wenn es um die Ziele – oder wohl eher Erwartungen – anderer Menschen geht, hinter denen Sie nicht wirklich stehen, dann sind das nicht die eigenen Ziele. Zudem würde es an Motivation fehlen. Und diese ist bei der Zielerreichung ein grundlegender Antreiber und Erfolgsfaktor.
Ziele erreichen in 5 Schritten
Wohin soll Ihre Reise gehen? Lassen Sie uns direkt mit der Planung beginnen:
Im Folgenden zeige ich Ihnen, wie Sie Schritt für Schritt Ihre Ziele formulieren, Voraussetzungen schaffen und Ihr Vorhaben so fokussieren, dass Sie dieses schließlich erreichen können. 😃✨💫
➡️ Schritt 1: Wissen, was Sie wirklich möchten
Wissen Sie, was Sie wirklich wollen? Fakt ist, dass nur wenige – meistens sehr erfolgreiche -Menschen genau wissen, was sie möchten und konsequent ihre Ziele verfolgen. Aber was hält die anderen Menschen davon ab?
Vielleicht denken Sie gerade an erfolgreiche Unternehmer:innen – oder Sportler:innen, Stars bzw. Sternchen? „Ja“ höre ich Sie sagen… „Die haben auch andere Umstände…“ Sind es wirklich die Umstände? Oder liegt es nicht eher an einem vorhandenen festen Willen und wirklich allumfassend, beharrlich verfolgten Zielen?
👉 Und genau das ist jetzt Ihr erster Schritt: Herausfinden, was Sie wirklich wollen. Sie benötigen dafür: ein Blatt Papier 📋, einen Stift ✏️ – und schon kann es losgehen!
Finden Sie heraus, was Sie möchten:
Die folgenden Aussagen können bei möglichen Überlegungen hilfreich sein. Was trifft auf Sie zu, was nicht und/oder was lässt sich ergänzen? Was möchten Sie wirklich?
- Ich möchte nicht mehr ständig unter Zeitdruck stehen.
- Ich möchte nicht immer Überstunden machen.
- Ich möchte nicht mehr so ungesund essen/leben.
- Ich möchte nicht den ganzen Tag gefühlte 100 Sachen auf einmal machen.
- Ich möchte nicht mehr Dinge vor mir her schieben.
- Ich möchte so nicht die nächsten Jahre weitermachen.
- ____________________________________________ ( => Platz für Ihre Ergänzungen)
Das sind doch schon mal ein paar gute Vorsätze, oder? Fällt Ihnen noch mehr ein? Und ist Ihnen aufgefallen, dass das alles Aussagen von Dingen sind, die Sie nicht möchten? Interessant, oder? Allerdings möchte ich Sie nicht unterbrechen. 🤓 Sollten Ihnen jetzt noch weitere Punkte einfallen, dann schreiben Sie alles bitte auf – das macht den Kopf frei und befreit.
Finden Sie heraus, was Sie wirklich möchten:
Jetzt kommt das wirkliche Möchten. 😊 Was trifft zu? Was gibt es zu ergänzen?
- Ich möchte (mehr) Zeit für mich haben.
- Ich möchte (mehr) Zeit für meine Familie (oder: Freunde, Hobbies etc.) haben.
- Ich möchte etwas für meine Gesundheit tun.
- Ich möchte Beziehungen pflegen.
- Ich möchte mein Herzensprojekte angehen und umsetzen.
- Ich möchte ein Hobby haben – etwas lernen, etwas haben, das mich mit Freude erfüllt. ____________________________________________ ( => Platz für Ihre Ergänzungen)
👉 Aus der Zukunft Ziele ableiten – eine Übung:
Fällt es Ihnen gerade schwer, sich festzulegen? Ja? Keine Sorge, so geht es vielen. Vielleicht hilft auch Ihnen die folgende Übung. Sie heißt „Rückschau auf das eigene Leben“.
Nehmen Sie sich für die Übung ein Blatt Papier 📋, einen Stift ✏️ – und versetzen sie sich in die folgende Situation:
Stellen Sie sich vor, Sie sind jetzt 85 Jahre alt. Sie sitzen bei guter Gesundheit in Ihrem Lieblingssessel im Kreise Ihrer Lieben und blicken auf Ihr Leben zurück.
- Was möchten Sie alles erlebt haben?
- Was sollte Teil Ihres Lebens gewesen sein, damit Sie mit 85 Jahren zufrieden auf Ihr Leben zurückblicken können?
- Was möchten Sie alles getan und erreicht haben?
- Überlegen Sie dann auch, was im Laufe Ihres Lebens durch Sie Gutes in die Welt gekommen ist.
👉 Idealerweise nehmen Sie sich jetzt Zeit für die Beantwortung dieser Fragen. Schreiben Sie alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt.
Danach gehen Sie gedanklich wieder in die Gegenwart, ins Heute zurück. 😊
Wie geht es Ihnen mit dieser Übung? Vielen Menschen hilft diese Übung um aufzuspüren, was sie eventuell versäumen und was sie möglicherweise anders machen könnten.
Wie geht es Ihnen damit? Wie könnten Sie von heute an Ihre zukünftigen Lebensjahre nutzen, damit das, was Sie sich für Ihr Leben wünschen, wirklich Realität wird? So dass Sie am Ende Ihres Lebens mit Freude zurückblicken können? Welche Ziele gibt es, und welche Veränderungen stehen für Sie an? Schreiben Sie gerne noch auf, was Ihnen dazu gerade in den Sinn kommt.
Finden Sie heraus, was Sie wirklich beruflich möchten:
Und jetzt kommen wir noch zu Ihrem Job. Was möchten Sie wirklich in Ihrem beruflichen Alltag?
- Ich möchte endlich mein geplantes Projekt angehen (z.B. Unternehmensgründung, Business-Optimierung etc.).
- Ich möchte mich persönlich weiterentwickeln.
- Ich möchte aktuelle/bevorstehende Herausforderungen meistern.
- Ich möchte mit weniger Stress und Anspannung erfolgreicher arbeiten.
- Ich möchte mir mehr Zeit und Ruhe bei meiner täglichen Arbeit geben.
- Ich möchte mein Pensum in meiner gewöhnlichen Arbeitszeit schaffen. Überstunden sind für Sonderfälle da.
- ____________________________________________ ( => Platz für Ihre Ergänzungen)
➡️ Schritt 2: Zeit und Energie richtig managen
Wenn Sie wirklich etwas optimieren und an Ihren gesetzten Zielen arbeiten möchten, dann ist es oft wichtig, die vorhandenen Tagesabläufe zu hinterfragen und ggf. Änderungen vorzunehmen. Es kann hilfreich sein, sich auf die Suche nach potenziellen Einsparzeiten zu begeben und mögliche Zeit- bzw. Energiediebe zu identifizieren.
Zeit- bzw. Energiediebe sind solche, die im Untergrund arbeiten 👻 – daher sind sie manchmal nicht direkt zu enttarnen. Also Augen auf, vielleicht kommt Ihnen bei den folgenden Beispielen das ein oder andere bekannt vor?
Identifizieren Sie die Zeit- und Energiediebe, die bei Ihnen am häufigsten vorkommen:
- Ich arbeite oft ohne durchdachten Plan meine alltäglichen Aufgaben ab.
- Handy und Telefon sind häufig am klingeln, und oft steht jemand in meiner Tür – mit einer überflüssigen Frage oder um zu plaudern.
- Ich verschwende einiges an Zeit mit Suchen in meinem ganzen Papierkram.
- Meetings verlaufen bei mir eher ohne Struktur und meistens doppelt so lange wie geplant.
- Ich zögere Dinge hinaus und vermeide oftmals Entscheidungen.
- Größere, schwierigere Aufgaben schiebe ich gern halb angefangen vor mir her, bis mich der Termindruck zur Bearbeitung zwingt.
- Abends hätte ich ja durchaus mal Zeit, etwas Privates zu tun, aber dann fühle ich mich müde und lande vor dem TV.
- ____________________________________________ ( => Platz für Ihre Ergänzungen)
Was meinen Sie, wie sich ein „Erfolgsmensch“ verhält, dessen Ziele klar sind und der genau weiß, was er möchte – und was nicht?
Vielleicht würde diese „Erfolgsperson“ genau das tun, was wichtig ist, um das große Ziel Schritt für Schritt zu erreichen. Als Unternehmer:in würde er/sie sich vermutlich das Wichtigste vornehmen – und wenn es etwas Großes, oftmals Aufgeschobenes, gibt, dann das zuerst erledigen: Tür zu, Handy auf lautlos, Telefon umgestellt, Meeting abgesagt und einige Stunden lang konzentriert gearbeitet.
Glauben Sie auch, dass danach das Konzept, die Analyse, die Planung von Umsetzungsmaßnahmen, der Beitrag fertig sind – oder ein wirklich gutes Stück weiter? Ich auch. 😊 Und dann ist es gerne mal wieder an der Zeit, den Kopf aus dem Zimmer zu strecken („Gab es irgendwas Wichtiges?“) und E-Mails, Post und Kleinkram zu erledigen.
👉 Ein Erfolgsrezept heißt also: Aufgaben priorisieren, die große Sache zuerst erledigen, dann kann der Kleinkram gemacht werden. So haben Sie zum Feierabend hin kein schlechtes Gewissen, weil Dinge wieder nicht erledigt wurden. Und, weil Sie strukturierter und konzentrierter gearbeitet haben, kommen Sie mit viel mehr Energie nach Hause. Probieren Sie es aus – es lohnt sich!
➡️ Schritt 3: Willenskraft entwickeln
Ich gehe mal davon aus, dass Sie nicht nur lernen möchten bei der Arbeit effektiver zu sein, sondern eben auch Spielraum für all die Dinge finden, die für Sie persönlich wichtig sind, oder?
Stellen Sie sich mal vor, Sie würden von jetzt an pünktlich und zufrieden Ihre Arbeit beenden. Was machen Sie mit der gewonnenen Zeit und der restlichen Energie? Familie, Freunde, Hobby, Gesundheit und innere Balance… Könnte es sein, dass damit der gewonnene Freiraum etwas überlastet ist?
Richtiges „ich möchte“-können Sie lernen:
„Ab jetzt möchte ich endlich mein geplantes Projekt angehen.“ Was heißt das genau für Sie in dieser Woche? Nehmen wir als Beispiel eine Unternehmensgründung: Sie möchten die nächsten Schritte für Ihre Gründungsvorhaben planen. Wie wäre es beispielsweise, wenn Sie am Donnerstagabend Ihre To-Do-Liste für die darauf folgenden 72 Stunden erstellen und am Freitag direkt durchstarten, in dem Sie sich an Ihr Business Model Canvas setzen? Oder Sie planen die Struktur von Ihrem Businessplan und bringen die Gründungsidee aufs Papier?
Wenn Sie sich für jedes „ich möchte“ etwas ganz Konkretes überlegen, dann klappt es auch:
- Business-Optimierung: Was möchten Sie genau verändern? Was wollen Sie bis Ende des Monats umsetzen? Gibt es einen Plan? Setzen Sie sich jetzt für übermorgen einen Termin, an dem Sie einen Soll-Ist-Vergleich machen, um dann einen Plan bzw. die Strategie zu entwickeln.
- Familie, Partnerschaft, Freunde, Bekannte: Wer fehlt Ihnen am meisten? Was macht richtig viel Spaß? Was haben Sie immer gerne getan? Kontaktieren Sie die Person (WhatsApp, Anruf, E-Mail) und verabreden sich fix.
- Hobby: Auch hier ist es wichtig ganz konkret zu formulieren und sofort zu terminieren: „Übermorgen nehme ich mir eine Stunde, um mit dem Hund auf dem Platz zu trainieren oder die Akkus für meine Fotokamera zu laden oder neue Saiten auf die Gitarre zu ziehen oder neue Wanderrouten rauszusuchen…“
- Gesundheit: Dreimal die Woche morgens 20 Minuten joggen, also regelmäßig montags, mittwochs und freitags den Wecker früher stellen.
👉 Ja, das sind alles kleine Ziele oder Zwischenziele, Milestones. Und wenn Sie diese von nun an jede Woche so machen, kommen Sie in drei Monate viele Schritte voran. Ich verspreche es ✌️. Und in einem Jahr noch viele weitere Schritte – viel weiter als mit dem großen, abstrakten und auf Dauer demotivierenden Vorhaben – à la „man müsste mal dies … und das …“. So bringen Sie die Dinge auf den Punkt und haben Ziele mit Plan. 🥳
➡️ Schritt 4: Teilziele setzen und verfolgen
Wenn Sie über Ihr Leben nachdenken und zurückblicken. Welche Projekte haben Sie zum Erfolg gebracht: Diplomarbeit bzw. Abschlussarbeit geschrieben, Halbmarathon gelaufen, Prüfung abgelegt, Intervallfasten erfolgreich durchgeführt, eine Sprache erlernt etc.?
So schnell vergessen wir, was wir schon alles erreicht haben – als wir bei einem Vorhaben Schritt für Schritt vorangegangen sind. Rufen Sie sich mal Ihre erfolgreichen Leistungen in Erinnerung… da war schon einiges möglich in der Vergangenheit, oder?
Große Ziele in kleine Zwischenziele, Teilschritte oder Meilensteine zu zerlegen hilft enorm: Wenn Sie feststellen, dass Sie sich in kleinen Dingen auf sich selbst verlassen können und diese machbar sind, dann werden Sie bestimmt auch größere Schritte unternehmen. Zudem helfen sie uns und unserem Gehirn langfristig dranzubleiben.
So funktioniert Teilziele setzen und verfolgen:
Meilensteine („Milestones“) sind im Projektmanagement wichtige Punkte im Verlauf, an denen ein bestimmtes kleines Ziel erreicht oder ein definiertes Ergebnis erarbeitet worden sein soll. Solche kleinen Zwischenziele oder auch Teilschritte sind die Maßnahmen, die Sie zum Ziel bringen. Und diese legen Sie jetzt für Ihr Vorhaben bzw. Projekt fest.
Sie benötigen ein neues Notizheft 📘, einen Stift ✏️ und schon kann es losgehen mit der Definition Ihrer Zwischenziele:
☑️ Notieren Sie auf der ersten Seite Ihres Notizheftes Ihr definiertes Ziel.
☑️ Auf die zweite Seite schreiben Sie alle To-dos, die für die Zielerreichung anstehen. Vermerken Sie einen Überbegriff für das jeweilige To-do sowie dazugehörige Termine, Fristen etc.
☑️ Planen Sie ganz konkret die ersten Schritte Ihres neuen Vorhabens und dann setzen Sie sich kleine Etappenziele, die Sie nach und nach abarbeiten werden.
Bitte beginnen Sie sofort damit – Aufschieberitis war gestern. 😎 Nutzen Sie Ihre anfängliche Motivation und schieben Sie Ihr Vorhaben nicht hinaus.
➡️ Schritt 5: Die Macht der Gewohnheit nutzen
Gewohnheiten sind etwas sehr mächtiges. Sie können Ihnen hilfreich sein, um Ihr Ziel zu erreichen. Diese Macht liegt an den jeweiligen individuellen Routinen und Gewohnheiten – und diese sind in den neuronalen Strukturen unseres Gehirns begründet. Über viele Dinge im Alltag denken wir nicht mehr nach. Wir machen sie einfach. Und das ist Gewohnheit – gute wie schlechte.
Ob es das Etablieren von neuen Strukturen beim Arbeitsablauf oder der Griff zum Handy beim ersten Klingeln ist. Das Prinzip hinter beiden Gewohnheiten ist gleich. Wenn Sie das Prinzip verstanden und verinnerlicht haben, fällt Ihnen das Installieren neuer Routinen und Gewohnheiten leichter. Genau das sollten Sie nutzen, um Ihre geplanten Schritte in Ihren Alltag zu integrieren und zur Gewohnheit zu machen. 😊
So funktioniert es:
☑️ Am Wochenanfang machen Sie in Ihrem Notizbuch 📘 einen Zwischenstand: Sie überprüfen die Seite mit den jeweiligen To-dos daraufhin, ob Sie etwas vergessen haben oder Zwischenschritte noch einmal angehen müssen. Die noch nicht erledigten Punkte schreiben Sie auf eine neue Seite ( = Überbegriff für das jeweiligen To-do sowie dazugehörige Termine, Fristen etc. )
☑️ So gehen Sie Woche für Woche vor, bis das Ziel erreicht ist. 🥳
Fazit
In einem chinesischen Sprichwort heißt es: „Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ Wenn Ihnen etwas zu groß erscheint, dann lassen Sie sich nicht einschüchtern. Sie packen das!
Also, nutzen Sie Ihre anfängliche Motivation, schieben Sie Ihr Vorhaben nicht hinaus, und verlieren Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen und – viel wichtiger – nicht aus Ihrem Gehirn! Denn sonst ziehen viele gute Gelegenheiten einfach an Ihnen vorüber… und mein Beitrag hier wäre nur einer von vielen. 😉
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim zielstrebig sein. 👋
NEWS
BUSINESS MODEL CANVAS – DAS KOMPAKTE TOOL
BUSINESS MODEL CANVAS – DAS KOMPAKTE TOOL
FÜR MEHR KLARHEIT IN IHRER GESCHÄFTSIDEE:
Sie haben eine Geschäftsidee – aber noch keinen klaren Plan, wie daraus ein tragfähiges Geschäftsmodell werden kann?
Genau hier setzt das Business Model Canvas an. Mit diesem einfachen, visuellen Tool bringen Sie Struktur in Ihre Idee und sehen auf einen Blick, wie Ihr Geschäftsmodell wirklich funktioniert.
Was ist das Business Model Canvas?
Das Business Model Canvas (kurz: BMC) ist ein vielseitig einsetzbares Tool zur Strukturierung von Geschäftsmodellen. Es unterstützt Sie dabei, sich einen Überblick über die wichtigsten Schlüsselfaktoren Ihres Geschäftsmodells zu verschaffen.
Die Methodik wurde vom Schweizer Alexander Osterwalder entwickelt und in seinem Buch „Business Model Generation“ veröffentlicht. Seitdem begeistert es viele Menschen bei der strategischen Planung und Entwicklung von Geschäftsmodellen. Es besteht aus neun Bereichen. Jeder dieser sogenannten „Building Blocks“ steht für einen zentralen Aspekt.
Warum Business Model Canvas?
Das Canvas hilft Ihnen dabei,
-
Ihre Zielgruppe klar zu definieren
-
Ihr Wertangebot verständlich zu formulieren
-
wichtige Einnahmequellen und Kosten zu erkennen
-
und alle Bausteine Ihres Geschäftsmodells systematisch miteinander zu verbinden
Das Ergebnis: Sie bekommen mehr Klarheit, Struktur und Fokus für Ihre Geschäftsidee.
Gerade für Gründer:innen oder neue Geschäftsideen ist das Business Model Canvas deshalb ein sehr hilfreiches Werkzeug.
Anwendung: So funktioniert das Tool
Laden Sie sich zunächst das Business Model Canvas als PDF herunter und drucken sie es aus. Am besten funktioniert es, wenn es auf einem großen Blatt Papier ausgedruckt oder auf einem White Board dargestellt ist. Dann ist genügend Platz, um Gedanken und Ideen zu visualisieren.
Das Business Model Canvas besteht aus den folgenden neun Geschäftsmodell-Bausteinen:
- Kundensegmente
- Wertangebote
- Kanäle
- Kundenbeziehungen
- Einnahmequellen
- Schlüsselressourcen
- Schlüsselaktivitäten
- Schlüsselpartnerschaften
- Kostenstrukturen
Das benötigen Sie:
Sie benötigen ein großes Blatt Papier 📋, ein paar Stifte ✏️, Post-Its – und schon kann es losgehen!
☑️ Drucken Sie die BMC-Vorlage aus bzw. zeichnen Sie die Canvas auf ein großes Blatt Papier bzw. ein White Board.
☑️ Schreiben Sie alle Ideen und Gedanken auf die Post-its (oder andere Zettel).
☑️ Bringen Sie diese auf dem Papier oder White Board an.
☑️ Jetzt wird es super spannend, denn auf einen Blick ist zu erkennen, wie sich die einzelnen Ideen zu einem Ganzen zusammenfügen. 😃
☑️ Die Ansicht ist noch nicht überzeugend? Dann lässt sich alles so lange ändern, bis das Modell Ihnen zusagt und im Idealfall auch tragfähig ist.
Lassen Sie uns noch schnell die neun Felder genauer betrachten, bevor Sie loslegen…
Zentrale Bestandteile des Business Model Canvas
Das BCM enthält neun Felder mit Schlüsselfaktoren. Diese werden nach und nach mit Inhalt gefüllt und in eine sinnvolle Beziehung zueinander gebracht. Bei den Schlüsselfaktoren handelt es sich um die folgenden neun Bausteine unterteilt:
➡️ 1. Kundensegmente – Welche Personen möchten Sie mit Ihrem Angebot erreichen?
Die Kundschaft ist das Herzstück jedes Geschäftsmodells. Deshalb definieren Sie im Business Model Canvas zunächst, für welche Personen oder Organisationen Ihr Angebot einen Mehrwert schafft.
Tragen Sie in diesem Feld alle Kund:innen ein, die Sie mit Ihrem Angebot erreichen möchten. Das Geschäftsmodell wird anschließend gezielt an den Bedürfnissen dieser Zielgruppen ausgerichtet. Denn ohne passende Kund:innen gibt es langfristig auch keine Umsätze.
Um die Kundschaft besser zu verstehen und gezielter anzusprechen, ist es hilfreich, den Markt zu segmentieren. Dabei wird der Gesamtmarkt anhand bestimmter Merkmale in einzelne Gruppen unterteilt – zum Beispiel nach:
-
Alter oder Lebenssituation
-
Bedürfnissen oder Problemen
-
Verhalten oder Kaufgewohnheiten
-
Branche oder Unternehmensgröße
Durch eine solche Segmentierung erkennen Sie schneller, welche Zielgruppen besonders relevant sind und welche Sie nicht bedienen möchten. Das hilft dabei, Ihr Angebot klarer zu positionieren und erfolgreicher zu vermarkten.
Ein Geschäftsmodell kann ein oder mehrere Kundensegmente beinhalten. Wichtig ist, dass Sie Ihre wichtigsten Zielgruppen bewusst auswählen und priorisieren. Wenn Sie bereits mit Personas arbeiten, können diese ebenfalls als Kundensegmente im Canvas verwendet werden.
Diese Fragen können unterstützen:
-
Für wen schaffe ich mit meinem Angebot einen Wert?
-
Wer sind meine wichtigsten Kund:innen?
-
Lassen sich meine Kund:innen anhand gemeinsamer Merkmale (z. B. Alter, Ort, Bedürfnisse oder Verhalten) in Gruppen einteilen?
-
Benötigen unterschiedliche Kundensegmente jeweils ein eigenes Angebot?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollten Ihre wichtigsten Kundensegmente oder Personas stehen. Wenn Sie mehrere Zielgruppen ansprechen, sollten diese idealerweise priorisiert werden.
👉 Notieren Sie die Segmente am besten auf Post-its und platzieren Sie diese im Canvas. So können Sie Ideen flexibel ergänzen, verschieben oder anpassen, während sich Ihr Geschäftsmodell weiterentwickelt.
➡️ 2. Wertangebote – Welches Angebot schöpft Wert für ein bestimmtes Kundensegment?
Es geht weiter in der Mitte Ihres BMCs: Zu jedem Kundensegment gehört ein passendes Werteversprechen. Dieses ist auf die Bedürfnisse des jeweiligen Segments abgestimmt.
Das so genannte Wertangebot ( „Value Proposition“ ) beschreibt, welchen konkreten Nutzen Ihr Angebot für ein bestimmtes Kundensegment hat. Es ist der Hauptgrund, warum Kund:innen sich für Ihr Angebot entscheiden – und nicht für das eines Wettbewerbers. Es beantwortet die zentrale Frage: Welches Problem lösen Sie oder welches Bedürfnis erfüllen Sie?
Manche Wertangebote sind komplett neu und innovativ. Andere verbessern bereits bestehende Lösungen – zum Beispiel durch einen besseren Service, einen niedrigeren Preis oder eine einfachere Nutzung.
Wichtig ist, dass jedes Kundensegment ein passendes Wertangebot erhält, das auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist.
Diese Fragen können unterstützen:
-
Welches Problem möchten meine Kund:innen lösen?
-
Welchen konkreten Nutzen oder Mehrwert bietet mein Angebot?
-
Welche Bedürfnisse erfülle ich mit meinem Produkt oder meiner Dienstleistung?
-
Welche Kombination aus Produkten, Dienstleistungen oder Services biete ich an?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollten Ihre wichtigsten Value Propositions (Wertangebote) stehen.
👉 Idealerweise ordnen Sie diese den jeweiligen Kundensegmenten oder Personas zu, damit klar wird, welches Angebot welchen Nutzen für welche Zielgruppe schafft.
➡️ 3. Kanäle – Über welche Kanäle erreichen Sie Ihre Kund:innen?
Sie wissen nun, wer Ihre Kund:innen sind und welchen Nutzen Ihr Angebot bietet. Im nächsten Schritt geht es darum zu klären, über welche Kanäle Sie Ihre Zielgruppen erreichen und wie Ihr Angebot zu ihnen gelangt.
Kanäle beschreiben die Schnittstellen zwischen Ihrem Unternehmen und Ihren Kund:innen. Dazu gehören sowohl Kommunikations-, Vertriebs- als auch Distributionskanäle.
Es geht also darum zu verstehen, wie Kund:innen auf Ihr Angebot aufmerksam werden, wie sie sich darüber informieren und auf welchem Weg sie Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung letztlich kaufen.
Hilfreich ist dabei das Konzept der Customer Journey, das den Weg der Kund:innen von der ersten Aufmerksamkeit bis zum Kauf beschreibt. Auch ohne eine detaillierte Analyse der Customer Journey können Sie bereits wichtige Kanäle identifizieren.
Diese Fragen können unterstützen:
-
Wie werden Kund:innen auf mein Angebot aufmerksam?
-
Über welche Kommunikations- und Vertriebskanäle erreiche ich meine Zielgruppen?
-
Welche Kanäle funktionieren besonders gut?
-
Gibt es unterschiedliche Kontaktpunkte (Touchpoints) entlang der Customer Journey?
-
Werden verschiedene Kundensegmente über unterschiedliche Kanäle erreicht (z. B. online oder offline)?
-
Wie läuft der Kaufprozess der Kund:innen ab?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollte eine Liste der wichtigsten Kanäle stehen, über die Sie Ihre Kund:innen erreichen.
👉 Idealerweise verknüpfen Sie die Kanäle mit den jeweiligen Kundensegmenten oder Personas. Zusätzlich können Sie notieren, wann und wie diese Kanäle entlang der Customer Journey relevant werden.
👉 Besonders für Startups und wachsende Unternehmen ist dieser Baustein strategisch sehr wichtig. Die richtigen Kanäle entscheiden oft darüber, wie sichtbar Ihr Angebot ist und wie effizient Sie neue Kund:innen gewinnen können.
➡️ 4. Kundenbeziehungen – Welche Beziehungen geht das Unternehmen mit den Kundensegmenten ein?
In diesem Baustein legen Sie fest, wie Ihr Unternehmen mit den verschiedenen Kundensegmenten interagiert und Beziehungen aufbaut.
Je nach Geschäftsmodell können Kundenbeziehungen ganz unterschiedlich gestaltet sein. Manche Unternehmen setzen auf persönliche Betreuung, andere auf automatisierte Prozesse oder digitale Self-Service-Angebote.
Überlegen Sie also, welche Art der Beziehung Ihre Kund:innen erwarten und wie Sie diese langfristig aufbauen und pflegen möchten. Eine gute Kundenbeziehung trägt entscheidend dazu bei, Kund:innen zu gewinnen, zufriedenzustellen und langfristig zu binden.
Diese Fragen können dabei unterstützen:
-
Erfolgt die Kommunikation persönlich oder automatisiert?
-
Gibt es persönliche Ansprechpartner:innen oder Supportangebote?
-
Wie gewinnen Sie neue Kund:innen und wie binden Sie bestehende Kund:innen langfristig?
-
Welche Kanäle oder Medien nutzen Sie für die Kommunikation (z. B. Newsletter, Social Media oder Kundenservice)?
-
Gibt es Maßnahmen zur Umsatzsteigerung, z. B. Up-Selling oder Cross-Selling?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld beschreiben Sie die Art der Kundenbeziehungen, die Sie mit Ihren Zielgruppen aufbauen und pflegen möchten.
👉 Wenn Sie unterschiedliche Kundensegmente bedienen, können auch verschiedene Formen der Kundenbeziehungsinnvoll sein.
👉 Eine durchdachte Strategie zur Kundengewinnung und Kundenbindung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für jedes Geschäftsmodell.
➡️ 5. Einnahmequellen – Welche Einkünfte werden aus jedem Kundensegment bezogen?
Ohne Moos 💰 nix los – kein Geschäftsmodell funktioniert langfristig ohne Geld. Im Mittelpunkt dieses BMC-Blocks stehen die entscheidenden Fragen, wie sich mit dem Geschäftsmodell Geld verdienen lässt und wie viel jede Einnahmequelle zum Gesamtumsatz beiträgt.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Einnahmen zu erzielen, zum Beispiel durch:
-
Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen
-
Nutzungsgebühren
-
Mitglieds- oder Abonnementgebühren
-
Vermietung, Verpachtung oder Leasing
-
Lizenzgebühren
Diese Fragen können dabei unterstützen:
-
Für welchen Nutzen sind meine Kund:innen bereit zu zahlen?
-
Wie hoch ist die Zahlungsbereitschaft der Kund:innen?
-
Gibt es vergleichbare Angebote im Markt?
-
Wie verdienen Wettbewerber Geld?
-
Wie viel trägt jede Einnahmequelle zum Gesamtumsatz bei?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollten Ihre wichtigsten Einnahmequellen aufgeführt sein.
👉 Idealerweise ordnen Sie diese den jeweiligen Kundensegmenten oder Wertangeboten zu. So wird sichtbar, welche Zielgruppen und Angebote die wichtigsten Umsatztreiber sind.
➡️ 6. Schlüsselressourcen – Welche Ressourcen braucht das Geschäftsmodell?
Schlüsselressourcen sind alle wichtigen Ressourcen, die erforderlich sind, damit Ihr Geschäftsmodell funktioniert.
Viele dieser Ressourcen ergeben sich bereits aus den vorherigen Bausteinen – etwa aus Ihrem Wertangebot, den Vertriebswegen oder den Kundenbeziehungen.
Zu den Schlüsselressourcen können beispielsweise gehören:
-
qualifizierte Mitarbeiter:innen
-
technologische Infrastruktur oder Software
-
finanzielle Ressourcen
-
Marken, Patente oder Lizenzen
-
Maschinen, Anlagen oder andere materielle Ressourcen
Diese Fragen können dabei unterstützen:
-
Auf welchen Ressourcen basiert mein Wertangebot?
-
Welche Ressourcen brauche ich, um meine Kund:innen zu erreichen und zu bedienen?
-
Welche Rollen oder Kompetenzen sind im Unternehmen besonders wichtig?
-
Welche technischen oder digitalen Systeme werden benötigt?
-
Wird Kapital benötigt, um das Geschäftsmodell umzusetzen oder zu skalieren?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld notieren Sie die wichtigsten Ressourcen, die notwendig sind, um Ihr Geschäftsmodell umzusetzen und den Kundennutzen zu liefern.
👉 Konzentrieren Sie sich dabei auf die entscheidenden Ressourcen, ohne die Ihr Geschäftsmodell nicht funktionieren würde.
➡️ 7. Schlüsselaktivitäten – Was ist zu tun, damit alles läuft?
Die Schlüsselaktivitäten sind die wichtigsten Aufgaben und Prozesse, die notwendig sind, damit Ihr Geschäftsmodell funktioniert. Auch hier geht es darum festzuhalten, worauf der besondere Fokus liegen muss, damit Sie die Produkte bzw. Dienstleistungen anbieten können und immer besser und erfolgreicher werden. 🤩 Sie beschreiben also, welche zentralen Tätigkeiten Ihr Unternehmen ausführen muss, um das Wertangebot zu erstellen, Kund:innen zu erreichen und Einnahmen zu generieren.
Oft lassen sich diese Aktivitäten direkt aus anderen Bereichen des Business Model Canvas ableiten – etwa aus dem Wertangebot, den Kanälen oder den Kundenbeziehungen.
Diese Fragen können dabei unterstützen:
-
Welche Aktivitäten sind notwendig, um mein Wertangebot umzusetzen?
-
Welche Tätigkeiten sind für Vertrieb und Marketing erforderlich?
-
Welche Aktivitäten sind notwendig, um Kundenbeziehungen aufzubauen und zu pflegen?
-
Welche Prozesse sind erforderlich, um Ressourcen und Partnerschaften zu nutzen?
-
Welche Aktivitäten sind entscheidend für den langfristigen Erfolg des Geschäftsmodells?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld sollten die wichtigsten Aktivitäten Ihres Unternehmens stehen – also die Aufgaben, ohne die Ihr Geschäftsmodell nicht funktionieren würde.
👉 Konzentrieren Sie sich auf die wesentlichen Tätigkeiten, die den größten Einfluss auf den Erfolg Ihres Unternehmens haben.
➡️ 8. Schlüsselpartner:innen – Welche Schlüsselpartnerschaften gibt es?
Viele Geschäftsmodelle funktionieren nicht vollständig allein. Deshalb wird auf der linken Seite des BMC der Frage nachgegangen, welche Partner:innen eine wichtige Rolle für Ihr Geschäftsmodell spielen.
Partnerschaften können zum Beispiel entstehen mit:
-
Lieferanten oder Zulieferern
-
strategischen Partnerunternehmen
-
Technologieanbietern
-
Vertriebspartnern
-
Kooperationspartnern
Solche Partnerschaften können helfen, Ressourcen zu sichern, Kosten zu reduzieren, Risiken zu teilen oder neue Märkte zu erschließen.
Diese Fragen können dabei unterstützen:
-
Gibt es Partner:innen, die für mein Geschäftsmodell besonders wichtig sind?
-
Gibt es Partner:innen, ohne die mein Wertangebot nicht umsetzbar wäre?
-
Können Partnerschaften Kosten senken oder Effizienz steigern?
-
Ermöglichen Partner:innen Zugang zu Kund:innen, Ressourcen oder Know-how?
-
Welche Partnerschaften sind strategisch besonders relevant?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld listen Sie die wichtigsten strategischen Partnerschaften auf, die für Ihr Geschäftsmodell eine zentrale Rolle spielen.
👉 Konzentrieren Sie sich auf Partnerschaften, die einen echten Mehrwert für Ihr Geschäftsmodell liefern.
➡️ 9. Kostenstrukturen – Welche Kosten fallen an?
Last but not least geht es jetzt darum, die wesentlichen Kosten Ihres Geschäftsmodells zu betrachten. 💰
Wenn Sie die vorherigen Felder des Business Model Canvas ausgefüllt haben, lassen sich viele Kosten bereits ableiten – zum Beispiel aus den benötigten Ressourcen, Aktivitäten oder Partnerschaften.
Ziel ist es, die zentralen Kostentreiber Ihres Geschäftsmodells zu erkennen.
Diese Fragen können dabei unterstützen:
-
Welche Kosten entstehen durch mein Geschäftsmodell?
-
Welche Schlüsselressourcen verursachen die größten Kosten?
-
Welche Aktivitäten sind besonders kostenintensiv?
-
Welche weiteren Ausgaben beeinflussen das Ergebnis wesentlich?
Was in diesem Feld stehen sollte:
👉 In diesem Feld werden die wichtigsten Kosten und Kostentreiber Ihres Geschäftsmodells notiert.
👉 Es geht dabei nicht um eine detaillierte Budgetplanung, sondern um die zentralen Kostenfaktoren, die für den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Geschäftsmodells entscheidend sind.
Hilfsmittel, Tipps und Tricks
Hier gibt es weitere Infos und Materialien:
- Das Tool gibt es als PDF-Download unter businessmodelgeneration.com. Alexander Osterwalder stellt die Canvases unter einer Creative Commons-Lizenz zur Verfügung.
- In diesem YouTube-Video wird das Business Model Canvas sehr anschaulich erklärt.
- Personen, die das Tool lieber direkt in digitaler Form bearbeiten und speichern möchten, sollten sich die Version von Canvanizer ansehen.
- Und Beispiele zur Anwendung des Business Model Canvas bei Unternehmen wie Skype, Amazon und Google werden in diesen interessanten Slides auf Slideshare erläutert.
Fazit: Mit dem Business Model Canvas Klarheit über Ihr Geschäftsmodell gewinnen
Vielleicht gibt es die eine oder andere Kritik an diesem Tool. Diese findet hier aber keinen Platz – heute gibt es nur Komplimente. 😊
Das Business Model Canvas ist ein einfaches und gleichzeitig sehr wirkungsvolles Tool, um Geschäftsideen zu strukturieren und Geschäftsmodelle übersichtlich darzustellen. Statt sich direkt in einen umfangreichen Businessplan zu stürzen, hilft das Canvas dabei, die wichtigsten Bausteine eines Geschäftsmodells schnell sichtbar zu machen. Auf einer einzigen Seite erkennen Sie, wie Zielgruppen, Wertangebote, Einnahmequellen, Ressourcen und Aktivitäten zusammenhängen.
Gerade für Gründer:innen oder neue Geschäftsideen bietet das Business Model Canvas große Vorteile:
-
Es schafft Klarheit über die eigene Geschäftsidee
-
Es hilft, Zusammenhänge im Geschäftsmodell zu verstehen
-
Es ermöglicht ein schnelles Testen und Anpassen von Ideen
-
Es unterstützt dabei, den Fokus auf die wirklich wichtigen Faktoren zu legen
Ein weiterer Vorteil: Das Canvas ist flexibel. Ideen lassen sich jederzeit anpassen, erweitern oder neu kombinieren. Gerade in frühen Phasen einer Geschäftsidee ist das besonders hilfreich.
Gleichzeitig zeigt das Business Model Canvas auch, dass ein Geschäftsmodell kein einzelnes Element, sondern ein System aus verschiedenen Bausteinen ist. Alle neun Bereiche hängen miteinander zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.
Wenn Sie das Canvas ausfüllen, werden Sie schnell merken: Viele Fragen rund um Ihre Geschäftsidee werden plötzlich klarer und greifbarer. Vielleicht entdecken Sie sogar neue Chancen oder erkennen frühzeitig mögliche Herausforderungen. Gerade deshalb wird das Business Model Canvas heute häufig eingesetzt – sowohl von Startups und Gründer:innen als auch von etablierten Unternehmen, die ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln möchten.
👉 Nächster Schritt: Vom Canvas zur tragfähigen Geschäftsidee
Das Business Model Canvas ist ein hervorragender erster Schritt, um eine Idee zu strukturieren. Viele Gründer:innen merken jedoch beim Ausfüllen, dass weitere Fragen entstehen:
-
Ist meine Geschäftsidee wirklich tragfähig?
-
Ist meine Zielgruppe klar genug definiert?
-
Funktioniert mein Geschäftsmodell auch wirtschaftlich?
-
Wie gehe ich die nächsten Schritte systematisch an?
Genau an diesem Punkt kann eine strukturierte Begleitung im Gründungsprozess sehr wertvoll sein. Wenn Sie Ihre Geschäftsidee weiterentwickeln und Schritt für Schritt zu einem klaren, tragfähigen Geschäftsmodell ausarbeiten möchten, kann ein strukturierter Prozess helfen, den roten Faden zu behalten und typische Fehler zu vermeiden.
👉 Viel Erfolg beim Entwickeln Ihres Geschäftsmodells!
Das Business Model Canvas ist ein großartiger Ausgangspunkt, um Ideen zu strukturieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Nehmen Sie sich also Zeit, die einzelnen Bausteine sorgfältig auszuarbeiten – und scheuen Sie sich nicht, Ihr Modell immer wieder anzupassen. Denn genau darin liegt die Stärke des Canvas: Es macht komplexe Geschäftsmodelle sichtbar, verständlich und weiterentwickelbar.
Viel Erfolg beim Business-Modellieren! 🚀
HABEN SIE FRAGEN?
Weitere Fragen können wir gerne in einem kostenfreien Gespräch klären. Klicken Sie hier, um ganz einfach einen unverbindlichen Termin zu vereinbaren oder kontaktieren Sie mich gerne direkt. Ich freue mich auf Sie.
NEWS
los gehts!
So nutzen Sie die Swot-Analyse für die Entwicklung der Strategie
So nutzen Sie die Swot-Analyse für die Entwicklung der Strategie
SWOT ANALYSE EINFACH VERSTEHEN UND IN WENIGEN SCHRITTEN ERSTELLEN:
Wie erstellt man eine SWOT-Analyse? Und worauf sollte geachtet werden? Hier gibt es die Antworten. 😊 Denn die SWOT-Analyse ist ein wichtiges Tool. Sie zeigt Stärken und Schwächen des Unternehmens sowie Chancen und Risiken auf dem Markt. So erhalten Sie wertvolle Einblicke zur Bestandsaufnahme und für das anschließende Entwickeln der Strategie.
Was ist eine SWOT-Analyse?
Die SWOT-Analyse ist ein Tool zur strategischen Planung und oftmals der erste Schritt für die Strategieentwicklung. Zudem ist sie ein wichtiger Baustein des Businessplans bzw. Geschäftsplans. Denn das Ergebnis der SWOT-Analyse zeigt auf, was betrachtet werden soll, wenn es um die aktuelle Situation des Unternehmens und die zukünftigen Entwicklungen im Umfeld geht.
Obwohl die Anwendung dieser Methode meistens das Ziel verfolgt, die Bedingungen eines Unternehmens „unter die Lupe“ zu nehmen, eignet sie sich auch sehr gut für die Analyse von Projekten oder auch Einzelpersonen. In der weiteren Darstellung wird sich jedoch auf die Bestandsaufnahme eines Unternehmens konzentriert.
Der Begriff SWOT steht für die Anfangsbuchstaben der zu untersuchenden Bereiche:
👉 Strengths = Stärken
👉 Weaknesses = Schwächen
👉Opportunities = Chancen
👉 Threats = Risiken
Die ersten beiden Bereiche, also die Stärken und Schwächen, beziehen sich auf die Eigenschaften des Unternehmens und sind interne Faktoren, die direkt beeinflusst werden. Die beiden anderen Bereiche, also die Chancen und Risiken, beziehen sich auf die Eigenschaften der Umwelt und betrachten externe Faktoren, die nicht direkt beeinflusst werden können.
Mit der SWOT-Analyse wird folgendes gegenüber gestellt:
➜ Stärken und Schwächen des Unternehmens (Unternehmensanalyse bzw. interne Analyse)
➜ Chancen und Risiken im Umfeld (beinhaltet eine Markt- bzw. externe Umfeldanalyse)
Je nachdem, wie die internen und externen Faktoren ausbalanciert sind, entscheidet darüber, wie die nächsten Schritte des unternehmerischen Handelns aussehen sollten.
Wie wird eine SWOT-Analyse erstellt?
Für Ihre SWOT-Analyse recherchieren Sie erstmal überall und suchen nach Informationen, die das Geschehen im Umfeld des Unternehmens und im Markt beschreiben. 🔎 Dabei ist es für die Informationsbeschaffung hilfreich, wenn Sie sich bezüglich der vier SWOT-Kategorien folgende Fragen stellen – und beantworten:
– Was lief gut in der Vergangenheit?
– Welche Ursachen waren entscheidend für bisherige Erfolge?
– Worauf kann das Unternehmen stolz sein?
– Was kann das Unternehmen besser als der Wettbewerb?
– Wo ist das Unternehmen schwach?
– Was fiel bislang schwer?
– Was fehlt?
– Warum gehen Aufträge an den Wettbewerb verloren?
– Welche Möglichkeiten bieten sich?
– Welche Zukunftschancen sind absehbar?
– Welche Trends sind günstig?
– Welche Veränderungen im Umfeld können vorteilhaft sein?
– Wo lauern Gefahren für das bisherige Geschäftsmodell?
– Welche Entwicklungen im Umfeld des Unternehmens könnten sich ungünstig auf die Geschäftsentwicklung oder die Wettbewerbsfähigkeit auswirken?
– Welche Aktivitäten des Wettbewerbs sind zu erwarten?
👉 Bei der nach innen orientierten Stärken-Schwächen-Analyse liegt der Fokus darin, den Handlungsspielraum des eigenen Unternehmens gegenüber den wichtigsten Wettbewerber:innen herauszuarbeiten.
👉 Die nach außen gerichteten Chancen-Risiken-Analyse hat zur Hauptaufgabe, existierende Entwicklungen und Gelegenheiten seitens des Marktes oder der Branche zu erkennen, die für das Business Zukunftschancen bzw. -risiken darstellen. Hierbei unterstützend sind auch Methoden wie das Fünf-Kräfte-Modell nach Porter oder auch die Umfeldanalyse (=PESTEL-Analyse).
Ihre recherchierten Informationen werden in der SWOT-Matrix entsprechend eingetragen. So werden die wichtigsten Einflusskräfte aus der Unternehmens- und Umfeldanalyse auf einen Blick sichtbar. Selbstverständlich können Ihre Ergebnisse aus der vorher erarbeiteten Branchen- oder Umfeldanalyse ebenfalls hier miteinfließen.
Darstellung der SWOT-Analyse
Ihre recherchierten Informationen werden in der SWOT-Matrix entsprechend eingetragen. So sind die wichtigsten Einflusskräfte aus der Unternehmens- und Umfeldanalyse auf einen Blick sichtbar.
Selbstverständlich können Ihre Ergebnisse aus der vorher erarbeiteten Branchen- oder Umfeldanalyse ebenfalls hier miteinfließen.
Analyse der Zusammenhänge
Jetzt geht’s an die genaue Betrachtung: 😊 Das Ziel jeder SWOT-Analyse ist es, Aufschlüsse über die Faktoren zu erhalten, aus denen sich Handlungsoptionen ableiten lassen. Denn diese unterstützen Sie dabei, konkrete Entscheidungen über weitere Vorgehensweisen sowie mögliche Änderungen zu treffen und dann mit der Strategieplanung loszulegen. Ist klar, oder? 😎 Nachdem Sie also Ihre recherchierten Informationen in der SWOT-Matrix gegenübergestellt haben, sollten die Zusammenhänge zwischen den internen Faktoren von Stärke und Schwäche einerseits sowie die externen Faktoren der Chancen und Risiken andererseits erkennbar werden. Im Idealfall lassen sich jetzt für die Strategieplanung die ersten, allgemeinen Vorgehensweisen ableiten.
Welche Strategien ergeben sich aus der SWOT-Analyse?
Mit der Gegenüberstellung der verschiedenen Faktoren in der SWOT-Matrix, erhalten Sie einen raschen Überblick, wie die unterschiedlichen Bereiche zusammenwirken.
Abhängig vom Ergebnis der Analyse lassen sich aus diesen vier Beziehungskonstellationen als nächstes dann die Ziele ableiten. Und im darauf folgenden Schritt wird dann eine Strategie, also Ihr Big Plan, entwickelt. 🥳
Aus der SWOT-Matrix können die nachfolgenden Strategien für Ihr Business abgeleitet werden: Ausbauen, Aufholen, Absichern, Vermeiden. Diese vier Begriffe bezeichnen die mögliche strategische Stoßrichtung für Ihr Business.
Strategische Zielsetzung für die jeweiligen Kombinationen:
➡️ Stärken-Chancen-Kombination = Neue Chancen verfolgen, die zu den Stärken passen, und Kapital aus den Geschäftschancen schlagen 🤩
➡️ Schwächen-Chancen-Kombination = Schwächen verbessern und mögliche neue Geschäftschancen nutzen 😃
➡️ Stärken-Risiken-Kombination – heutige Stärken nutzen, Geschäftsbereiche und mögliche Risiken überwachen 🧐
➡️ Schwächen-Risiken-Kombination = Schwächen in den Bereichen mit ernsthaften Risiken eliminieren, mögliche Verteidigungsstrategien entwickeln 😵
Fazit
Am Anfang einer Strategieentwicklung steht die Analyse der Ausgangssituation bzw. des Zielmarkts. Besonders dafür erweist sich die SWOT-Analyse als ein sehr wichtiges und hilfreiches Tool.
Bevor Sie mit Ihrer Analyse loslegen, anbei noch ein paar Tipps:
- Bitte kalkulieren Sie für die Recherche viel Zeit ein. Denn die SWOT-Analyse kann sehr umfangreich sein. Auch wenn sich das möglicherweise erstmal nicht so spannend anhört: Der Aufwand ist notwendig, denn verlässliche Schlussfolgerungen lassen sich nur aus einer gründlichen Informationsrecherche ziehen.
-
Manchmal ist die Abgrenzung von Chancen und Stärken oder von Risiken und Schwächen nicht eindeutig. Dann erscheint es so, als lassen die Analysen keine Schlussfolgerungen zu. Bitte bedenken Sie in diesem Fall, dass bei der Stärken-Schwächen-Analyse der Fokus darin liegt, den Handlungsspielraum des eigenen Unternehmens gegenüber den wichtigsten Wettbewerbern herauszuarbeiten. Die nach außen gerichteten Chancen-Risiken-Analyse hat hingegen zur Aufgabe, existierende Entwicklungen und Gelegenheiten seitens des Marktes oder der Branche zu erkennen, die für das Business Zukunftschancen bzw. -risiken darstellen.
- Die SWOT-Analyse ist – wie der Name schon sagt 😉, eine Analyse. Also ist sie noch keine Strategieplanung. Es werden durch sie bestehende Zustände deutlich bzw. aufgezeigt, welche Entwicklungen oder Ereignisse möglich sind. Mit der Darstellung in der SWOT-Matrix wird eine grobe strategische Stoßrichtungen erkennbar. Allerdings lassen sich erst im Rahmen der darauf folgenden Strategieplanung daraus einzelne Projekte, Aktionen und Maßnahmen ableiten, entwickeln und anschließend umsetzen.
- Last but not least: Veränderungen sind in Ihrem Business, der Branche und auf dem Markt die einzige Konstante. Das bedeutet, dass es nicht ausreichend ist, die Analyse lediglich einmal zu erstellen – und gut ist. Wie auch bei den anderen strategischen Tools, handelt es sich bei der Betrachtung nur um eine Momentaufnahme. Ihr Business wächst und die unternehmerische Umwelt ändert sich. Deshalb ist die Analyse ist ein kontinuierlicher Vorgang, der regelmäßig wiederholt werden sollte.
Alles klar? Dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit der SWOT-Analyse.
Und sollten Sie kompetente Unterstützung dabei benötigen oder einfach „nur“ einen externen, erweiterten Blick über den wirtschaftlichen Faktentellerrand hinaus benötigen, dann kontaktieren Sie mich gerne. Zu zweit geht’s leichter – lassen Sie sich unterstützen. Ich freue mich auf Sie. 👋
Das könnte Sie auch interessieren:
NEWS
los gehts!
Die 72-Stunden-Regel: Warum Sie sofort anfangen sollten
Die 72-Stunden-Regel: Warum Sie sofort anfangen sollten
Die 72-Stunden-Regel besagt: Was Sie sich vornehmen, sollten Sie innerhalb von drei Tagen beginnen. Andernfalls sinkt die Wahrscheinlichkeit stark, dass Sie es je umsetzen. 72 Stunden sind genau drei Tage. Gemeint ist nicht, das Vorhaben in dieser Zeit abzuschließen, sondern den ersten sichtbaren Schritt zu tun.
Woher die Regel kommt
Die Regel stammt aus der Ratgeber- und Coachingliteratur, nicht aus der Forschung. Häufig wird sie mit der Zahl verknüpft, die Chance auf Umsetzung falle nach drei Tagen auf ein Prozent.
Diese Zahl ist griffig, aber sie hat keine belastbare Studie hinter sich. Ich nenne das hier bewusst, weil die Regel dadurch nicht schlechter wird. Sie ist eine Faustformel, kein Naturgesetz. Und als Faustformel funktioniert sie in meiner Beratungspraxis erstaunlich zuverlässig.
Warum drei Tage?
Der Kern ist einfach: Entschlossenheit hat eine Halbwertszeit. In dem Moment, in dem Sie sich etwas vornehmen, ist die Motivation am höchsten. Der Gedanke ist frisch, das Bild vom Ergebnis klar. Danach beginnt der Alltag, an ihm zu arbeiten. Es kommen Termine dazwischen, andere Prioritäten, Zweifel. Nach ein paar Tagen ist aus der Entscheidung ein Vorsatz geworden, und Vorsätze halten schlecht.
Dazu kommt, dass unser Gehirn Gewohnheiten bevorzugt und Neues zunächst abwehrt. Warum das so ist und was im Kopf dabei passiert, steht ausführlich hier: Warum wir Veränderungen nicht mögen
Die 72 Stunden sind also kein magisches Zeitfenster. Sie sind der Zeitraum, in dem Sie schneller sind als Ihre eigenen Einwände.
Was der erste Schritt sein sollte
Hier scheitern die meisten. Nicht am Vornehmen, sondern daran, dass der erste Schritt zu groß gedacht wird.
Der erste Schritt muss klein genug sein, dass Sie ihn heute noch tun können. Er muss nach außen sichtbar werden, nicht nur in Ihrem Kopf stattfinden.
| Vorhaben | Zu groß als erster Schritt | Passt in 72 Stunden |
|---|---|---|
| Website überarbeiten | Alle Texte neu schreiben | Eine Seite auswählen und den ersten Absatz ersetzen |
| Neues Angebot einführen | Konzept, Preis und Landingpage fertigstellen | Mit zwei Bestandskundinnen darüber sprechen |
| Buchhaltung digitalisieren | Software auswählen und einführen | Einen Termin mit der Steuerberatung vereinbaren |
| Mitarbeitende einstellen | Stellenanzeige veröffentlichen | Aufschreiben, welche Aufgaben abgegeben werden sollen |
| Regelmäßig sichtbar werden | Einen Redaktionsplan für ein Jahr erstellen | Einen einzigen Beitrag veröffentlichen |
Das Muster dahinter: Der erste Schritt ist nie die Hauptsache. Er ist das, was die Hauptsache unvermeidlich macht.
So wenden Sie die Regel an
- Schreiben Sie das Vorhaben auf. Ein Satz, in eigenen Worten, mit einem Ergebnis darin. Nicht „mehr Marketing machen“, sondern „bis Ende November stehen drei Referenzen auf meiner Website“.
- Bestimmen Sie den ersten Schritt. Klein, konkret, nach außen sichtbar.
- Tragen Sie ihn in den Kalender ein. Mit Datum und Uhrzeit, in den nächsten drei Tagen. Ein Termin ohne Uhrzeit ist ein Wunsch.
- Sagen Sie jemandem davon. Das ist der wirksamste und unbeliebteste Punkt. Wer es ausgesprochen hat, kommt schwerer wieder heraus.
- Tun Sie ihn. Auch unvollständig, auch unperfekt.
Für Schritt 5 hilft die Pomodoro-Technik: 25 Minuten am Stück, dann Pause. Oft reicht das schon, um den Anfang hinter sich zu bringen.
Was die Regel nicht leistet
Die Regel ersetzt keine Entscheidung. Wenn Sie seit Monaten schwanken, ob Sie ein Angebot streichen sollen, liegt das nicht an fehlender Geschwindigkeit, sondern an fehlender Klarheit. Schneller anzufangen macht eine unklare Richtung nicht klarer. Sie ersetzt auch keine Planung. Bei Vorhaben, die Geld, Verträge oder Menschen betreffen, ist Tempo kein Wert an sich.
Wo sie allerdings zuverlässig wirkt: bei Dingen, die Sie eigentlich schon entschieden haben und trotzdem vor sich herschieben. Das ist der häufigste Fall, und es ist kein kleiner.
Ein Prüfsatz
➡️ Denken Sie an ein Vorhaben, das Sie seit mehr als vier Wochen mit sich herumtragen.
➡️ Wenn Sie jetzt nicht sofort sagen können, was der erste Schritt wäre, ist das die eigentliche Baustelle. Nicht die fehlende Zeit, nicht der innere Schweinehund – sondern dass das Vorhaben noch zu unscharf ist, um damit anzufangen.
Wenn es am Vorhaben selbst hakt
Manchmal liegt die Blockade nicht in der Umsetzung, sondern eine Ebene davor. Sie wissen, dass sich etwas ändern muss, aber nicht genau was. Dann hilft kein Zeitfenster, sondern jemand, der die richtigen Fragen stellt.
Dafür gibt es Coaching to go, wenn es um Ihre persönliche Klarheit geht, und Business-Coaching für Unternehmen, wenn Veränderungen im Betrieb anstehen.
Und wenn Sie erst einmal sortieren möchten: In einem kostenfreien Erstgespräch schauen wir in 30 Minuten gemeinsam darauf, wo Sie stehen. Zum Online-Kalender
Diesen Termin können Sie übrigens in den nächsten 72 Stunden buchen. 😊
NEWS
los gehts!

Neueste Kommentare