SMART-Methode – Ziele richtig formulieren und erreichen

4 Fragen Jahresrückblick - by Anna Gottschalk

SMART-Methode – Ziele richtig formulieren und erreichen

WIE SIE IHRE ZIELE FESTLEGEN UND UMSETZEN:

Erst wenn wir wissen, welches Ziel angestrebt werden soll, lassen sich daraus eine strukturierte Vorgehensweise und konkrete Maßnahmen ableiten. Die SMART-Methode unterstützt dabei, Ziele zu formulieren und somit den eigenen Projekten zum Erfolg zu verhelfen. Und genau darum geht es heute in diesem Beitrag. 😊

Was ist die SMART-Methode?

Die SMART-Methode ist eine Technik, um Ziele zu definieren und erfolgreich umzusetzen. Sie unterstützt dabei, Ihre Ziele so zu formulieren, dass sie unmissverständlich und eindeutig sind. Je konkreter Sie Ihre Ziele bestimmen, desto genauer können Sie planen und Ihre persönliche oder unternehmerische Performance optimieren. Klingt gut, oder?

Also wollen Sie auf umsetzungsstarke und tragfähige Ziele setzen? Dann ist es hilfreich, nach der SMART-Methode zu verfahren. 😎 Dabei ermitteln Sie, wie konkret und realistisch das Ziel ist. Dazu wird geprüft, ob es spezifisch, messbar, ansprechendrealistisch und terminiert ist. Werden diese Kriterien erfüllt, ist es ein SMART-Ziel und es ist damit wahrscheinlicher, dass sich dieses Ziel auch tatsächlich erreichen lässt.

Die SMART-Formel ist ein englisches Akronym und steht für:

S PECIFIC = spezifisch, klar und präzise formulierte Ziele, die unmissverständlich sind

M EASURABLE = messbar, festgelegte Messzahlen

A TTRACTIVE = attraktiv und ansprechend, um die Ziele erstrebenswert zu machen

R EALISTIC = realistischer Rahmen, mit verfügbaren Ressourcen erreichbar

T IME-BOUND = terminiert, Ziele sollen im definierten Zeitrahmen realisierbar sein

👉 So wird im Rahmen des SMART-Modells beispielsweise die „Gewinnung von X neuen Kund:innen bis Datum durch eine neue Anzeigenkampagne auf Social Media-Kanal Y“ festgelegt, statt „Neukundengewinnung“ als grobes Ziel zu verfolgen.

SMART-Methode – die W-Fragen

Weil die meisten unserer Ziele komplex sind, lassen sie sich idealerweise in kleinere Teilziele unterteilen. Dabei ist es hilfreich, sich bei der Anwendung der SMART-Methode folgende W-Fragen zu stellen:

  • Was soll erreicht werden?
  • Warum soll es erreicht werden?
  • Wer ist daran beteiligt?
  • Wo soll dieses Ziel erreicht werden?
  • Welche Anforderungen oder Einschränkungen gibt es?

 👉 Manchmal sind für ein Projekt nur spezifische W-Fragen relevant. Gehen Sie sie einfach durch. So stellen Sie auch sicher, dass nichts vergessen wurde und alles für Sie und andere beteiligte Personen transparent und nachvollziehbar bleibt.

👉 Die Zielerreichung erkennen Sie dann daran, dass alle fünf geforderten SMART-Ziele erfüllt sind.   😊

Beispiel für die SMARTMethode – die W-Fragen

Ein Beispiel für die SMART-Methode ist das schon weiter oben erwähnte Ziel „Gewinnung von X neuen Kund:innen bis Datum durch eine neue Anzeigenkampagne auf Social Media-Kanal Y“.

Damit würden die W-Fragen der SMART-Methode folgenden Ansatz bedeuten:

  • Was: Was bedeutet in diesem Zusammenhang „neue Anzeigenkampagne ”?
  • Warum: Worin liegt der Sinn dieser Verbesserung und welchen Nutzen bringt die Veränderung dem Unternehmen? à„Gewinnung von X neuen Kund:innen“
  • Wer: Wer muss welche Maßnahmen ergreifen?
  • Wo: Wo werden die Maßnahmen durchgeführt?
  • Welche: Welche Anforderungen oder Einschränkungen gibt es?

Fazit

Ziele geben uns eine Richtung vor. Sie schaffen Klarheit und Fokussierung in unserem Bewusstsein – und auch Unterbewusstsein. Sie sind unverzichtbar für den Erfolg. Ohne ein festes Ziel vor Augen, können wir nur sehr schwer ankommen oder messen, wie nahe wir dem Ziel schon sind. Und wenn wir dann unser Ziel erreicht haben, dann machen sie zufrieden – und steigern das Selbstvertrauen. 😊

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Festlegung und Erreichung Ihrer Ziele.  👋

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Wer braucht einen Businessplan und was gehört hinein? + Checkliste

Businessplan Checkliste

Wer braucht einen Businessplan und was gehört hinein? + Checkliste

VON DER IDEE ZUM ERFOLG – DER BUSINESSPLAN ALS FAHRPLAN UND STEUERELEMENT:

Sie haben eine Geschäftsidee, möchten diese gerne realisieren und sind motiviert, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen? Mit dem Gründungsvorhaben gehen zahlreiche Überlegungen einher. Denn eine Firmen- bzw. Existenzgründung bringt viele Erfordernisse mit sich, die in einen soliden und realisierbaren Plan gefasst werden sollten.

Deshalb beginnt alles mit einem Businessplan. 😊 Er ist ein zentraler Bestandteil in der Planung für die Unternehmensgründung. Doch wer braucht einen Businessplan und was sollte enthalten sein?

Wer braucht einen Businessplan und warum?

➜ Businessplan als Orientierung 

Er ist ein notwendiger Bestandteil des Gründungsprozesses, gehört aber nicht wirklich zu den Lieblingsbeschäftigungen: der Businessplan. Der Name suggeriert bei vielen ein „planen“ und „sich festlegen müssen“. Aber auch dieser Schritt gehört dazu und ich verspreche Ihnen, dass der Ruf schlechter ist als das Erstellen an sich 😉.

Denn der Businessplan dient als Orientierung. Er unterstützt Gründer:innen in allen wichtigen Bereichen auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Der Geschäftsplan hilft raus aus einer möglichen Verzettelung, schafft Klarheit und gibt Überblick über die praktischen Erfordernisse Ihres zukünftigen Unternehmens. Somit leistet er einen unverzichtbaren Beitrag bei der Überführung Ihrer Idee in die unternehmerische Praxis.

Zudem analysieren Sie Branche und Wettbewerb, finden Stärken und Schwächen (SWOT-Analyse) heraus, entwickeln die Marketingstrategie und leiten Maßnahmen ab, Sie machen eine Finanzplanung, legen die Rechtsform fest – und vieles mehr.

Ja genau, der Businessplan ist ein wichtiges Steuerelement und er legt die Basis für eine Bestandsaufnahme, nachdem Ihr Business bereits eine Zeit lang aktiv ist: Welche Bestandteile Ihres Plans haben Sie  tatsächlich umgesetzt? Haben Sie Ihre Ziele zum geplanten Zeitpunkt erreicht? Entwickelt sich das Unternehmen so, wie es der Businessplan vorgibt?

 

➜ Businessplan für die Finanzierung und Präsentation gegenüber Dritten

Ein Businessplan erfüllt gleich mehrerer Zwecke: Er unterstützt Sie dabei, Klarheit in Gedankengänge zu bekommen, die Geschäftsidee zu strukturieren, zeigt mögliche Schwachstellen auf und hilft Ihnen, Ihr Projekt bis zum Ende durchzudenken.

Außerdem fordern Kreditinstitute für die Vergabe von Krediten einen Businessplan, zu dem auch eine solide Finanzplanung gehört. Im Finanzplan werden alle, in Ihrem Geschäftsplan durchgeführten Analysen und Überlegungen, in konkrete Zahlen umgewandelt. Diese geben dann Aufschluss über die Rentabilität Ihres Gründungsvorhabens. Mit dem Businessplan und der angegliederten Finanzplanung präsentieren Sie Ihre Geschäftsidee und die dazu gehörende Umsetzungsplanung gegenüber Dritten.

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Welche Bestandteile hat ein Businessplan?

Ein klarer Aufbau ist die Grundvoraussetzung für einen überzeugenden Businessplan. Auch wenn die Erfolgschancen einer Geschäftsidee, die im Businessplan geprüft werden, individuell sind, so folgt das Konzept im Aufbau stets einem ähnlichen Muster.

Checkliste Businessplan

Zu einem gründlich vorbereiteten Businessplan gehört die Ausarbeitung der folgenden Themen. (Die Checkliste finden Sie darunter zum Ausdrucken):

  • Executive Summary / Zusammenfassung
  • Geschäftsidee (Produkt- und Geschäftsbeschreibung)
  • Einschätzung Markt und Wettbewerb
  • Marketing und Realisierungsplan
  • Organisation
  • Wahl der Rechtsform
  • Finanzplanung
  • Chancen und Risiken
Businessplan Checkliste - kostenlos

 👉 Zum Download der Checkliste bitte hier klicken.  📄

Fazit

Ein Businessplan ist großartig 😃. Denn er unterstützt dabei, das Vorhaben durchdacht und planmäßig umzusetzen. Und auch nach dem Unternehmensstart gibt der Geschäftsplan eine grobe Richtung für die Unternehmensentwicklung vor, auch wenn Sie nicht bedingungslos daran festhalten und ggf. Anpassungen vornehmen sollten.

➡️ Wie Sie einen sattelfesten Businessplan erstellen und worauf es wirklich ankommt, erfahren Sie auch in meinem neuen Workbook „me and my businessplan“. Dort lesen Sie auch, was Sie ggf. in Ihrer bisherigen Konzeption anpassen sollten, so dass Sie eine solide Grundlage für Ihren Erfolg als Gründer:in bzw. Selbständige:r schaffen. Zudem gibt es eine gratis Businessplan Vorlage als Word Dokument. So erstellen Sie schnell und einfach einen Businessplan.

➡️ Ist Ihr Businessplan bereits fertig und Sie möchten wissen, ob er wirklich trägt? Dann werfen Sie einen Blick auf Die zweite Meinung – 90 Minuten, in denen wir gemeinsam Ihre Zahlen, Ihren Preis und Ihre nächsten Schritte durchgehen.“

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Zielgruppenanalyse – Lernen Sie Ihre Kunden und Kundinnen kennen

Zielgruppenanalyse

Zielgruppenanalyse – Lernen Sie Ihre Kunden und Kundinnen kennen

ANLEITUNG FÜR EINE ZIELGRUPPENANALYSE: DEFINITION, METHODEN, BEISPIELE UND TIPPS:

„Irgendwo da draußen muss sie sein“ 🧐 – denken Sie? Bei Linked In, Facebook, Instagram? Oder vielleicht doch beim Lesen eines Hochglanzmagazins oder der regionalen Tageszeitung? Die richtige Zielgruppe zu definieren ist sowohl für etablierte Unternehmen als auch für Existenzgründer:innen von großer Bedeutung. Denn es geht darum herauszufinden, an wen und wie die eigene Dienstleistung oder die Produkte in Zukunft erfolgreich verkauft werden können.

Falls Sie aktuell das Gefühl haben, wie beim Spiel „Topfschlagen“ mit verbundenen Augen herum zu wanken und mit dem Kochlöffel nach dem richtigen Zielgruppen-Topf zu schlagen, habe ich heute einige wichtige Tipps für Sie. Und eines sei vorweg gesagt: Zielgruppe definieren klingt schlimmer, als es in Wahrheit ist 😊 – versprochen. ✌️

Was ist eine Zielgruppenanalyse?

Die Zielgruppenanalyse ist die Basis aller Marketingaktivitäten. Ziel ist es, sich ein tieferes Verständnis für die eigene Zielgruppe und deren Bedürfnisse, Wünsche, Lebensstile und Kaufmotive zu verschaffen. Sie hilft dabei, aktuelle Trends und Veränderungen früh zu erkennen. Und diese können dann rechtzeitig in der Unternehmensplanung berücksichtigt werden, um eine effektive Marketingstrategie zu entwickeln. Es ist daher sinnvoll, in regelmäßigen Abständen eine Zielgruppenanalyse durchzuführen.

Warum ist die Zielgruppenanalyse wichtig?

Eine erfolgreiche Marketingstrategie basiert auf Inhalten, welche die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe abholen. Je besser Sie verstehen, auf welchem Markt Sie sich bewegen, wie der Wettbewerb aussieht und vor allem an wen Sie sich wenden, desto besser werden Sie diese Personen erreichen. Eine erfolgreiche Kommunikation beantwortet genau die Fragen, die Ihre Zielgruppe hat. Sie nutzt dazu die Formate und Ansprachen, die bei der Zielgruppe am besten ankommen.

Und genau deswegen ist die Analyse so wichtig. Durch das Wissen um Lebensstile, Bedürfnisse und Kaufverhalten können Inhalte passgenau auf die Zielgruppe zugeschnitten und für potenzielle Kund:innen in verschiedenen Phasen der Customer Journey entwickelt werden. Damit schaffen Sie dauerhaft einen Mehrwert für Ihre Kundschaft und verhindern unnötige Streuverluste. Eigentlich logisch, oder? 😊

Wie genau verläuft eine Zielgruppenanalyse?

Eine fundierte Zielgruppenanalyse im Marketing verläuft in mehreren Schritten:

  1. Zielgruppe definieren
  2. Zielgruppe charakterisieren
  3. Kaufverhalten untersuchen
  4. Analyse der Zielgruppe
  5. Benutzerprofile erstellen

Und diese Schritte gehen wir nun im Folgenden gemeinsam durch.

Zielgruppenanalyse - 5 Schritte

Fünf Schritte der Zielgruppenanalyse

➡️ Schritt 1: Definition der Zielgruppe  

Bevor Sie analysieren können, müssen Sie erst mal die Zielgruppe festlegen. 😊 Eine Zielgruppe besteht aus einer Menge von möglichen Käufer:innen eines Produktes bzw. einer Dienstleistung, die relevante Eigenschaften teilen.

Zunächst sollten Sie nun festlegen, welche Art von Kunden und Kundinnen Sie ansprechen möchten. Werden Sie dabei möglichst konkret, da die Kundengruppe andernfalls zu groß ausfällt, um Ihnen wirklich nützlich zu sein. Beschreiben Sie die Zielgruppe anhand demografischer und sozioökonomischer Merkmale.

➜ Folgende Aspekte können Sie dabei einbeziehen:

Privatkund:innen lassen sich gut nach demographischen Kriterien wie zum Beispiel Alter, Geschlecht, Familienstand, Haushaltsgröße, Einkommen, Bildung, Beruf, Nationalität, Religion, etc. unterteilen.

Bei Firmenkund:innen sieht das etwas anders aus. Oft wird nach Branchenzugehörigkeit, Unternehmensgröße (Mitarbeitende, Umsatz), Unternehmenstyp (öffentlicher oder privater Sektor) oder auch der geographischen Ausrichtung des Unternehmens (lokal, europa- oder weltweit) unterschieden.

👉 Je mehr Eigenschaften Sie einbeziehen, desto konkreter wird das Bild Ihrer potenziellen Kunden und Kundinnen.

Eine Zielgruppe könnte beispielsweise so aussehen:

Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren mit mittlerem Einkommen, tätig in der Marketingbranche, sportbegeistert und körperbewusst, die sich gerne mentale Auszeiten nehmen und regelmäßig meditieren.

Hört sich gut an, oder? Und diese erste Definition der Zielgruppe ermöglicht bereits ein effektiveres und effizienteres Marketing. Denn Sie können so potenzielle Kund:innen deutlich besser eingrenzen.

➡️ Schritt 2: Was die Kund:innen bewegt (Psychografische Merkmale)

Nun geht es um die Lifestyle-Variablen wie Hobbys, Mediengewohnheiten, soziale Aktivitäten, Mitgliedschaften, Reisezielvorlieben etc. Oft wird in dem Zusammenhang auch von psychografischen Merkmalen gesprochen.

 Folgende Fragen können bei Privatkund:innen helfen, einen genaueren und besseren Eindruck von den psychografischen Faktoren zu erhalten:

  • Welchen Lifestyle haben die Kund:innen?
  • Was bewegt sie und warum?
  • Welchen Hobbys gehen sie in ihrer Freizeit nach?
  • Ist ein ausgeprägtes Gesundheits- und Umweltbewusstsein vorhanden?
  • Haben sie traditionelle Einstellungen oder sind sie offen für Neues?
  • Haben sie bestimmte Einstellungen hinsichtlich Politik, Glaube, Geld, Familie, gesellschaftliche Werte etc.?

Auf Firmenkund:innen angewendet, umfassen diese Kriterien Dinge wie Umweltschutz, Aspekte der Nachhaltigkeit, Spenden für wohltätige Zwecke, Investitionen in Mitarbeitende (Schulungen, Beihilfen, Förderungen) etc.

➡️ Schritt 3: Das Kaufverhalten der Zielgruppe

Jetzt setzen wir den Schwerpunkt von den eher allgemeinen Eigenschaften der Zielgruppendefinition hin zu individuellen Merkmalen und zum Konsumverhalten  der Zielgruppe.

 Folgende Fragen können dabei helfen, einen genaueren und besseren Eindruck vom Kaufverhalten der Zielgruppe zu erhalten:

  • Warum kauft die Zielgruppe? Was sind die Kaufmotive?
  • Was genau kauft sie?
  • Über welche Vertriebskanäle kauft die Zielgruppe?
  • Was beeinflusst ihre Kaufentscheidung?
  • Wie hoch ist die Kauffrequenz und die Kaufbereitschaft?
  • Wann kauft die Zielgruppe? (hier können Ihnen Daten aus Google Trends gute Informationen liefern )
  • Gibt es beeinflussende Personen? Wenn ja, wer beeinflusst die Kaufentscheidung der Zielgruppe?
  • Gibt es Markenpräferenzen?
  • In welchen Lebenssituationen befinden sich die (potenziellen) Kund:innen?

Für die Preisgestaltung und das entsprechende Marketing sind außerdem wichtig:

  • Preissensitivität bzw. Preissensibilität: Wie viel ist die Zielgruppe bereit zu zahlen?
  • Wie hoch ist das durchschnittliche Haushaltseinkommen der Zielgruppe?

Sicherlich gibt es noch weitere Faktoren, die hier aufgelistet werden können, d. h. diese Liste ist nicht vollständig. Bedenken Sie immer, dass die Fragestellung zu Ihrer Zielgruppe so individuell ist, wie die Personen es auch sind.

➡️ Schritt 4: Analyse der Zielgruppe – Methoden

Folgende Methoden der Zielgruppenanalyse gibt es:

Umfragen:
  • Sie bieten eine gute Möglichkeit, Informationen mit relativ wenig Aufwand und in großer Zahl zu sammeln.
  • Zudem können Umfragen anonym durchgeführt werden. Das senkt die Hemmschwelle bei der Beantwortung Ihrer Fragen.
Interviews:
  • Gezielte, persönliche Befragungen erfordern zwar einen höheren Aufwand, liefern aber in der Regel qualitativ hochwertige Ergebnisse.
  • Im Rahmen der persönlichen Befragung können Sie mehr in die Tiefe gehen, um genau abzuwägen, was Ihre Zielgruppe bewegt.
Online-Recherche:
  • Die kostengünstigste Methode zur Datenerhebung bietet die klassische Online-Recherche. Bedenken Sie dabei bitte, dass Informationen aus dem Internet nicht immer verlässlich sind.
  • Vertrauenswürdige Quellen für die Zielgruppenanalyse finden Sie beispielsweise bei Statistaoder auf der Seite des Statistischen Bundesamts.
  • Google Analytics kann ebenfalls für die eigene Recherche unterstützend sein. Das Trackingtool bietet unter anderem Angaben zu Alter und Geschlecht von Besucher:innen Ihrer Website oder gibt auch Informationen zu deren Herkunft.

➡️ Schritt 5: Benutzerprofile erstellen 

Aus all den gesammelten Infos lassen sich nun Benutzerprofile in Form von sogenannten „Buyer Personas“ erstellen. Eine solche Persona ist ein:e fiktive:r Nutzer:in Ihres Angebots, also die Beschreibung einer idealtypischen Vertretung der Zielgruppe mit spezifischen Bedürfnissen, Verhaltensweisen, Wünschen und Zielen. Sie basiert auf Recherchen, Marktforschung und realen Daten Ihrer (potenziellen) Kund:innen.

Und so ergibt sich ein Bild der idealen Kunden und Kundinnen, auf das Sie nun die Kommunikations- und Werbemaßnahmen ausrichten können.

Ist das nicht großartig? 😃 Bereits an dieser Stelle wissen Sie, welche Inhalte Sie in welcher Tonalität anbieten sollten,und auf welchen Kanälen Sie Ihre Kunden und Kundinnen am ehesten abholen können.

Zielgruppenanalyse: Ein Beispiel

➜ Produkt: Meditationskissen aus nachhaltigen Materialien

Zielgruppe:

  • Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren
  • Mittleres bis hohes Einkommen
  • Höheres Bildungsniveau
  • Sportbegeistert, körperbewusst
  • Meditiert schon seit längerem
  • legt Wert auf nachhaltige Lebensweise und nachhaltige Produkte
  • Kauft ihre Produkte teils online, teils über regionalen Einzelhandel
  • Liest Magazine wie Happinez, flow, emotion
  • Social Media Plattformen: Linked In, Facebook, Xing

Buyer Persona:

Lena ist 33 Jahre alt und arbeitet als Marketingmanagerin in einem mittelständischen Unternehmen. Die alleinlebende Frau legt großen Wert auf eine nachhaltige Lebensweise. In ihrer Freizeit treibt sie viel Sport in der Natur und meditiert gerne. Ihr Herz schlägt außerdem für Musik und Mantras. Sie ist aktuell auf der Suche nach einem hochwertigen Meditationskissen, das ebenfalls allen Aspekten der Nachhaltigkeit entspricht. Instagram benutzt sie gar nicht. In unregelmäßigen Abständen verbringt sie Zeit auf anderen Social Media Plattformen wie Facebook, Linked In und Xing.

Fazit

In der heutigen Zeit sind zielgerichtete Inhalte unabdingbar, denn nur so können Sie Kund:innen effizient erreichen. Daher ist eine Zielgruppenanalyse nötig.

Bei der Zielgruppendefinition sind demografische und sozioökonomische Merkmale von Bedeutung. Im B2B-Bereich sind weitere Kriterien, wie organisatorische oder ökonomische Merkmale zu berücksichtigen. Zur Analyse können unterschiedliche Methoden, wie beispielsweise Umfragen, Interviews oder Online-Recherchen angewandt werden.

Da sich die digitale Welt in einem stetigen Wandel befindet, ist es wichtig, die Zielgruppenanalyse immer wieder anzupassen. Die Analyse ist also kein einmaliger Vorgang, sondern vielmehr ein kontinuierlicher Prozess.

Ist das nicht spannend, wie Sie mit genauen Kenntnissen über ihre Zielgruppe passgenaue Kommunikationsinhalte schaffen können? 😃 Und diese erreichen wirklich Ihre potenziellen Kund:innen, anstatt im oftmals von Content überladenen Internet unterzugehen. Denn wenn Sie die Bedürfnisse und Wünsche der potenziellen Kundschaft kennen, dann können sie mit passenden Inhalten auf sie zugehen.

Sollten Sie noch mehr über die effiziente Arbeit mit Zielgruppen erfahren wollen, dann downloaden Sie am besten direkt mein thematisch passendes Workbook „Erfolgsfaktor Positionierung“. Denn Kundengewinnung kann leicht gehen und Spaß machen. Es ist immer wieder eine Freude, zu sehen wie sich eine unverwechselbare, strategische Position auf den Umsatz auswirkt. 😃

Viel Erfolg damit und liebe Grüße. 👋

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Wachstumsstrategien – die Ansoff Matrix einfach erklärt

Rechtsform Unternehmensgründung

Wachstumsstrategien – die Ansoff Matrix einfach erklärt

DIE ANSOFF-MATRIX (PRODUKT-MARKT-MATRIX) EINFACH ERKLÄRT:

Unternehmen sind in der Regel auf Wachstum ausgerichtet. Das unterstreichen auch die Ziele der meisten Unternehmensgründungen: Vergrößerung des Marktanteils, Gewinnmaximierung, Steigerung der Verkaufszahlen usw. 

Geht es darum, strategische Entscheidungen für das Wachstum eines Unternehmens zu treffen, dann ist die Produkt-Markt-Matrix nach Harry Igor Ansoff dafür bestens geeignet. Sie veranschaulicht relativ einfach, welche grundsätzlichen Strategien den Unternehmen bzw.  Business Starter:innen zur Verfügung stehen, um sich auf Wachstum auszurichten und erfolgreiche Geschäftsideen zu entwickeln.

In diesem Beitrag erfahren Sie, was sich hinter den Wachstumsstrategien verbirgt und wie sie angewendet werden. 

Was genau ist die Ansoff-Matrix?

Die Ansoff-Matrix, auch Produkt-Markt-Matrix bezeichnet, dient der Entwicklung von Strategien und der langfristigen Planung Ihres Produkt- und Dienstleistungsportfolios. Sie ist ein super Werkzeug zur Entwicklung von Strategien für aktuelle und neue Märkte bzw. aktuelle und neue Produkte bzw. Dienstleistungen.

Mit einer Geschäftsidee oder anderen unternehmerischen Initiativen ist ein Unternehmen meistens auf Wachstum eingestellt. Und dafür hat der Ökonom und Mathematiker Harry Igor Ansoff vier verschiedene Strategien entwickelt, die die Marktsegmente und das jeweilige Produkt bzw. Dienstleistung zueinander in Beziehung setzen.

Aus den jeweiligen Produkt-Markt-Kombinationen lassen sich die entsprechenden Strategien für Ihr Business ableiten. Dabei richten Sie Ihr strategisches Denken nach Ihrer Kundschaft aus. Sie arbeiten also an Angeboten und Märkten bzw. Kundengruppen. So haben Sie auch die Möglichkeit, die strategische Stoßrichtung Ihres Unternehmens aus dem Chancen- und Risiken- Blickwinkel heraus klarer beurteilen zu können, um daraus Rückschlüsse auf Wachstumsmöglichkeiten zu ziehen. Klingt spannend? Dann lassen Sie uns direkt beginnen. 😊

Welche strategischen Alternativen bietet die Ansoff-Matrix?

Die Ansoff-Matrix unterscheidet vier strategische Optionen zur Erreichung von Wachstum: Die der Marktdurchdringung, der Marktentwicklung, der Produktentwicklung und der Diversifikation.

Wie ist die Ansoff-Matrix aufgebaut?

Die Ansoff-Matrix wird aufgestellt, wenn es darum geht, strategische Entscheidungen für das Wachstum eines Unternehmens zu treffen. Dazu wird auf der einen Seite der Markt eingeteilt in: bestehender Markt und neuer Markt.

Bevor wir uns die Strategien genauer anschauen, sollten Sie vorweg noch zwei Fragen beantworten:

  • Möchten Sie Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen beibehalten oder verändern?
  • Möchten Sie Ihre Produkte bzw. Dienstleistungen den bisherigen Kundengruppen anbieten oder neue Märkte erschließen?

👉  Schauen Sie sich nun die vier Strategie-Felder genauer an: In welches Feld passen Ihre Antworten?

Die vier Wachstumsstrategien

Haben Sie herausgefunden, in welches Feld Sie mit Ihrem Business und der zukünftigen Ausrichtung passen? Super 👏. Dann lesen Sie direkt weiter und schauen Sie sich mögliche Maßnahmen zur Umsetzung der gewählten Strategie an. 😊

➡️ Strategie: Marktdurchdringung

Bei der Marktdurchdringung geht es um die Absatzsteigerung von Produkten bzw. Dienstleistungen, die bereits auf dem Markt sind. Hierbei bleiben also sowohl der Markt als auch Produkte/Dienstleistungen identisch. Drängt also Ihr Business mit bestehenden Produkten bzw. Dienstleistungen in einen bereits bestehenden Markt, dann wird eine verbesserte Marktpenetration angestrebt und von Marktdurchdringung gesprochen. Das Wachstumspotenzial ist meistens begrenzt.

➜ Möglich Maßnahmen zur Umsetzung dieser Strategie sind:
Steigerung des Konsums bestehender Kund:innen (z.B. Kundenbindungsprogramme) Gewinnung bisheriger Nicht-Käufer:innen (z.B. neue Absatzkanäle, Preissenkung, kostenlose Produktproben)
Gewinnung neuer Kund:innen durch Abwerben von Kund:innen der Konkurrenz

➡️ Strategie: Produktentwicklung

Die Produktentwicklung oder Produktmodifikation ist eine Wachstumsstrategie für ein neues Produkt (bzw. Dienstleistung), das auf einem bereits bestehenden Markt eingeführt werden soll. Der Markt bleibt also gleich, aber das Produkt ändert sich.

Somit kann mit dieser Wachstumsstrategie das Angebot auf dem aktuellen Markt erweitert werden. Ziele dieser Strategie sind zum einen, dass Bestandskund:innen, die bereits mit den Produkten bzw. Dienstleistungen vertraut sind, neue optimierte Modelle kaufen sollen. Zudem kann mit ergänzenden Produkten, Dienstleistungen oder Varianten eine neue Kundengruppe angesprochen werden.

➜ Mögliche Vorgehensweisen zur Umsetzung dieser Strategie sind:
Erweiterung des Sortiments (Variation oder Innovation)
Anpassung veränderter Kundenbedürfnisse (Anpassung vorhandener Produkte/Dienstleistungen) Gewinnung neuer Kund:innen
Steigerung des Konsums bestehender Kund:innen

➡️ Strategie: Markterschließung

Mit der Erschließung neuer Marktsegmente oder geographischer Regionen wird das bestehende Angebot auf neuen Märkten angeboten. Es fallen keine neuen Entwicklungskosten an, allerdings sind mögliche Markteintrittsbarrieren zu beachten.

Mögliche Ansatzpunkte für eine Marktentwicklung können sein:
Eintritt in neue Absatzregion (z.B. regionale Markterweiterung)
Erschließung neuer Kundengruppen (Marktsegmentierung durch kundenspezifische Angebote, Absatzwege, Kommunikation)
Gewinnung neuer Kund:innen

➡️ Strategie: Diversifikation

Nach der Ansoff-Matrix ergibt sich noch eine letzte Wachstumsstrategie: die Diversifikation. Hier geht es um ein neues Produkt, das auf einem völlig neuen Markt angeboten wird. Das heißt also konkret, dass die traditionellen Geschäftsfelder verlassen werden. Die Entscheidung birgt einen hohen Unsicherheitsgrad und diverse Risiken, da sich das Unternehmen in komplett neuen Geschäftsfelder erst die Kompetenz erarbeiten musst. Allerdings gibt es wegen der Möglichkeit des Einstiegs in einen attraktiven neuen Markt sowie einer denkbaren Risikostreuung auch verstärkt Potenziale für den Unternehmenserfolg.

👉 Mögliche Maßnahmen zum Ausbrechen aus den bisherigen Tätigkeitsfeldern sind:

Aufnahme von Produkten bzw. Dienstleistungen aus vor- oder nachgelagerten Wertschöpfungsbereichen (durch horizontale Diversifikation = Angebot ist im Kerngeschäftsbereich des Unternehmens angesiedelt, z.B. Apple bietet iPhone, dann iPad) Aufnahme von Leistungen ohne Zusammenhang mit der bisherigen Unternehmenstätigkeit

Was benötigen Sie zum Wachsen?

Ist es nicht interessant, wie viele spannende Tools es gibt, die Sie bei strategischen Entscheidungen und Bestimmung des Unternehmenswachstums unterstützen?

Die verschiedenen Wachstumsstrategien der Ansoff-Matrix bringen unterschiedliche Risiken und Chancen mit sich. Zudem bieten sie sich in grundlegend unterschiedlichen Unternehmens- sowie Marktsituationen an.

Es ist also sehr wichtig, dass Sie sowohl die Ist-Situation und das Potenzial des Unternehmens als auch die Entwicklung der Absatzmärkte genau analysieren, bevor Sie sich für eine Marketingstrategie entscheiden.

Sollten Sie professionelle Unterstützung bei der Planung Ihrer nächsten unternehmerischen Schritte benötigen, dann kontaktieren Sie mich. Ich begleite und unterstütze Sie gerne auf Ihrem Weg. Mit der Kombination aus fachlichem Know-how und einem Gespür für Dynamiken in Gesellschaft und Wirtschaft weiß ich, worauf es ankommt. Mein Ziel ist es, Ihnen zu zeigen, wie leicht es sich anfühlen kann, wenn die Strategie sitzt und sich Ihr Business sowie aufeinander abgestimmte Marketingmaßnahmen mit voller Wirkung entfalten können. Können Sie sich schon vorstellen, wie sich das anfühlt?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim strategischen Denken. 👋

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los gehts!

GbR, OHG, GmbH: Welche Rechtsform passt zu Ihnen?

Rechtsform Unternehmensgründung

GbR, OHG, GmbH: Welche Rechtsform passt zu Ihnen?

Die Rechtsform entscheidet über drei Dinge: wer haftet, wie viel Startkapital nötig ist und wie aufwendig Gründung und Buchführung werden. Wer allein startet, gründet meist ein Einzelunternehmen. Wer zu zweit startet, wählt in der Regel die GbR. Eine Haftungsbeschränkung bekommen Sie nur über eine Kapitalgesellschaft, also UG oder GmbH.

Rechtsformen im Überblick
Rechtsform Für wen Haftung Gründungsaufwand
Einzelunternehmen Eine Person, allein Persönlich und unbeschränkt Sehr gering, kein Mindestkapital
GbR Zwei oder mehr Personen, kleinere Vorhaben Alle Gesellschafter persönlich und unbeschränkt Gering, kein Mindestkapital
OHG Zwei oder mehr Personen, Handelsgewerbe Alle Gesellschafter persönlich und unbeschränkt Mittel, Handelsregister erforderlich
KG Team mit stillen Geldgebern Komplementär unbeschränkt, Kommanditist bis zur Einlage Mittel, Handelsregister erforderlich
UG (haftungsbeschränkt) Allein oder im Team, wenig Startkapital Beschränkt auf das Gesellschaftsvermögen Hoch, Notar und Handelsregister, Rücklagepflicht
GmbH Allein oder im Team, mit Eigenkapital Beschränkt auf das Gesellschaftsvermögen Hoch, Notar, Handelsregister, Mindeststammkapital

Die richtige Unternehmensform

Die optimale Rechtsform gibt es nicht. Jede hat Vor- und Nachteile, und was passt, hängt von Ihrer Situation ab: allein oder im Team, haupt- oder nebenberuflich, mit oder ohne Fremdkapital, mit hohem oder geringem Haftungsrisiko.

Aus der Wahl ergeben sich Rechte und Pflichten für Sie als Gründungsperson. Sie wirkt sich auf die Haftung aus, auf das nötige Kapital, auf die Buchführung und auf die steuerliche Behandlung.

Die gute Nachricht: Sie legen sich nicht für immer fest. Viele starten als Einzelunternehmen und wechseln nach ein oder zwei erfolgreichen Jahren in eine GmbH.

Übersicht der Rechtsformen in Deutschland: Einzelunternehmen, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft und Genossenschaft

Das Einzelunternehmen

Das Einzelunternehmen ist die selbstständige Tätigkeit einer Person und die in Deutschland am häufigsten gewählte Rechtsform. Es entsteht, wenn sich eine Freiberuflerin oder ein Gewerbetreibender allein selbstständig macht. Das Unternehmen gehört Ihnen zu hundert Prozent.

Sie haften für Ihr unternehmerisches Handeln persönlich, und zwar mit dem gesamten betrieblichen und privaten Vermögen.

Der Vorteil: Sie entscheiden schnell und allein. Kein Gesellschaftsvertrag, kein Mindestkapital, kein Notartermin.

Der Nachteil: Die unbeschränkte Haftung. Ob das ein Problem ist, hängt von Ihrem Geschäft ab. Bei einer Beratungstätigkeit ohne große Investitionen fällt es weniger ins Gewicht als bei einem Handwerksbetrieb mit Maschinen und Mitarbeitenden.

Was ist der Unterschied zwischen GbR und OHG?

Beide sind Personengesellschaften, bei beiden haften alle Gesellschafter persönlich und unbeschränkt. Der Unterschied liegt im Zweck: Die GbR entsteht formlos und eignet sich für kleinere gemeinsame Vorhaben, auch freiberufliche. Die OHG ist die Form für ein Handelsgewerbe und muss ins Handelsregister eingetragen werden. Die KG trennt zusätzlich zwischen voll haftenden und nur mit ihrer Einlage haftenden Gesellschaftern.

Wenn Sie im Team gründen, kommen also die Personengesellschaften infrage. Die bekanntesten sind die GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) und die OHG (Offene Handelsgesellschaft). Möglich sind außerdem die KG (Kommanditgesellschaft) und die GmbH & Co. KG.

GbR, OHG und KG im Vergleich
Merkmal GbR OHG KG
Wofür gedacht Kleinere gemeinsame Vorhaben, auch freiberuflich Handelsgewerbe Handelsgewerbe mit Kapitalgebern
Gesellschafter Mindestens zwei, gleichberechtigt Mindestens zwei, gleichberechtigt Mindestens ein Komplementär und ein Kommanditist
Haftung Alle persönlich, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch Alle persönlich, unbeschränkt und gesamtschuldnerisch Komplementär unbeschränkt, Kommanditist bis zur Einlage
Mindestkapital Keines Keines Keines
Handelsregister Nein. Eintrag ins Gesellschaftsregister ist möglich, dann eGbR Ja, Pflicht Ja, Pflicht
Gesellschaftsvertrag Formfrei möglich, schriftlich dringend zu empfehlen Formfrei möglich, schriftlich üblich Formfrei möglich, schriftlich üblich
Buchführung Meist Einnahmen-Überschuss-Rechnung Doppelte Buchführung und Bilanz Doppelte Buchführung und Bilanz
Typischer Fall Zwei Beraterinnen mit gemeinsamem Büro Handelsbetrieb mit zwei Inhabern Betrieb mit Geldgeber ohne Mitsprache im Tagesgeschäft

Diese Übersicht dient der Orientierung und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.

Ein Hinweis zur GbR: Seit der Reform des Personengesellschaftsrechts können sich Gesellschaften bürgerlichen Rechts in ein eigenes Gesellschaftsregister eintragen lassen und führen dann den Zusatz eGbR. Für manche Vorhaben ist dieser Eintrag Voraussetzung, etwa beim Erwerb von Grundstücken. Lassen Sie sich dazu fachlich beraten.

Gesellschaftsunternehmen – UG und GmbH: die Kapitalgesellschaften

Eine Kapitalgesellschaft ist eine juristische Person. Sie besteht rechtlich unabhängig von ihren Gesellschafterinnen und Gesellschaftern, kann Vermögen besitzen, klagen und verklagt werden.

Der entscheidende Punkt: Die Gesellschafter haften, von Ausnahmen abgesehen, nur in Höhe ihrer Einlage. Das private Vermögen bleibt außen vor.

Zu den klassischen Kapitalgesellschaften gehören die GmbH, die UG (haftungsbeschränkt) und die AG.

Die UG wird oft als „kleine GmbH“ bezeichnet. Sie lässt sich mit sehr geringem Stammkapital gründen, muss aber jährlich einen Teil des Gewinns zurücklegen, bis das Kapital einer GmbH erreicht ist.

Was beide Formen gemeinsam haben: Notartermin, Handelsregistereintrag, doppelte Buchführung und Jahresabschluss. Der Aufwand ist deutlich höher als beim Einzelunternehmen.

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Gewerbe anmelden

Bevor das operative Geschäft losgeht, ist meist eine Gewerbeanmeldung nötig. Wer sein Business nicht ordnungsgemäß anmeldet, darf es nicht betreiben. Je nach Branche ist die Anmeldung an Voraussetzungen und Auflagen gebunden.

Wer muss anmelden? Grundsätzlich jede Person, die dauerhaft, eigenverantwortlich und auf eigene Rechnung mit Gewinnerzielungsabsicht tätig ist. Also wenn Sie selbstständig und nicht weisungsgebunden arbeiten und Rechnungen für Ihre Leistung stellen.

Die Ausnahme: freie Berufe. Gehört Ihre Tätigkeit zu den freien Berufen, entfällt die Gewerbeanmeldung. Für Künstlerinnen, Journalisten, Rechtsanwältinnen oder Ärzte führt der erste Weg nicht zum Gewerbeamt, sondern zum Finanzamt.

Ob Ihre Tätigkeit als freiberuflich gilt, klären Sie mit einem Steuerberatungsbüro. Die Abgrenzung ist im Einzelfall oft nicht eindeutig. Weitere Informationen zu den sogenannten Katalogberufen finden Sie beim Existenzgründungsportal des Bundeswirtschaftsministeriums.

Was Sie mitbringen:

  • Für alle: Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung
  • Für Kapitalgesellschaften und OHG: Handelsregisterauszug
  • Bei ausländischer Staatsangehörigkeit: gegebenenfalls ein Aufenthaltstitel, der die selbstständige Tätigkeit erlaubt

Was es kostet: Die Gebühren unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde und liegen üblicherweise im niedrigen zweistelligen Bereich. Fragen Sie bei Ihrem Gewerbeamt nach.

Die Unterlagen sind schnell ausgefüllt. In vielen Gemeinden geht die Anmeldung inzwischen online.

Vier Fragen, die Ihnen die Entscheidung erleichtern

  1. Gründe ich allein oder mit anderen? Allein führt zum Einzelunternehmen oder zur UG beziehungsweise GmbH. Zu zweit oder mehr kommen zusätzlich die Personengesellschaften infrage.
  2. Wie hoch ist mein Haftungsrisiko? Je größer die Investitionen, Warenbestände oder Personalverpflichtungen, desto eher lohnt die Haftungsbeschränkung.
  3. Wie viel Kapital habe ich? Die GmbH braucht ein Mindeststammkapital, das Einzelunternehmen und die GbR brauchen keines.
  4. Wie viel Verwaltungsaufwand will ich tragen? Bilanzpflicht, Jahresabschluss und Handelsregister kosten Zeit und Geld, meist über eine Steuerberatung.

Wenn Sie bei Frage 2 unsicher sind, ist das der Punkt, an dem sich ein Gespräch mit einer Anwältin lohnt. Die Antwort entscheidet über das meiste.

Fazit

Eine der gängigsten Rechtsformen ist das Einzelunternehmen. Es ist die schnellste Variante und verlangt kaum Startkapital. Gründen Sie gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner, bieten sich GbR oder OHG an.

Eine Kapitalgesellschaft wie die GmbH ist vor allem für etablierte Unternehmen interessant, auch aus steuerlicher Sicht. Sie setzt allerdings entsprechendes Eigenkapital voraus. Und Sie können jederzeit wechseln, wenn Ihr Geschäft wächst.

Welche Rechtsform für welchen Zweck sinnvoll ist, ist sehr individuell. Informieren Sie sich bitte sorgfältig über alle Details. Die hier zusammengefassten Informationen ersetzen weder eine professionelle Beratung noch eine Prüfung im Einzelfall. Ihre Ansprechpartner:innen dafür sind Rechtsanwält:innen oder Steuerberater:innen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Planen Ihrer Gründung.

Wo ich Sie unterstützen kann

Die Rechtsform ist eine formale Frage. Die schwierigeren kommen davor: Trägt die Geschäftsidee? Stimmt die Kalkulation? Wen genau sprechen Sie an?

Wenn Sie diese Fragen strukturiert durchgehen möchten, finden Sie im Businessplan-Arbeitsbuch einen Fahrplan mit Vorlage, Checklisten und Übungen. Steht Ihr Businessplan schon und Sie hätten gern eine ehrliche Einschätzung dazu, ist Die zweite Meinung der schnelle Weg.

➡️ Und wenn Sie erst einmal sortieren möchten, wo Sie stehen: In einem kostenfreien Erstgespräch schauen wir in 30 Minuten gemeinsam darauf. Zum Online-Kalender

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los gehts!

Strategien für KMUs – lohnt sich das?

Strategien für KMUs – lohnt sich das?

JA! UND DAS IST DER GRUND:  

Ob Kleinstunternehmen, kleine bzw. mittlere Unternehmen oder Großunternehmen: Eine Strategie ist die Grundlage für alle unternehmerischen Entscheidungen. Sie schafft Klarheit und steigert im Idealfall den Unternehmenserfolg. Daher ist die Strategie natürlich auch für viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sehr, sehr wichtig!

Leider planen viele KMU oftmals keine Ressourcen für die strategische Planung ein. Falls Sie sich gerade angesprochen fühlen: Daran sollten Sie unbedingt etwas ändern. 😎 Wie leicht es sich anfühlen kann, wenn das strategische Fundament passt, die Positionierung sitzt und sich Ihr Business durch aufeinander abgestimmte Maßnahmen mit voller Wirkung entfalten kann, erzähle ich Ihnen gerne in einem unverbindlichen Kennenlern-Call (bei Interesse bitte diesem Link folgen). Und was das alles mit einer funktionierenden Strategie und einer entsprechenden Ausrichtung zu tun hat, erfahren Sie in diesem Beitrag. 😊

Erfolgsrezepte, Ziele und Strategien

Bestimmt wissen Sie schon, dass es nicht das eine strategische Erfolgsrezept gibt. 😎 Dafür sind Sie und Ihr Business viel zu besonders und einzigartig.

Prinzipiell ist die Entwicklung von Strategien für alle Unternehmensgrößen sehr wichtig. Denn Strategien unterstützen dabei, Fokus zu halten und gesetzte Ziele konkret zu verfolgen. Gibt es Veränderungen auf dem Markt – wie z.B. durch Digitalisierungsmaßnahmen, pandemiebedingte Vorschriften, Veränderungen im Verhalten der Konsument:innen oder ähnliches – werden strategische Anpassungen relevant. Und das unabhängig von der Größe des Unternehmens.

Die strategischen Anpassungen setzten natürlich voraus, dass Sie bereits Ihr unternehmerisches Erfolgsrezept, also Strategie(n) und dessen Ausrichtung, entwickelt haben. Bevor es nun an Ihr strategisches Erfolgsrezept geht, gibt’s erstmal einen kleinen Wissens-Exkurs…

Was ist der Unterschied zwischen Strategie und Taktik?

Könnten Sie auf Anhieb den Unterschied zwischen Strategie und Taktik erklären? Ja, gehört haben wir alle davon, aber so spontan… 🤔 Keine Sorge, für die Auflösung ist ja der Beitrag hier da. Die exakte Unterscheidung ist eigentlich recht einfach.

Abgesehen von den mir bekannten fragenden Augen in Beratungsgesprächen, wimmelt es auch im Internet oftmals nur so von so genannten „Strategien“, die eigentlich gar keine sind: „10 Strategien für besseren Content“ oder „mit 5 Strategien verdoppeln Sie Ihre Anzahl der Follower innerhalb kürzester Zeit“. Oft wird davon gesprochen eine Strategie zu ändern. Das stimmt so aber nicht ganz.

Solche genannten Maßnahmen, die angewendet werden, um Interessent:innen für das Angebot bzw. das Unternehmen zu begeistern, Vertrauen aufzubauen und dann zu Kund:innen werden zu lassen, fällt übrigens in die Kategorie Marketing. 😊 Hier lautet das große Ziel: ein Produkt bzw. eine Dienstleistung für angepeilte Absatzmärkte schmackhaft zu machen und dem Wettbewerb zumindest eine Nasenlänge voraus zu sein. Alles, was viele normalerweise mit dem Begriff Marketing verbinden, sind Taktiken, wie z.B. ein Beitrag „10 Taktiken für besseren Content“.

Abbildung Strategie und Taktik

Was genau ist eine Strategie?

Das große Ganze, das zuerst erschaffen werden muss, um es dann mit der richtigen Taktik erreichen zu können – das ist die Strategie. Und die Bezeichnung „Strategie“ ist uralt. Sie geht auf die griechischen Begriffe „Stratos“ (das Heer) und „Agein“ (Führen) zurück. Der Kerngedanke strategischen Denkens lässt sich so schon gut erkennen, oder?

Übrigens fanden strategische Überlegungen in der Betriebswirtschaftslehre erstmals im Rahmen der Spieltheorie Anwendung. Dort entspricht die Strategie einer Person einem vollständigen Plan, der für alle denkbaren Situationen eine geeignete Wahlmöglichkeit hat.

Strategisches Denken lässt sich auch gut mit einem Schachspiel vergleichen. Dabei hat die Person den größten Erfolg, die alle Spielentwicklungen am besten erkennt und die Schritte der Mitspieler:innen nie außer Acht lässt. Dieser Plan, bei dem die Spielenden sowohl die eigenen als auch die gegnerischen Aktivitäten gleichzeitig und vorausschauend berücksichtigen, wird „Strategie“ genannt. Eigentlich ganz logisch, oder? 🤓

 

👉  Ohne Vision keine Strategie:

  • Strategien sind langfristige, übergreifende Ziele. Sie werden vorausschauend
  • Strategien umfassen Maßnahmenbündel, keine Einzelmaßnahmen. Sie müssen in taktische einzelne Aktionenherunter gebrochen werden.

Strategie = Das große Ganze, ein Bündel richtungsweisender Schritte und Entscheidungen, also quasi der Big Plan für Sie bzw. das Unternehmen.

 

👉  Ohne Strategie keine Taktik:

  • Taktik meint die täglichen operativen Aktivitäten und Aufgaben zur Umsetzung der Strategie. Sie beziehen sich auf die Strategie und bringen sie voran.
  • Sie verfolgen oft direkt erreichbare, kurzfristigere Ziele.

Taktiken = Einzelne Teilschritte und kurzfristigere Teilziele, die es Ihnen ermöglichen, den Big Plan voranzubringen und Ihr strategisches Ziel zu erreichen.

Abbildung Strategie vs. Taktik Beispiele

👉  Was heißt das also genau?

So oft wird in dieser lauten Marketing-Welt über Maßnahmen gesprochen und dabei vergessen, vorher über Ziele und strategische Vorgehensweisen zu sprechen. Denn z.B. Marketingmaßnahmen wie Google Adwords, SEO, Content, Social-Media-Strategie, etc. sind nur richtig effektiv, wenn ein Unternehmen über ein gutes strategisches Fundament verfügt.

Ziele (= gewünschte Zustände) lassen sich also nicht einfach in operatives Handeln umsetzen, sondern benötigeneine strategische Lenkung.

Nur strategiegeleitet lässt sich ein konsequenter Maßnahmenplan entwickeln und umsetzen. Insofern lässt sich die Strategie auch als Big Plan mit Richtlinien-Charakter bezeichnen, der dazu da ist, unternehmerische Entscheidungen zu fokussieren bzw. den Mitteleinsatz und taktische Maßnahmen im Unternehmen zu kanalisieren.

Unternehmensstrategie – was ist das?

Eine Unternehmensstrategie ist ein langfristiger Ansatz, um die Unternehmensziele zu erreichen. Sie dient der dauerhaften Ausrichtung einer Organisation zur Sicherung des wirtschaftlichen Erfolgs. In jeder Branche gibt es mehrere erfolgversprechende Positionen, die ein Unternehmen besetzen kann. Bei der Findung der richtigen Unternehmensstrategie geht es darum, die eine Position zu finden – quasi „the one and only“ 😉.

Und dabei gilt es immer, drei herausfordernde Entscheidungen in drei Dimensionen zu treffen:

  1. Die Kund:innen, die angesprochen werden sollten – genauso wichtig wie die Kund:innen, die nicht angesprochen werden sollten.
  2. Das Angebot, also die Produkte oder Dienstleistungen, die angeboten werden sollten – und diejenigen, die nicht vom Unternehmen angeboten werden sollten.
  3. Die Aktivitäten, die Sie unternehmen, um Ihre Produkte  oder Dienstleistungen an Ihre Kund:innen zu verkaufen – und diejenigen Aktivitäten, von denen Sie die Finger lassen.

 

👉 Letztlich geht es bei der unternehmerischen Strategiefindung immer darum, eine Entscheidung zu treffen, Ziele zu definieren und darauf aufbauend einen Plan zu schmieden. Dann hat ein Unternehmen sein eigenes Erfolgsrezept. Und wenn sich das Unternehmen für einen charakteristisch strategischen Standpunkt entscheidet – also einer Position, die sich vom Wettbewerb abhebt – dann wird es im Idealfall Erfolge feiern. 🥳

Ihr eigenes, unternehmerisches Erfolgsrezept

Ob Unternehmensstrategie, Verkaufsstrategie, Markteintrittsstrategie, Wachstumsstrategie und was es noch so an wunderbaren Strategien gibt: Wichtig ist immer, sich erstmal über die Ziele im Klaren zu sein. Sind diese gesetzt, kann es mit der strategischen Arbeit richtig losgehen.

Was heißt das konkret? Bestimmt haben Sie sich darüber bereits Gedanken gemacht und die „Basisarbeit“ dahingehend erledigt, dass Ihre Vision, qualitative und quantitative Unternehmensziele sowie mögliche übergeordnete Bereichsziele formuliert sind? Und anhand Ihrer festgelegten kurz- und mittelfristigen Unternehmensziele haben Sie auch Meilensteine für die kommenden Monate/Jahre definiert, an denen Sie sich bei allen Tätigkeiten rund um die Business-Planung orientieren? Noch nicht erledigt?!? 😳 Hmm…. dann sollten diese Punkte mal schnell auf Ihre To-do-Liste. Denn genau das sind die vorher genannten Ziele, über die Sie sich erstmal im Klaren sein sollten.  

👉 Grundlagen für Ihr Erfolgsrezept:

Sobald Sie Ihre unternehmerischen Ziele bestimmt haben, können Sie sich auf Ihr Erfolgsrezept konzentrieren. Diese „Inhaltsstoffe“ sollten immer Bestandteil Ihres Erfolgsrezeptes sein:

 

 ➜ Sie haben eine (oder mehrere) klar definierte Zielgruppe(n) und kennen die Kund:innen und Idealkund:innen, die angesprochen werden sollten – und auch die, die nicht angesprochen werden sollten.

➜ Sie haben ein klares Angebot, kennen den besonderen Kundennutzen, den Zielmarkt, den Wettbewerb sowie Wachstumspotenziale und wissen auch, was nicht angeboten werden sollte.

➜ Sie haben eine unverwechselbare Positionierung, schlüssige Strategien und setzen die dazu gehörigen zielgerichteten Maßnahmen in Ihrem Tagesgeschäft profitabel um.

➜ Sie haben einen gewinnbringenden Fahrplan, um die Produkte bzw. Dienstleistungen an Ihre Kund:innen zu verkaufen – und kennen auch diejenigen Aktivitäten, die nicht zielmarktkonform sind.

➜ Sie und Ihr Business sind agil und immer offen für den dynamischen Wandel unserer Zeit.

Sind die „Inhaltsstoffe“ in Ihrem Erfolgsrezept berücksichtigt? Dann können jetzt operative, taktische Maßnahmen bestimmt werden. 

Und bitte zu jeder Zeit daran denken: Die Strategie ist dabei immer das Bindeglied zwischen den gesetzten Zielen und den operativen, taktischen Maßnahmen.

Fazit

Ist Ihnen inzwischen auch bewusst, wie wichtig Strategien für Unternehmen jeder Größenordnung sind?

Wenn es nun an die kleinen taktischen Häppchen Ihres Erfolgsrezepts gehen soll, wäre in einem nächsten Schritt die Erstellung eines Marketingplans bzw. Marketingkonzepts sinnvoll, damit Sie Ihre Maßnahmen strategisch vorbereiten und planen können. Sie haben irgendwelche Zweifel? Dann überprüfen Sie mal, ob Ihre Taktiken wirklich zur Strategie passen. Wenn Sie verunsichert sind, fangen Sie erst bei der Strategie an und überlegen dann, welche Taktiken am passendsten sind.

Vielleicht haben Sie Interesse daran, mit meiner professionellen Unterstützung an Ihrer Strategie und/ oder der strategischen Ausrichtung zu arbeiten?

Ich habe Beratungspakete entwickelt, die Ihr perfekter Start für Strategie und strategische Ausrichtung sein könnten. Überzeugen Sie sich selbst:

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Ich würde mich sehr freuen, gemeinsam mit Ihnen Ihr Business auf ein neues Level zu heben. Und sollte Sie Anregungen oder Fragen haben, kontaktieren Sie mich gerne direkt. 👋

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